Herbst

Herbst

Montag, 31. August 2009

Wir sind Erdäpfelbauern!

Wir haben uns heuer erstmals als Erdäpfelbauern versucht und - Bellaflora macht's möglich - drei Sorten gepflanzt, die Schönen heißen:

Mehlige Mühlviertler
Roseval
Rosa Tannenzapfen


Auf gut Glück eingegraben, haben die robusten Pflanzen 2 Hagelgewitter, Starkregen und niedrige Temperaturen aushalten müssen.

Nun ist die Ernte eingebracht, bevor alle aufgegessen sind, dürfen wir stolz präsentieren:


Weiß der Kuckuck, warum diese Sorte "Rosa Tannenzapfen" heißt?



Sonntag, 30. August 2009

Der Summa is umma (deutsch: der Sommer ist vorbei)

Die letzten Augusttage brachten uns herrliches Spätsommerwetter, gerade richtig für die vielen Besucher, wir konnten bis spät abends im Garten sitzen, was hier selbst im Hochsommer nicht selbstverständlich ist, denn es wird gegen Abend gerne feucht und unangenehm.



Unser ungarischer Familienzweig ist nach einem Kärnten-Urlaub bei uns eingetroffen - Alex hatte schließlich seinen 40-er, das sollte im Familienkreis gefeiert werden, auch Xandi kam von Münchendorf angereist.


Es war viel los in diesen Tagen. Es wurde gefeiert, gespielt und gegessen. Wir nützten das schöne Wetter zur obligaten Palatschinken-Braterei im Garten, da darf gepatzt werden:



Die erste Palatschinke brät bereits auf dem Tisch-Palatschinken-Gerät

Sie wird gewendet


und mit Fülle nach Wunsch belegt (besonders beliebt ist Fleischfülle, aber hier gibt es Topfenfülle, übergossen mit einem Likörchen)


Die Stunden mit Tomi haben wir sehr genossen

Xandi stellte sich wie so oft als Chefkoch und Chefgriller zur Verfügung, so dass die Frauen nur für die niederen Dienste gefragt waren, schließlich muss ja auch jemand Erdäpfel schälen und Getränke kühlen und die Geburtstagstorte bereitstellen.

Hier wird ein Hexentanz vorgeführt?


Nun ist es sehr ruhig geworden, Klara und Tibor, über deren Besuch wir uns besonders freuten, sind wieder zu Hause und werden von den weiteren Enkelkindern erwartet, Andi, die Frau Lehrerin, hat nächste Woche schon Schule und Tomi, wir können es nicht oft genug und stolz betonen, kommt nächste Woche in den zweisprachigen Kindergarten, denn er wird ja zu Hause zweisprachig aufgezogen.

Ronny kommt von den Ferien zurück und so muss auch Xandi nach Hause, der Alltag hat uns alle wieder.


Montag, 24. August 2009

Der Strom für den Boiler ist wieder da!

Der Mann vom Strom war da und hat bestätigt, der Taktgeber, der den Nachtstrom regelt, ist defekt. Jetzt haben wir einen neuen.
Erfreulich ist, daß dieser Strom ca. 60 % billiger ist als Tagstrom, sehr unerfreulich jedoch die Tatsache, daß die Nebenkosten wie extra Zählergebühr, Ablesekosten etc. den Vorteil bis auf einige Euro wieder auffressen. Tagstrom "zufüttern" geht bei unserer alten Anlage nicht.
Naja wenigstens gibt es wieder warmes Wasser.

Sonntag, 23. August 2009

Zwiebel aus Neuseeland, gekauft bei SPAR


Ich Unglücksrabe, was ist mir schon wieder passiert. Ausgerechnet ich wettere gegen alle, die ausländisches Gemüse kaufen, zu Zeiten, wo bei uns der Tisch reichlich gedeckt ist. Bei SPAR habe ich eingekauft und erst jetzt beim Aufbrauchen der Vorräte gesehen: dieser Zwiebel ist weitgereist.
Was lernen wir daraus: der inländische Abpacker zählt gar nichts, genau schauen, die Herkunft entscheidet, ich frage mich, was kostet die Fracht von Neuseeland nach Österreich, dass sich ein Import von preiswertem Gemüse rechnet?!?

Mittwoch, 19. August 2009

Wasser aus der Leitung und Strom aus der Dose sind für uns alle selbstverständlich, zu selbstverständlich.

