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Donnerstag, 6. September 2012

Besondere Tage

Besuche haben wir häufig, wir lieben und geniessen alle und unsere Familienangehörigen  und Freunde wissen das.
Trotzdem war die vergangene Woche etwas anderes, weinen, lachen, erzählen, sprechen, spielen, essen, trinken, einkaufen, verwöhnen, wenig schlafen,  - alles in einem Topf.
Wer unser Tagebuch seit Beginn verfolgt weiß vielleicht noch - Tochter bzw. Stieftochter beschloss vor 7 Jahren zusammen mit ihrer damals genau 7-jährigen Tochter, unserer kleinen Schulänfängerin, nach Uruguay auszuwandern.


Kurz und gut, die Beiden kamen einfach für 2 Wochen auf Urlaub nach Österreich, einige Tage davon gehörten uns:


Vereint wie vor Jahren sitzen wir gemütlich in der Küche zusammen - wir sind nicht unter die Cartoonisten gegangen, der Computer macht es möglich - und es wird erzählt, bis es morgen ist.



Unbeschreibliche Stunden mit der Enkelin - gross ist sie geworden, sie ist tüchtig in der Schule, was natürlich die Grosseltern freut - nur Noten 11 und 12 (Notensystem 1-12) sehen wir in den mitgebrachten Zeugnissen.



Der Wettergott ist gnädig, wir geniessen und machen viele Ausflüge - Loser, Schifferl fahren am Traunsee,  Gmunden, mit dem Bummelzug zum Schloss Orth, und das alles bei kaiserlichem Wetter, zum Abschluss Salzburger Nockerln und Kaiserschmarrn beim Zauner in Bad Ischl


an der abendlichen Esplanade.  

Der Abschied war tränenreich,  trotzdem, Südamerika ist die neue Heimat und der Flieger bereits wieder unterwegs dorthin.




Sonntag, 26. August 2012

Die andere Heimat

Wer sich als Grenzgänger zwischen zwei  Heimaten bewegt, der weiß nicht zu sagen "wir fahren weg" oder "wir fahren nach Hause".
Na gut, wir besuchten das andere Zuhause. Es galt jemanden - eine wichtige Persönlichkeit, das Enkelkind samt Familie, zu besuchen. Wir durften im heissen Ungarn die Gastfreundschaft geniessen, das Enkerl herzen und manch Spielchen wagen


Noch dazu gab es eine runde Geburtstagsfeier - auch in Klosterneuburg wusste man die Gäste zu verwöhnen!
Auf der Strecke wurden wir noch herzlich von Familie Schriftsteller bekocht und - wie sagt man  - betrunken?

Bei so ungefähr 35° C  - bei solchen Temperaturen begibt sich der GG normalerweise nicht ins Freie, ausser es gibt einen ganz besonderen Anlass - besuchten wir Elisabeth und Josef auf ihrer nagelneuen Segelyacht am Neusiedlersee,




um bei Rosenwind einen Schlag von Breitenbrunn nach Rust zu wagen 



wenn er es nur schon sehen könnte 




still ruht der Ruster Gästesteg, während wir unser Mittagessen einnehmen



nostalgische Gedanken befallen uns bei diesen Himmelsbildern - es wird Zeit, zurückzukehren, die Sonne bereitet sich auf einen theatralischen Untergang vor 


und die Schwalben lauern aufgereiht auf ihre Abendmahlzeit - die Gelsen fallen in der Dämmerung ein!



Donnerstag, 7. Juni 2012

Wir waren weg

und keiner hat's bemerkt, das fällt unter "Tarnen und Täuschen".

Eine wichtige Erledigung zog uns überraschend nach Osten, wie immer fuhren wir unter dem Motto "der Weg ist das Ziel", liessen uns vom schlechten Wetter auch nicht bremsen, wenn sich Herr W. vorgenommen hat, das Steinmuseum in Csaterberg-Kohfidisch aufzusuchen, dann gibt es kein Wetter.

Von hier über Graz in das südliche Burgenland, das ist schon eine kleine Weltreise, aber wo Wein wächst ist die Gegend schön und sind die Menschen freundlich





und seht euch bitte die Süsswasseropale und das versteinerte Holz an, dann wisst ihr, warum es uns die Fahrt wert war:




Das Museum besteht nur aus einem kleinen Raum in der Vinothek, über den Vitrinen mit den faszinierenden Exponaten sind Bibelsprüche, die sich auf "Stein" beziehen, angebracht!












Informieren  mussten wir uns selbst über die geologische Besonderheit der Landschaft und die Bevölkerungsgeschichte der Region, welche über Steinzeitbewohner, Römer, wilde Reitervölker, Awaren, Magyaren, Türken, Kuruzzen, Tataren bis hin zu Kroaten reicht.
Der Wirt und vermutlich Betreiber der Vinothek mit dem Museum war mit seinem eigenen Mittagessen, welches aus den Resten für "Essen auf Rädern" bestand zu sehr beschäftigt, um sein möglicherweise vorhandenes Wissen weiterzugeben. Deswegen liessen wir ihn beim gedeckten Tisch zurück und zogen weiter, wie seinerzeit die wilden Eroberer.

Wir waren sowieso schon bei Sohn und Enkel Nummer 1 im Süden von Wien zum Kaffee angemeldet, wo wir uns ein Plauderpäuschen gönnten.



