Montag, 23. September 2013

Auf die Schnelle

machten wir unsere lang vor uns hergeschobene Schwarzwaldfahrt, um Erinnerungen aufzufrischen und Neues zu sehen.
Die Wetterprognose war furchtbar, so sah es auch am Morgen unserer Abreise aus: 6° und es schüttete !
Doch je näher wir dem Westen kamen, je besser wurde das Wetter.
Wir hatten uns vier Tage Zeit genommen und soviel untergebracht, wie möglich.

Da immer der Weg das Ziel sein sollte, besichtigten wir als Erstes das Städtchen Calw im Nordschwarzwald. Nicht nur wegen der schönen Fachwerkhäuser interessant, 




ist es doch auch eine Pilgerstätte zum Geburtshaus von Hermann Hesse.

Auch Nagold bezauberte durch die Architektur und den Blumenschmuck






Wir fuhren weiter nach Freudenstadt, wo uns die evangelische Stadtkirche - eine Winkelkirche - besonders beeindruckte




und der grossartige Marktplatz mit den Arkadengängen !

Hinter den sieben Bergen - über nie enden wollende Bergstrassen, wir fühlten uns wie in der Steiermark - gelangten wir zu unserem Quartier in Zell am Harmersbach - das war genug für den ersten Tag.

Wir hatten uns vorgenommen, die Nähe zu Strassburg mit einem Besuch des Europäischen Parlamentes zu verbinden, da dieses nur einmal im Monat tagt, gab es keine Führung für uns, aber unsere Flagge durften wir bewundern:


Danach ein kurzer Streifzug durch die Altstadt 







Unser Thema hiess "Schwarzwald", doch konnten wir an der Elsässer Weinstrasse nicht vorbeifahren







märchenhaft und doch von echten Menschen bewohnt 

Dann war da noch unsere alte Liebe  





die fatale Rissbildung, hervorgerufen durch umweltfreundliche Erdwärmebohrungen,   ist erschütternd!


 Trotzdem was es schön für uns, vor dem Rathaus eine wunderbare Schwarzwälder Kirschtorte verzehren zu dürfen.




Bei Kaiserwetter und wo doch das Österreich-Wappen so schön auf dem Rathaus prangt!

Weil wir schon in der Schule gelernt haben, das unsere schöne blaue Donau im Schwarzwald entspringt, konnten wir an der Donauquelle nicht vorbeifahren





Das war unsere kurze, heftige Schwarzwaldreise, die wir mit lieben Freunden sehr geniessen durften.

Freitag, 13. September 2013

Ist da jemand?

Danke für die vielen lieben Nachfragen und die aufmunternden Worte, doch endlich die Gewohnheit wieder aufzunehmen, Einblicke in unseren Alltag zu gewähren.

Zuerst war da ein sehr regnerisches Frühjahr, das große Teile unserer Heimat unter Wasser setzte, dies hatte zur Folge, dass das Narzissenfest 2013 praktisch ins Wasser fiel.  Zwar blieb unsere Kleinregion von Katastrophen verschont, aber schon in unmittelbarer Nähe gab es Katastrophenalarm - die Weltkulturerbe-Region Hallstatt wurde schwerst getroffen.

Darauf folgte ein unglaublich  heißer Sommer, noch lange wird diese Klima-Kapriole Gesprächsstoff sein.

In dieser Zeit verkrochen wir uns gerne lesend in unsere Höhle und hatten einzigartige Erlebnisse - milde Abende und Frühstück im Freien, ganz ohne warme Jacke und Feuchtigkeit, die bis in die Knochen  kriecht.
Ganz mediterran ! Eigentlich eine sehr willkommene Klimaerscheinung. Das konnten wir mit Familie und Freunden sehr geniessen.
Inspiriert vom vielen Lesen zog es uns auch das eine oder andere Mal zu den Autoren-Lesungen im wunderschönen Hotel Wasnerin.





 Und nun noch einige Streiflichter mit ein wenig Werbung für die vielfältige Steiermark:








wohnen, 





wo der Wein wächst 


dort kennt man den Klapotetz



Der September allerdings zeigt uns, dass nicht alle Tage Sonntag ist, aber die Hoffnung auf einen wunderschönen Herbst kann uns niemand nehmen, oder?




Donnerstag, 30. Mai 2013

Eismänner, Schafskälte oder Klimawandel?

wir träumen von schönen Frühsommertagen, Sonne, Vogelgezwitscher, Garten und Blumen. Wenn wir aus dem Fenster blicken, sehen wir aber einen vom Wind gebeugten Nussbaum, das Thermometer zeigt 8°, die Prognosen versprechen Starkregen, wir haben warm eingeheizt und harren der Dinge, die auf uns zukommen. Das Narzissenfest steht vor der Tür, wie soll das werden?

Trotzdem, am Dienstag war Sonne, Frühling, strahlender Himmel, angekündigt von föhnbedingten Kopfschmerzen und anderen Wehwehchen.
Nix wie raus mit unseren  lieben Besuchern, wir fahren zum Biobauern. Es kann wirklich nicht schöner sein, wir sind hier schon bekannt und werden zu einem Rundgang auf dem Hof von Katrin Lutzmann eingeladen


hier weiden glückliche Galloway Rinder 


Mangalitzaschweine wachsen heran 


Wir freuen uns auf die Eier der glücklichen Hühner 





und besonders auf die Wachteleier!



Das mitgenommene Putenfleisch wurde heute verkocht - mehr davon hier !

Weil es so schön war, fuhren wir weiter in die Sölk, hier einige Impressionen:






Der Rest vom Kaiserschmarrn mit 4 Gabeln


und Kaffee 







Richtig war es, dass wir den Tage genossen habe, wer weiß, wann es wieder Sommer wird.