Unser Elektriker hat gestern nach kurzer Suche festgestellt, daß der Taktgeber vom Nachtstrom defekt ist und keinen Strom durchläßt. Wie er uns versichert wird dieser Teil NIE kaputt ?!? Na also, wenigstens wissen wir warum wir kein Warmwasser haben. Jetzt kommt die OKA, unser Stromlieferant. Der Mann wird allerhand zu beanstanden haben, die ganze Anlage ist Anfang der 70er Jahre errichtet worden.

Montag, 17. August 2009

Darf ich bitte den Hut drauf hau'n

Wir haben liebe Gäste, Lieserl und Alfred sind hier.


Elisabeth hat für die Jause einen herrlichen Apfelstrudel mitgebracht


und ihren Garten abgeerntet, außerdem noch Flüssiges eingepackt.



Wie immer haben wir auch einen amüsanten Spiel-Abend, die Unterhaltung tut uns gut.

Zum Schlafengehen bewegen sich alle in ihre Richtung, im Bad bemerke ich, dass nur lauwarmes Wasser fließt, denk mir nichts dabei, der Boiler wird mit Nachtstrom gespeist, in der Früh wird es schon wieder gehen.
Es war nicht so, in der Früh war das Wasser kalt.

Der sofort herbeigeeilte Pauli konnte nichts feststellen, der Boiler ist intakt, es muss mit dem Strom zu tun haben. Wir regen uns nicht auf, denn wir haben ein Ausweichlokal, im "Lusthaus" haben wir eine bequeme Dusche.
Nach dem Abendessen melde ich mich kurz zur Körperpflege ab, drehe im Lusthaus den Duschhahn auf - kalt.
Und das mir, der Warmduscherin. Ich verrichte mein Werk mit kaltem Wasser, gehe ins Haus und vermelde dem Herrn Wienermädel, was sich abspielt, im Lusthaus. Hypernervös, mit Gastes und Installateurs Telefonunterstützung bringt er das Werkl wieder zum Gehen - ein Ventil war verpickt.

Sicherheitshalber habe ich mich jetzt ein bisschen zurückgezogen, warte bis alle sauber sind und dann gehe ich hinunter auf ein Achterl ROT und ein Spielchen.

Sonntag, 16. August 2009

vorbei

ist die Ferienwoche für die Kinder - zum Abschluss gab es noch einen Besuch auf der "Eselalm", wo man so schön Gokart fahren kann und am allerletzten Tag, der der einzige Badetag war, auf der Heimfahrt mit den Eltern ein kurzes Bad im Grundlsee.



Dienstag, 11. August 2009

Versprochen ist versprochen

Wir haben Enkelkindertage. Ronny hat von seinem 11. Geburtstag ein Guthaben für die Sommerrodelbahn von uns und wie es sich ergibt, hatte unser "Neuerzugang" Kevin heute Geburtstag. Was lag näher, als der Wettervorhersage zu glauben - nach dem nächtlichen Gewitter war ein fast sonniger Morgen, die Kinder in das Auto zu verfrachten und ab nach Strobl am Wolfgangsee zu fahren, denn diese Rodelbahn hatten sie aus dem Internet diesmal ausgewählt.
Unterwegs war das Wetter ziemlich durchwachsen, dort angekommen durften die Kinder eine Fahrt zur Probe nehmen, weil sie begeistert waren, bekamen sie eine Mehrfahrtenkarte, aber leider braute sich über dem Wolfgangsee ein richtiger Schnürlregen zusammen und das Vergnügen war bald zu Ende. Wir beschlossen auf besseres Wetter zu warten, tatsächlich hörte es auf zu regnen, die Bahn wurde "geputzt", aber leider währte das Vergnügen nicht mehr lange, ein neuerlicher Regenguss zwang uns - trotz Protesten - zur Abfahrt.



Zum Trost gab es in Bad Ischl einen Einkehrschwung bei einem völlig überfüllten "Maci" und eine Fortsetzung des Rodeltages wurde versprochen.



Sonntag, 9. August 2009

Wer war das !??!!

Für die kommenden Familientage wurde der Gartentisch bei den wenigen trockenen Sonnenstunden fein abgeschliffen, um die harten Spuren des Winters zu beseitigen,

sodann in mehreren Arbeitsgängen neu gestrichen und erstrahlte in total runderneuert.

Bis vorgestern ganz kleine weiße Pünktchen auftauchten - nicht abwischbar, unerklärlich, welcher Herkunft!

Nun wurde die Oberfläche nocheinmal fein angeschliffen und neu überstrichen - traumhaft strahlt er wieder.

Und heute? Die Pünktchen sind wieder da, und gar nicht so wenige - da wird doch nicht ein Vogerl ....

