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Dienstag, 25. April 2017

Bschoadpackl

Unlängst waren wir zu einer abendlichen Geburtstagsfeier in Gmunden eingeladen. Wie wir immer tun, so stellten wir auch diesen Tag unter das Motto "der Weg ist das Ziel" und besuchten eine Hausmesse im Salzburgischen. Wir vermieden es, einen Imbiss zu nehmen, in Anbetracht des in Aussicht stehenden Bratls. Ebenso verfuhren wir anschließend bei einem Kurzbesuch in Hallein, wo wir schon im Vorfeld um Respektierung unserer abendlichen Einladung gebeten hatten und nur auf einen Kaffee und einen Plausch vorbei kommen wollten. Das war ein schwerer Schlag gegen die Gastfreundschaft der Familie, daher bekamen wir ein Bschoadpackl der besonderen Art mit auf den Weg: selbstgebackenes Roggenbrot und vier handgeformte Semmerln.



Und so sah das Frühstück "danach" aus


Dienstag, 16. Oktober 2012

Oktoberschnee

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll! Am Sonntag hatten wir prachtvolles Föhnwetter, strahlend blauen Himmel, leichten Rosenwind, ein Nachmittagsspaziergang am See - kitschig wie in einem Heimatfilm:


Es war zu schade, die noch blühenden Blumen und Kräuter abzuschneiden, wenn auch Regen vorhergesagt war.
Doch hinterlistig, wie die Wettermacher sind haben sie ausgerechnet bei uns den ersten Schnee rieseln lassen:

 



Was kann ein Tag bringen, der so beginnt ?


Weihnachtlich glitzert der Wald!


Den Kaffee werden wir heute woanders trinken


Gut, dass ich gestern noch Salbei geerntet habe 


Blümchen, da schaust

Aber, man darf den Tag nicht vor dem Abend verdammen, ein Blick in mein elektronisches Postkastl hat mir für den heutigen Tag die beste Laune gesichert. Elisabeth aus Wien, die mir immer öfter ausgefallene Rezeptideen liefert und über alles, was mit Genußregionen, Reisen, Speisen, Lesen, Kino, Kabarett und schönen Künsten zu tun hat informiert ist, hat mir geschrieben. Bei unserem letzten Zusammensein habe ich ihr eine kleine Aufmerksamkeit überreicht - dazu der unglaubliche Bericht:


Die Handcreme mit der Klettenfrucht wurde erprobt



so erfolgreich, dass die Haut erblühte, ich bin überwältigt !

Elisabeth, darf ich dich zu meiner Co-Autorin und Außen-Reporterin ernennen?







Mittwoch, 11. April 2012

Pannenhilfe

Bekanntlich packen wir um diese Jahreszeit unsere Zigeunerwagen, um die Wienerstadt Richtung Salzkammergut zu verlassen.
Das ist auch verbunden mit einigen wichtigen Erledigungen, Besuchen, Organisieren und ein wenig  "nerverln".
Seit ich nur noch eine Laterndlgarage habe, hüten wir unseren Parkplatz und nehmen vorzugsweise das in der Garage abgestellte Familienauto.  Zum Osterbesuch bei den Kindern eingeladen wollten wir dem Kleinwagen unser Patschensackerl entnehmen - das ist ein Beutel, in dem wir unsere Besuchs-Hausschuhe  immer in einem der beiden Autos haben - Herr Wienermaedel zielte mit dem Funkschlüssen auf meine Auto, damit ich schnell die Heckklappe öffnen könne, aber es tat sich nichts. Na typisch, im letzten Moment die Batterie im Schlüssel leer, man kann ja auch sperren, sage ich, versuche es, es geht nicht.
Das heisst, sagt mein Mann, die Autobatterie ist im -eh schon wissen - wir fahren jetzt weg, und kümmern uns dann in aller Ruhe am nächsten Werktag.

Kurz und gut, es sah dann so aus:


Der gelbe Engel gab uns Starthilfe, Grund für den Zusammenbruch war die vergessene Innenbeleuchtung, aus Altersgründen wurde aber die Batterie gleich ausgetauscht, das Radio musste mittels Code neu in Betrieb genommen werden, der Kleine ist bereit bepackt zu werden!

