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Donnerstag, 11. Mai 2017

Endlich wieder Sonnenschein!


Die Sanierungsfirma hat uns heute ein Trockengerät in die Küche gestellt und ein Riesenventilator bläst.




Als Fachfrau für Missgeschicke berichte ich weiter: die für heute angesagte Putzhilfe hat leider kurzfristig abgesagt. Es war ein wunderschöner Tag, grade recht zum Fensterputzen. Vorerst einmal € 60,-- gespart, Kaffee auch selber gemacht und mit geschenkten Kokosbusserln in einer Fluchtecke genossen.





Samstag, 24. Mai 2014

Alles paletti

ja, sehr sogar, es geht uns gut, wir sind im Salzkammergut und geniessen, wenn wir nicht von meinen Ideen getrieben herum werken, den jetzt wunderbaren Mai.
Danke allen Lieben, die nachgefragt haben, nichts ist passiert, wir sind wohlauf, eine schöpferische Pause war offensichtlich notwendig.

Da es nun eine Geschichte gibt, die ich gerne mit unseren Lesern teilen möchte, fange ich am besten ganz von vorne an:

Im Internet geistern schon seit längerem Videos und Beschreibungen über die Verwertung von Paletten herum, tippst du bei Herrn Google "Paletten-Garten" oder "Paletten-Möbel" ein, die Liste der Vorschläge ist unendlich.
Das kann ich auch, dachte ich  mir. Wir sind nicht gerade pleite, dass wir unsere müden Glieder auf Paletten sitzend ausruhen müssen, wir besitzen sogar eine edle Garten-Sitzgarnitur und auch unser Wohnbereich ist nicht schlecht möbliert.
Mein Herzallerliebster nickte verständnisvoll, wenn ich ihm die Bilder mit den unbedingt nachahmenswerten Ideen zeigte so nach dem Motto "sie wird sich schon wieder beruhigen.." , aber dieser Mai und der Besuch des Sohnes, der beruflich mit Entsorgung zu tun hat, stellte die Frage in den Raum: "kannst du uns Paletten besorgen?" Ich dachte für den Anfang an zwei, mein Mann an drei, der Sohn an



fünf!

Was mach ich jetzt?  Die You Tube-tutorials sehen ja babyleicht aus, Mäderln hüpfen mit Akkuschraubern und Stichsägen zwischen den Paletten hin und her, sägen, schrauben, hämmern und fertig ist das Wunderding. Eine Europalette wiegt 20 kg!
Ich wagte nicht, meinen Löwen-Partner, der Zirbenholz für den Wohnbereich und Teak oder Lärchenholz für den Garten bevorzugt, um Hilfe zu bitten. Palettenmöbel !!! 
Manchmal kommt es anders als man denkt. Er überlegte, plante, dachte nach, wir besprachen, wir begannen:


Wir suchten eine schöne Palette aus, brachten sie zur weiteren Bearbeitung auf unseren schönen Gartentisch und und mit dicker Folie und Tacker wurde die Rückseite der Palette sowie der Boden- und die Seitenteile verschlossen



Mit vereinten Kräften - ich mit Rat, er mit Tat - werkten wir und waren mit dem Ergebnis recht zufrieden.


Mit Erde befüllt wurde dieser vertikale Garten an die östliche Hauswand gelehnt, der Morgensonne  entgegen.



Bepflanzt, besamt, mit Schneckenkorn geschützt darf dieser Garten den Sommer hier verbringen .

Nun haben wir noch 4 Paletten ! Ich möchte gerne einen Tisch bauen - wieder kann ich das nicht allein, ich liefere die Idee, mein geduldiger Mann werkt - ich halte, reiche zu und gebe gute Ratschläge.


Noch nicht verschraubt steht hier der Prototyp, eine Palette bildet die Tischplatte. man beachte den genialen Ausschnitt für eine Blumenwanne, aus zwei weiteren Paletten sägten wir die Fußteile.


Die Kanten wurden abgeschrägt, das fiel dem Nachbarn ein, der uns besuchte. Da gab es den ersten Probekaffe!







Die Sache mit den Fußteilen wurde umgemodelt, ein wenig hineingerückt, man hat mehr Fußraum beim Sitzen und für die Verschraubung ist es angenehmer.