Samstag, 8. August 2009

Flohmarkt, Golf und Weißwurst

Ein sonniger Vormittag und kein Stress - das wird natürlich ausgenützt. Beim Lebzelter ist ein Flohmarkt angekündigt und mit gemischten Gefühlen stimme ich zu, dass wir diesen aufsuchen. Ich sage immer, wir haben soviel "Klumpert" dass wir einen eigenen Flohmarkt veranstalten könnten und kaufe selten etwas, der Herr W. hingegen ist ein echtes Medium und schleppt die skurrilsten Dinge an. Diesmal war es anders, denn schon der Ausdruck "Flohmarkt" deutet darauf hin, das ist nichts Einheimisches, denn bei uns heißt das Fetzenmarkt und wird von der Feuerwehr veranstaltet.
Es war also ein Flohmarkt, wo Fahrende Händler ihr Klumpert anboten und glücklicherweise war für uns nichts dabei.















Weil heute einer der raren Bilderbuchtage war, nützen wir die Stunde und fuhren weiter zum Golfclub. Wer das Platzerl kennt, der weiß, dass man nicht golfen muss, um dort abzusteigen. Obwohl, ich könnte preisgeben, wir haben es getan!! Es gab eine Zeit, da bildeten wir uns ein, eine Golfausbildung wäre was Feines, so ein richtiger Seniorensport.
Mit Freunden wagten wir uns auf die Driving Ranch, nahmen natürlich auch gleich einen Pro und hier trennte sich die Spreu vom Weizen. Der Herr Wienermaedel und die Freundin waren Streber, der Freund und Frau Wienermaedel, es zeigte sich sehr bald, waren besser im Apres...
Seither betrachte ich einen Golfplatz nur mehr aus sicherer Entfernung - oder so wie heute - vom Restaurant bei einem kleinen Imbiss.





Donnerstag, 6. August 2009

Geschrumpft



Diese Knäckebrot-Box besitzen wir schon lange, allerdings haben wir schon längere Zeit kein Knäckebrot gekauft. Nun stand es wiedereinmal auf der Wunschliste und die Aufbewahrungsbox - vor vielleicht 15 Jahren (+/-) bei Eduscho erstanden wurde hervorgeholt.


Die Box ist sicher nicht gewachsen, aber sicher ist, früher füllte die Packung von genau diesem Hersteller die Box aus. Gezählte 16 Stück sind in dem Packerl, Kostenpunkt € 1,39! Wer weiß, was sie damals in alter Währung kostete ?

Möglicherweise ist das Knäckebrot gar nicht teurer geworden, einfach 4 Stückchen weniger in die Packung, Kunde merkt es eh nicht!




Dienstag, 4. August 2009

Es reicht ....



Obwohl es jetzt schon egal ist, was kann denn noch passieren ?

Alles hat schön angefangen, wir fuhren nach Wien, um Sohnes Geburtstag zu feiern. Zuerst wie immer in die Wohnung und wie immer wollten wir den Haupt-Wasserhahn, der sich im WC befindet, öffnen, denn wir sind sehr vorsichtig und drehen immer alles ab, damit nichts passiert.
WC-Türe auf - Schock - eine Gestankswolke kommt uns entgegen, die Tapeten sind nass und verschimmelt! Was ist passiert? Der Absperrhahn und die Rohre befinden sich in einem Schacht an der WC-Wand - Rohr leck, Wand nass - Katastrophe perfekt, denn die WC-Wand schließt an die Küche und das Wasser hat sich durchgearbeitet. Das warme Wetter und die hohe Luftfeuchtigkeit taten das Ihre und Schimmel, Gestank und Nässe hatten leichtes Spiel.
Nun nimmt die Sache ihren Lauf, die größte Aufregung ist vorbei, der Installateur wird tun was zu tun ist und neue Tapeten im WC wollten wir ja schon lange :-)))) !!

Das Schöne war, wir waren bei den Kindern eingeladen, es wurde sowohl in Györ wie auch in Münchendorf gegrillt, gefeiert, es gab ein Wiedersehen und neues Kennenlernen. Es gab auch Unmengen von Gelsen, jedoch haben sie - oh Wunder - keine Spuren hinterlassen. Sind wir schon immun?

Am glühend heißen Sonntag traten wir die Rückreise ins Salzkammergut an, kaum hatten wir alles ausgeräumt, verfinsterte sich der Himmel von allen Seiten, infernalisch stürzte das Wasser vom Himmel und große Hagelkörner trommelten auf das Dach.
Von Glück müssen wir reden, dass das Auto schon in der Garage stand.