Mittwoch, 29. Februar 2012

Weniger als man glaubt!

Unsere andauernden Kaloriendiskussionen haben mich veranlasst, mein Wissen über den "Grundumsatz" aufzufrischen.
So lese ich: der Grundumsatz ist der Kalorienbedarf, den ein Körper bei totaler Ruhe hat, als Leistungsumsatz bezeichnet man den tatsächlichen Kalorienbedarf bei normaler Tätigkeit.
Daraus erkennen wir, wie wenig wir täglich essen dürfen.


Die Formel für die Berechnung ist (warum, weiss ich nicht) so:


Männer: GU [kcal/24 h] = 66,47 + 13,7 × Körpergewicht [kg] + 5 × Körpergröße [cm] − 6,8 × Alter [Jahre]

Frauen: GU [kcal/24 h] = 655,1 + 9,6 × Körpergewicht [kg] + 1,8 × Körpergröße [cm] − 4,7 × Alter [Jahre] 



Nachtrag: eine liebe, aufmerksame Leserin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich leider die Klammern vergessen habe, richtig heisst es;



Grundumsatz [kcal/24 h] = 655,1 + (9,6 × Körpergewicht [kg]) + (1,8 × Körpergröße [cm]) − (4,7 × Alter [Jahre]) 



Dann soll man noch den PAL Faktor berücksichtigen, der ergibt sich aus der Tätigkeit


 1,2 = Menschen mit ausschließlich sitzender, bzw. liegender Lebensweise; z.B. alte und gebrechliche Menschen

1,3 - 1,5 = Menschen mit fast ausschließlich sitzender Arbeitsweise und wenig Freizeitaktivität; z.B. Schreibtischarbeiter

1,6 - 1,7 = Menschen, die überwiegend sitzen - mit hin und wieder stehenden, bzw. gehenden Tätigkeiten; z.B. (Berufs-)Kraftfahrer, Schüler und Studenten

1,8 - 1,9 = Menschen mit überwiegend gehenden, bzw. stehenden Tätigkeiten; z.B. Verkäuferinnen, Kellner, Handwerker, Hausfrauen

2,0 - 2,4 = Menschen mit körperlich anstrengenden Tätigkeiten; z.B. Bergleute, Landwirte, Waldarbeiter, Hochleistungssportler


Hier bedanke ich mich ausdrücklich für den Hausfrauenfaktor!!


Grundumsatz x PAL Faktor = Leistungsumsatz 


Dann gibt es noch den Body-Mass-Index, der uns über unseren Zustand aufklärt:



Untergewicht:
16,0 - 19,9
Normalgewicht:
20,0 - 24,9
Übergewicht:
25,0 - 29,9


Mit diesem Wissen haben wir uns vermessen und streben jeder sein gesetztes Ziel an, mehr verrate ich nicht.



PS: ich ärgere mich,  weil sich meine sich meine GIFs nicht bewegen, weiss bitte jemand, warum das so ist?



Dienstag, 14. Februar 2012

Ein herziges Ei zum Valentinstag



Leider ist es nicht meine Idee, ich habe es hier gesehen und will es gerne anstelle der allgegenwärtigen Blumen zum Valentinstag zeigen!

Macht euch alle einen schönen Tag.

Freitag, 10. Februar 2012

Tannhäuser als Posse von Nestroy

und sonstige G'spassettln (*) erlebten wir gestern im winterlich kalten, leicht angeschneiten Wien!


Wie jeden Winter verbrachten wir mit Freunden einen Abend im lustigsten Operntheater von Wien  . 
Zum Plaudern trafen wir einander vorher beim "Inder" gegenüber, kulinarisch und Ambiente keine Empfehlung, aber ewig in Erinnerung das WC:







Das Programm war köstlich aufgeteilt, im ersten Teil Couplets von Nestroy  (1801-1862!) über das Fremde in Wien (das gab es natürlich in der Donaumonarchie schon) und im zweiten Teil als Überraschung
diesen Tannhäuser! Wagner's Tannhäuser nämlich wurde bald nach seiner Uraufführung von Wollheim parodiert, auf Grund des grossen Erfolges beschloss Nestroy eine Wienerische Ausführung des Tannhäuser zu schreiben und verlegte die Breslauer Bier- in die Wiener Weinatmospäre!