Wenn schon, dann auch schleifen


 und streichen



die Blumenwanne einlassen




Heute weihen wir noch zünftig ein ! Praktischerweise steht dieser Tisch vor dem Küchenfenster, das freut mich besonders. 


Aber eine Kleinigkeit wäre da noch: 



Eine ganze Palette und zwei angeschnittene Palettenteile sind  noch übrig - bitte keine Möbel mehr ! 


Die Teile übereinander gestapelt ergeben einen Blumenturm 

Mich freut es sehr, was da entstanden ist, hat praktisch nur die Schrauben und hilfreiche Hände gekostet und ist im Nu entsorgt, wenn es nicht mehr gebraucht wird.

Danke euch allen fürs Lesen und Kommentieren, ich verspreche nichts, aber ab zu vielleicht ......


Mittwoch, 8. August 2012

Mein grenzenloses Vertrauen

muss sich erst einmal wieder rechtfertigen.

Seit geraumer Zeit ärgert es mich, dass die Anzahl der Kommentare im Blog nicht mehr angezeigt wird und ich traue meinen Augen  nicht, dass es bei manchen Blogs nach wie vor funktioniert wie früher. Mit meiner überaus mutigen Einstellung  zum Modernisieren drücke ich immer wieder auf Knöpfchen, die unter dem Motto "keine Ahnung" Veränderungen hervorrufen, die ich eigentlich nicht plane. Daher suche ich die Schuld vorerst bei mir. Aber es gibt kluge Leute, die wissen, warum so etwas passiert und neugierige wie mich, die alles glauben  und sofort probieren. Unter
anzahl-der-kommentare-wieder-anzeigen  verspricht ein freundlicher Helfer und beschreibt, wie man HTML-Codes löschen und was man einfügen soll - ich habe es getan - hoffe ich zumindest.
Eine Veränderung habe ich nicht bemerkt, es werden nach wie vor keine Kommentare angezeigt, aber vielleicht bezieht sich das auf die Zukunft?
Probieren geht über Studieren, schaun wir mal.

Wenn es ab jetzt funktioniert, sage ich ganz herzlich "DANKE" zu dem Wissenden und bitte zum Ausprobieren um ganz viele Kommentare.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Erfinder

Not macht erfinderisch, heisst es. Wir sind vielleicht die letzen, die im alten Hausteil noch Kastenfenster haben und hier werden im Winter, wie es die Altvorderen schon taten, als Schutz vor Zugluft - denn so dicht sind die alten Holzfenster nicht -  Fensterpolster eingelegt:



In Wien ist das anders, da haben wir eine ja moderne Kunststoffenster! So modern dürften sie auch wieder nicht sein, denn Herr Wienermädel hat neben dem Fenster sein Arbeitsplätzchen und leider spürt man auch hier Zugluft! Da gibt es ein modisches Wort, Zugluftstopper könnten Abhilfe schaffen.

So machte ich mich an die Arbeit und strickte bunte Schläuche, als Reservematerial, falls etwas daneben geht, nähte ich auch gleich einige Ausführungen. Zum Füllen wurde das praktische Polsterfüllmaterial besorgt.




In dieser Studierstube 



 machte sich Daniel Düsentrieb Gedanken, wie kommt der Füllstoff in die Schläuche ??

Eine geniale Erfindung sollte die Arbeit erleichtern:




Einer PET-Flasche wurde der Boden abgeschnitten, in den Hals ein Kartonrohr gesteckt und verklebt


der stolze Erfinder mit dem Werkzeug 


Füllmaterial in die Flasche gestopft - bei uns sah es aus wie beim Federnschleissen !



mit dem Besenstiel nachgestopft, hinein in den Strickstrumpf!





Ein eingespieltes Team hat beschlossen, wir gehen in Produktion, damit sich der Aufwand lohnt.