Der Sonntag war für einen Kurzbesuch bei Sohnesfamilie  Nummer 2 im schönen Ungarland reserviert,
es reichte gerade für ein köstliches Mittagessen  in der Lieblingscsarda



wo sich Fuchs und Esel "Gute Nacht" sagen!






Der Sunnyboy hat Sand im Getriebe 

Eine Kaffeepause dort, wo die Feuerstelle auf den Bogracs wartet - soviel Zeit war nicht - und schon wieder weiter nach Wien.




 Der nächste Tag mit zwei unergiebigen Terminen, alle Wiener verstehen "für den Hugo", ein durch einen unachtsamen Autofahrer beschädigtes Auto, Rückfahrt durch das kulinarische Paradies des Fragnerlands und des Traisentals, wo wir alle Köstlichkeiten, die die Bauern und Winzer und deren gesegnete, fruchtbare Erde hervorbringen in den Kofferraum luden, kehrten wir in zurück, wo wieder der Alltag eingekehrt ist.

Länger als geplant habe ich diese Computerstunde eingelegt, während sich der Herr des Hauses dem Power-napping hingibt.






Montag, 22. August 2011

Mostbarkeiten und Glundner Kas

Wir waren kurz weg - in Wolfsberg in Kärnten trafen wir unsere liebe Motorrad-Freundesrunde.
Es war die letzte Station ihrer diesjährigen Rundfahrt und wir wurden eingeladen, uns zu einer zünftigen Kärntner Jause anzuschliessen. Wenn es um Gaudi, Essen und Trinken geht, lässt sich Familie Wienermaedel nicht zweimal bitten.

Die Anfahrt bei Starkregen und Wind liess Böses ahnen, allerdings hatten wir bereits bei unserem Treffpunkt in Wolfsberg  hochsommerliche Temperaturen. Ein geselliger Abend bei Kasnudeln und anderen Schmankerln
leitete die Orgie ein.

Am nächsten Tag wurde Wolfsberg besichtigt


Lavant 


Oberer Markt mit Pestsäule





Das Schloss der Grafen Henckel Donnersmarck im Tudortstil, jetzt im Besitz der Kärntner Montanindustrie,
hat uns sehr gut gefallen.

Verwandschaftliche Bande ermöglichten uns einen unvergesslichen Nachmittag auf einem Bauernhof in einem Dorf nahe Wolfsberg, dort werden aus eigenem Obst Most, Apfelsaft und Apfelwein produziert, aber auch Schnäpse gebrannt! Und die Bäuerin macht den Glundner Kas.

So schaut eine Kärntner Bauernjause aus:


Es begann mit  Kärntner Reindling und Kaffee

Sofort gefolgt von 


fleischlichen Genüssen 



und dem berühmten Glundner Kas, einem selbstgemachten Kochkäse


verdurstet sind wir nicht 


und es wurde auch dafür gesorgt, dass niemandem schlecht wird!

Die Nacht war schwül, am nächsten Morgen trennte sich die Runde, die einen nach Osten, wir nach Westen.

An einer Raststätte übernahmen wir unser Enkelkind, dass diese Tage kindgerecht verbracht hatte und fuhren in ein ebenfalls glühendheisses Salzkammergut.


Mittwoch, 17. August 2011

Die Autos wechseln



vor unserem Küchenfenster



Die Kinder bleiben, und das ist schön und beschäftigt uns!


Moderne "Gute Nacht Geschichte" - nur einmal noch, dann gehen wir schlafen

Wir hatten einen anstrengenden Tag: ein Augenarztbesuch heute Mittag in Bad Ischl wurde zum Hürdenlauf- wir wußten nicht, warum sie uns 


den roten Teppich ausgelegt hatten :-)






an Kaisers Geburtstag

 hatten wir nicht gedacht!




Samstag, 2. Juli 2011

Kindermund


Sagte unser 5-jähriger Tomi:

Hier sucht sich Opa eine Pfeife aus, dann pfeift er und gibt sie wieder zurück!



Donnerstag, 30. Juni 2011

Enten füttern am Grundlsee

Das war ein Glück, dass wir gestern bei strahlendem Sonnenschein zum Grundlsee spazierten um Enten zu füttern.
Heute jagt man nicht einmal Enten vor die Tür!


Die Möwe Jonathan ist sehr frech und kämpft mit den Enten um die Brotbröckerln - da hat Tomi Spass!

Sonntag, 24. April 2011

Ostern

bei so traumhaft schönem Wetter, wie wir es die letzten Tage geniessen durften hat es auch unserem Enkelkind Ronny Spass gemacht und vor allem wurde er übermütig - er wollte im Grundlsee schwimmen!
Am Karsamstag nachmittag war er wohl der einzige Badegast in Gössl, aber er hat es getan, und sein Papa hat uns ein Beweisfoto mitgebracht:


Thermometer hatten sie keines mit, aber warm war ihm nicht, als sie wieder nach Hause kamen!


Da durfte er am Abend noch "Brauchtum schauen" - viele Osterfeuer wurden abgebrannt, dieses so nahe bei uns, dass unser Gartentisch am Ostersonntag Morgen mit einem Aschefilm bedeckt war.

Am Ostermorgen liess unser grosser Ronny es sich auch nicht nehmen



den Garten nach versteckten Osternestchen abzusuchen, und sieh da, er wurde fündig!

Wie gut, dass es Frühaufsteher-Hasen gibt!

Ganz still ist es jetzt im Haus - die Familie muss sich scheinbar von den Strapazen des Ostermahls erholen, gönnen wir ihnen ein Mittagsschläfchen.