Und so ist auch das "Theater". Das Lokal ist eine ehemalige Bäckerei, uralt, im Foyer nach der Kassa eine Tisch, wo Wein ausgeschenkt wird und Schmalzbrote in kleine Reiter geschnitten angeboten werden.

Im "Theatersaal" nimmt man auf Gartensesseln bei kleinen runden Kaffeehaustischerln platz



und geniesst die Aufführung. 

*) lt. Wörterbuch des Wienerischen: die (Pl.) (französisierende Weiterbildung zu Gspaß; im Gegensatz zu Gspaß meist mit kurzem a-Vokal gespr., daher Schreibung mit -ss- ) harmlose Späße, Gaudi

Donnerstag, 9. Februar 2012

Männermode

Es soll angeblich  Männer geben, die ihre Jeans nicht gerne waschen oder waschen lassen.
Die Lieblingshose, die die Körperform angenommen hat und sitzt wie eine zweite Haut, diese Hose hat schon ihre Geschichte - der Ölfleck vom Auto, der Fettspritzer ...
"Jetzt nicht, ich brauche sie heute noch" hört frau öfter auf die Aufforderung, das geliebte Stück doch bitte zur Wäsche zu geben.



Das ruft natürlich findige Geschäftemacher auf den Plan und schon ist ein neuer Trend erfunden:
 Scratch-and-sniff-jeans ist das neue Modewunder, Jeans, welche durch Rubbeln Himbeerduft freigeben! Also statt Waschen einfach nur ein bisschen kratzen. Kostenpunkt: derzeit ca. 115 Kanadische Dollar

So duftet er oder sagen wir seine Hose statt unbeschreiblich oder Silan oder Quanto nach Himbeeren, vielleicht kommen auch andere Düfte in Mode, warten wir es ab.

Dienstag, 24. Januar 2012

Schon wieder aufgeschnappt

Wer wirklich dick werden will muss abnehmen, sonst schafft er's nicht!

Bernhard Ludwig




Ergänzung: danke für die lieben Kommentare - das war keine Aufforderung zum Schweinsbratl-Essen, vielmehr geht es - Ferdi hat es erkannt - um den JoJo Effekt bei den Diäten.


Das Zitat stammt von Bernhard Ludwig, der sein Verständnis von Diät so definiert !





Sonntag, 22. Januar 2012

Soeben gehört

Auch mit 60 kann man noch 40 sein, aber nur noch eine halbe Stunde am Tag 

Anthony Quinn

Montag, 9. Januar 2012

..und wozu das ganze ?

Als sternengläubiges Wassermännchen durchstöbere ich sämtliche Horoskope, es kommt, wie es kommen muss: alle Anstrengung mit meinem Gestricke  war umsonst (nicht gratis :-)), hier steht schwarz auf weiss, dass ich 

1. einen Wasserkopf habe  u.
2. sowieso niemals eine Mütze aufsetze


Horoskop Wassermann

Einfalls-Pinsel


Geistige Purzelbäume

Die blitzgescheiten Ideen scheinen sich förmlich in seinem Wasserkopf zu überschlagen, Eintönigkeit ist ihm ein Graus und außerdem ist der Wassermann die leibhaftige Anti-Langeweile-Rebellion. Der Typ braucht so viel Gedankenfreiheit, dass er niemals eine Mütze aufsetzt, damit die pausenlosen Inspirationen keinesfalls gebremst werden und am Ende trotz luftigem Esprit nicht über die Hutschnur gehen. mehr...