Samstag, 1. Oktober 2011

Garantiert mausfrei

Wir leben in einem sehr alten Holzhaus mit allen Vor- und Nachteilen! Weil es uns im Winter  - ihr wisst - in die Stadt zieht, haben die Mäuse hier Kirtag. Über viele Jahre mache ich das jetzt mit, im Frühjahr gibt es Schäden, die durch das Ungeziefer verursacht werden, es mauselt nahe bestimmten undichten Stellen, es geht soweit, dass aufgestellte Köder (sprich Mausgift) weggefressen sind, von Gerüchen, Skeletten und Mausbemmerln nicht zu reden.
Im heurigen Frühjahr war es so schlimm, dass ich einen Anfall bekam, der fast in einer Ehkrise endete, also "entweder die Mäuse oder ich", denn sie wohnten praktisch in der Speis. Ich war immer sehr dankbar für diesen winzigen Raum, der ein enormes Fassungsvermögen hatte, aber in den letzten  Jahren lagerte ich über nur mehr Dosen und Flaschen in diesem praktischen Kämmerchen, denn sogar das Styropor aus den Verpackungen der Küchengeräte wurde angefressen.

So setzte ich dem Göttergatten - mit Hilfe lieber Verbündeter - das Messer an. Es müsse was geschehen, denn sonst geschieht, dass wieder nichts geschieht. Und so geschah es, die Renovierung des Speiskammerls wurde in Angriff genommen.

Montag: ausräumen! Unendlich viele Schachteln, Flaschen, Gläser, Dosen, Besen, Bügelladen, Bügeleisen, Küchengeräte brauchten Platz. Zwei Wäschekörbe in den Keller, einen Tisch voll ins Wohnzimmer und einiges weiter weg, unglaublich, was dieser Raum alles fasste!
Ich zeige kein vorher-Fotos von Mausbemmerln und angefressenen Gegenständen inkl Deckerln (!)
 und beschreibe nicht die Gerüche und meine Gefühle, begleitet von spitzen Schreien, wenn ich mit Gummihandschuhen wieder wohin griff ....
Dienstag: die rechte Wand ist aus Holz und soll so bleiben, die linke Wand ist tapeziert, GG entfernt die Tapete,



die Makulatur ist aus 1972, das eine Jahr hätten wir auch noch warten können, dann hätte sie 40-jähriges Jubiläum.

Dann kommt es zu Tage:



Einladend ist der brüchige Verputz und die Spalten - ein Wunder, dass die hungrigen Biester hereinspazieren ?


Zuerst wurden alle Ritzen verspachtelt, die Wand mit Rigipsplatten versehen, ein Tag Pause zum Trocknen.
Am nächsten Tag, es ist bereits Mittwoch, wurde ausgemalt, ein Tag Pause zum Trocknen.
Zwischenzeitlich konnten wir die Regalbretter mit Schrankpapier überziehen.
Am Donnerstag nochmals übermalen und Trocknen.
Dazwischen immer wieder Boden säubern, wischen, putzen.

Am Freitag endlich konnte alles wieder herbeigeschleppt werden, nach einem genauen Plan eingeräumt ist die Speis jetzt pipifein sortiert und  übersichtlich. Nach menschlichem Ermessen wird sie die nächsten Jahre mausfrei sein.


Zur Entspannung gab es hinterher beim Schraml mit diesem Ausblick 


eine verdiente Pause


Dienstag, 6. September 2011

Spurlos verschwunden

mein Foto-Apparat ist weg - wir wissen nicht wo er geblieben ist.
Alle Möglichkeiten sind durchsucht, bei den zuletzt aufgesuchten Destinationen wurde er auch nicht entdeckt.
Verloren, liegen gelassen? Eine Visitkarte steckt im Täschchen - aber es kam kein Anruf.

Die kleine Digi war mir schon ans Herz bzw. in die Handtasche gewachsen, immer bereit, einen Augenblick festzuhalten - sie geht mir ab, es wird sicher noch jemand anrufen - denke ich.

Kurz und schmerzlos machte es mein Mann, eine neue Weggefährtin wurde aus der Taufe gehoben


Ich lerne gerade - heute gibt es kein Foto!
Die Sprache konnte ich schon einstellen, sie spricht mit mir bereits Deutsch.
Ich freue mich über mein neues Baby - morgen gehe ich auf Safari, ich bin gespannt, was dabei herauskommt.



Freitag, 6. Mai 2011

Und täglich grüsst das Murmeltier

.. ist das nicht der Film, wo einer sich  noch so bemühen kann, aber es passiert immer wieder das Gleiche?
Einer nennt es Sabotage, ich nenne es Verfolgungswahn.

