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Mittwoch, 24. Mai 2017

Zwischen Salzburg und Bad Ischl

oder genauer gesagt, kurz nach Bad Ischl, in Strobl, wo man zur Postalm abbiegt...
aber langsam, es hat sich so zugetragen: Wäre  nicht eine neue Brille fällig geworden und der Termin in Bad Ischl beim Augenarzt gerade zur Mittagszeit gewesen, dann wären wir nicht so schnell in diesen etwas abgelegenen Gasthof, den Kleefelder Hof  gekommen, den uns erst letzte  Woche jemand empfohlen hatte. Trotzdem wir erst gegen 14 Uhr erschienen waren, wurden wir von einem kosovo-albanischen Kellner in zünftiger Lederhose mit balkanesischer Freundlichkeit bedient. Er hast zwar die Bestellung falsch verstanden, hatte extra "Bratkartoffel" statt Pommes Frites notiert, aber trotzdem Pommes gebracht, das kleine Malheur wurde rasch verziehen und es wurde ein sehr gelungener Nachmittag, den wir nach unsrer Wassermisere sehr gut gebrauchen konnten.

Das Essen hat gemundet, der Gasthof ist mit den vielen Tieren sehr familienfreundlich, die Zimmer dürften von entsprechender Qualität sein, für die Empfehlung danken wir dem lieben Rudi.




"Wer trinkt ohne Durst, wer isst ohne Hunger, der stirbt umso junger"
Martin Luther



Sonntag, 26. März 2017

Der Frühling grüßt am Guglzipf

Guglzipf heißt der Hausberg von Berndorf, der sehenswerten Stadt im Triestingtal mit der einzigartigen Schule, den Industriebauten von Krupp und dem Theater. Alles zu anderer Zeit schon gesehen, heute waren wir eigentlich nur des schönen Wetters wegen unterwegs und sahen die Hinweistafel zum Guglzipf. Man kann einen schönen Forstweg bis zur Aussichtswarte und der Hütte fahren. Wir genossen die erste Kaffeejause im Sonnenschein auf einer Terrasse mit phänomenaler Aussicht. Gut, dass wir warme Jacken trugen, denn die Sonne täuschte zuerst über die kaum 10° hinweg, aber mit leichter Kleidung wäre der Genuss der halbe gewesen. Es gab mehrere Kuchen, wir nahmen warmen Apfelstrudel und Cremeschnitte und genossen. Von der Terrasse führen einige Stufen in das Lokal, auf der Rückseite geht man eben hinaus.



standesgemäß 













Ein lohnender Ausflug und eine gut gelungene Eröffnung der warmen Saison.



Dienstag, 21. März 2017

Der Frühling bringt neuen Schwung

und so bald mein sehr geschätzter Verlag mit den Vorarbeiten fertig ist, wird das Kochbuch "Wiener Koch'gschichten" das ich unter dem Namen meiner Großmutter herausbringe, erscheinen.

Kochen und Reisen, das liegt nah beieinander, die versprochenen Beiträge über Probeliegen und Testessen nehmen Gestalt an.

Viel Spaß beim Lesen

Montag, 23. September 2013

Auf die Schnelle

machten wir unsere lang vor uns hergeschobene Schwarzwaldfahrt, um Erinnerungen aufzufrischen und Neues zu sehen.
Die Wetterprognose war furchtbar, so sah es auch am Morgen unserer Abreise aus: 6° und es schüttete !
Doch je näher wir dem Westen kamen, je besser wurde das Wetter.
Wir hatten uns vier Tage Zeit genommen und soviel untergebracht, wie möglich.

Da immer der Weg das Ziel sein sollte, besichtigten wir als Erstes das Städtchen Calw im Nordschwarzwald. Nicht nur wegen der schönen Fachwerkhäuser interessant, 




ist es doch auch eine Pilgerstätte zum Geburtshaus von Hermann Hesse.

Auch Nagold bezauberte durch die Architektur und den Blumenschmuck






Wir fuhren weiter nach Freudenstadt, wo uns die evangelische Stadtkirche - eine Winkelkirche - besonders beeindruckte




und der grossartige Marktplatz mit den Arkadengängen !

Hinter den sieben Bergen - über nie enden wollende Bergstrassen, wir fühlten uns wie in der Steiermark - gelangten wir zu unserem Quartier in Zell am Harmersbach - das war genug für den ersten Tag.

Wir hatten uns vorgenommen, die Nähe zu Strassburg mit einem Besuch des Europäischen Parlamentes zu verbinden, da dieses nur einmal im Monat tagt, gab es keine Führung für uns, aber unsere Flagge durften wir bewundern:


Danach ein kurzer Streifzug durch die Altstadt 







Unser Thema hiess "Schwarzwald", doch konnten wir an der Elsässer Weinstrasse nicht vorbeifahren







märchenhaft und doch von echten Menschen bewohnt 

Dann war da noch unsere alte Liebe  





die fatale Rissbildung, hervorgerufen durch umweltfreundliche Erdwärmebohrungen,   ist erschütternd!


 Trotzdem was es schön für uns, vor dem Rathaus eine wunderbare Schwarzwälder Kirschtorte verzehren zu dürfen.




Bei Kaiserwetter und wo doch das Österreich-Wappen so schön auf dem Rathaus prangt!

Weil wir schon in der Schule gelernt haben, das unsere schöne blaue Donau im Schwarzwald entspringt, konnten wir an der Donauquelle nicht vorbeifahren





Das war unsere kurze, heftige Schwarzwaldreise, die wir mit lieben Freunden sehr geniessen durften.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Die schwimmenden Holländer

Das Klischee sagt uns: Holländer sind Bootsfahrer, Radfahrer, haben einen Wohnwagen und wunderschöne, sauber geputzte Häuser mit blitzblanken Fenstern ohne Vorhänge.
Mit dem Wasser auf Du ist demgemäß auch unser lieber, alter Freund Rob, der - gemeinsam mit seinem ebenso lieben, alten Freund ein 100 Jahre altes Frachtschiff zu einem Wohnschiff liebevollst umgebaut hat.
Anna Koosje heißt der Traum von einem Motorschiff und der Traum der Männer war, von Rotterdam  zum Schwarzen Meer zu schippern und dabei auf den Spuren von Claudio Magris die Donau zu begleiten.
Die spannende Fahrt wird im Blog festgehalten - stromabwärts im Frühling - die Fahrt stromaufwärts ist jetzt zu verfolgen.

Einen Zwischenstopp in Passau nahmen wir zum Anlass, der schönen Anna und ihren Kapitänen einen Besuch abzustatten.





Wir fanden die Anlegestelle ganz leicht und schon waren wir an Bord. Am liebevoll ausgeführten Innenleben des einstigen Frachters mit soweit es geht alten Originalteilen konnten wir uns nicht sattsehen



Bakelit Schalter !




Daneben gibt es aber auch alles, was ein längeres Leben an Bord erleichtert: eine vollausgestattete, moderne Küche mit  Spülmaschine, Kühlschrank und Herd , darüberhinaus  Waschmaschine und Wäschetrockner
Die Schlafkojen reichen für max. 8 Personen.
Im Salon natürlich ein angemessen großer Esstisch und eine "Büro-Ecke". Es wird sogar mit einer Zentralheizung geheizt, aber auch 2 Öfen sind vorhanden.



es war nicht alllzu kalt, wie man sieht 


Jeder Zentimeter Raum wird genützt




der Niedergang 


Die Besatzung arbeitet mit modernsten Navigtionsgeräten, die Route kann sogar auf
Echtzeitkarte  verfolgt werden.

Wir wünschten der Anna Koosje und ihrer Besatzung eine gute Heimreise und werden diese im Internet weiter begleiten.




wir waren nicht dem Radl da 



Für Passau werden wir uns nächstes Mal mehr Zeit nehmen, die Sonne stand tief und mehr als ein Kaffee und ein kleiner Spaziergang  gingen sich nicht mehr aus.