Wir haben wunderbares Wetter, die Sonne strahlt vom blauen Himmel - es ist herrlich, den Garten zu geniessen



wäre da nicht der verflixte Wasserzähler, den Herr W. heute ablesen wollte.
Als er die Grube, in welcher sich dieser befindet, öffnete, sprühte ihm ein eine Fontäne entgegen




Haupthahn abgedreht, Installateur angerufen, dieser weilt auf einer Baustelle. Geduld, heute nachmittag kommt er....
Wir haben noch einen Gartenschlauch.

Mittwoch, 27. April 2011

Unser Dachschaden

aus dem letzten Herbst hat, wie unsere lieben Leser wissen, auf dem Küchenplafond Spuren hinterlassen, die unserer harrten. Als Herr W. den Maler anrief, bekam ich geradezu eine Krise, warten doch sowieso noch einige Sonderputzaufgaben auf mich wie z.B. die Generalreinigung der Speis, in welcher es erschreckend mauselt.

Mittlerweile kann ich Entwarnung ausrufen, hat sich doch der Malereinsatz auf ein Minimum reduziert, in Windeseile hat er den gelben Fleck entfernt, Isolierung aufgetragen und wieder geweisselt, wirklich ohne Spuren zu hinterlassen.


Braucht jemand die Telefonnummer?



Freitag, 10. September 2010

Geht's noch ärger?

Danke für alle lieben Kommentare zu unserer verzwickten Wassersituation.

Wir haben einen Kurztrip nach Wien unternommen, um dort den Installateur zu empfangen: 






Es gibt eigentlich  nichts dazu zu sagen. Eine Nacht in der muffig feuchten Wohnung reichte, der Installateur verliess das Schlachtfeld, alles muss trocknen, demnächst fahren wir wieder hin, um das Notwendige zu veranlassen.

Es darf getröstet werden :-))

Mittwoch, 8. September 2010

Ein Unglück kommt selten allein!

Unsere Leser wissen, was wir letztes Jahr mit Wasserschäden, Rohrbrüchen etc. mitgemacht haben.  Hier und hier waren unsere Nerven gefordert, bitte nicht nocheinmal.

Heuer gab es mehrere starke Unwetter - und plötzlich erschien ein grosser gelber Fleck am Küchen-Plafond. und aus dem Fensterstock (!) des Badezimmers rann das Wasser in Strömen.

Dackdecker geholt, Baumeister geholt, Meinungen angehört.

Es geht nicht anders, das Dach muss geöffnet werden.

Heute - noch scheint föhnbedingt die Sonne - ist es soweit.


Der Schaden in der Küche ist nicht mehr zu übersehen!


Die Dachdecker sind am Werk


Aber nicht genug - gestern kam per Elektropost die Nachricht aus Wien, dass die Nachbarn unter uns nasse Flecken haben!!
Haben wir in unserem früheren Leben irgendetwas angestellt, was das nasse Element beleidigte?


Montag, 24. August 2009

Der Strom für den Boiler ist wieder da!

Der Mann vom Strom war da und hat bestätigt, der Taktgeber, der den Nachtstrom regelt, ist defekt. Jetzt haben wir einen neuen.
Erfreulich ist, daß dieser Strom ca. 60 % billiger ist als Tagstrom, sehr unerfreulich jedoch die Tatsache, daß die Nebenkosten wie extra Zählergebühr, Ablesekosten etc. den Vorteil bis auf einige Euro wieder auffressen. Tagstrom "zufüttern" geht bei unserer alten Anlage nicht.
Naja wenigstens gibt es wieder warmes Wasser.

Mittwoch, 19. August 2009

Wasser aus der Leitung und Strom aus der Dose sind für uns alle selbstverständlich, zu selbstverständlich.

Unser Elektriker hat gestern nach kurzer Suche festgestellt, daß der Taktgeber vom Nachtstrom defekt ist und keinen Strom durchläßt. Wie er uns versichert wird dieser Teil NIE kaputt ?!? Na also, wenigstens wissen wir warum wir kein Warmwasser haben. Jetzt kommt die OKA, unser Stromlieferant. Der Mann wird allerhand zu beanstanden haben, die ganze Anlage ist Anfang der 70er Jahre errichtet worden.