Freitag, 6. Januar 2012

Behütet

Das hätte ich nie gedacht, als ich unlängst in unserer Wohnnähe ein Handarbeitsgeschäft entdeckte und mutig die Schwelle überschritt - man kennt meine noch immer bestehende Woll- und Nadelallergie - wunderte ich mich über mich selbst, als ich mit einem Sackerl Strickutensilien um € 60,-- wieder herauskam.
Ich hatte mich nämlich in die moderne Filzwolle verschaut und mutig wie ich bin gleich in's Volle gegriffen.
Die Insider wissen, dass Filzwolle eigentlich (glaube ich) Schafwolle ist, welche um 30-40 % grösser als gewünscht gestrickt nach Fertigstellung in der Waschmaschine schrumpft und ein verfilztes Ergebnis liefert.
Früher hätte man gesagt: "oh mein Gott, verwaschen" - nun ist es Absicht. Und mir verhalf es zu einem Erfolgserlebnis, ich hielt mich haargenau an diese Anleitung und das ist dabei herausgekommen:


 vorher


nachher

Da ich ja noch Unmengen Wolle vorrätig habe (so gross ist mein Kopf nun auch wieder nicht) bemühe ich mich gerade, eine Tasche anzufertigen, dafür habe ich keine so deppensichere Anleitung gefunden, ich buchstabiere gerade die Rezeptur aus einem Strickheft und verstehe manchmal nur "Bahnhof".
Damit ist ein für allemal Schluss mit Berichten über meine linkischen Übungen.
Wer jetzt aufmerksam durch Wien spaziert, kann vielleicht sagen "schau, da ist die mit dem Filzhut"
- sollte ich es jemals wagen, ihn aufzusetzen.



Sonntag, 1. Januar 2012

Der Manderlkalender

Alle haben uns berichtet, dass diese Weihnachten besonders schön waren, so auch bei uns.
Wir waren brav, wir wurden nicht herabgestuft, wir sind immer noch AAA - falls das ein Kompliment ist.


Wir sind auch gut in das 2012-er Jahr gerutscht, Gott sei Dank nicht auf den winterglatten Strassen, dieses Jahr liessen wir "Dinner for one" zu Hause und in aller Ruhe an uns vorbei defilieren 

Zum "Prosit" drücken wir einander gerne einen Kalender in die Hand.

Mein "Manderlkalender" wird mich durch das Bauernjahr führen, denn er hat eine lange Tradition:

Hier ist ein kleiner Beitrag über diesen bei uns sehr beliebten Kalender zusehen. 



Das Titelblatt zeigt drei bäuerliche Figuren, welche die drei alten steirischen Landesteile Ober-, Mittel- und Untersteiermark versinnbildlichen sollen.


Diese geheimnisvollen Zeichen beziehen sich auf Wetter, Mond und Sternzeichen sowie Werktag oder Sonn/Feiertag.




was bringt der Jänner?






In der Früh wird es hell, ist hier zu lesen, das ist sicher eine alte Bauernregel?

Und dann gibt es eine tagesaktuelle Bauernregel: wenn's zu Silvester stürmt und schneit ist das Neujahr nicht mehr weit !

In diesem Sinne wünschen wir einen gemütlichen Neujahrstag


Donnerstag, 29. Dezember 2011

Silvesterbräuche

Bald ist es wieder soweit, wir begrüssen ein Neues Jahr!

Silvester ist natürlich eine Rauhnacht, in der keine nasse Wäsche aufgehängt werden darf, denn das bringt Unglück. Im Zeitalter der Wäschetrockner ist dieser "Aber"glaube nicht mehr ganz aktuell, wir achten aber immer noch darauf.

Wichtig sind die Glücksbringer wie Rauchfangkehrer (auch die echten), 4-blättriger Klee, Feuerwerk und Glücksschwein. Das Schwein wird gerne als Marzipanschweinchen überreicht, aber die Krönung mancher Silvesterfeier ist das Sauschädelessen, im Wurzelsud gekocht wird er, der Sauschädel, lustig aufgeputzt mit Petersil und Karotte, zu Tisch gebracht.
Besonders die Ohren, keine Ahnung warum, sollen beim Verzehr Glück bringen.





Wir haben vorsorglich Getränke eingekühlt, um mit euch anzustossen und 

Prosit 2012  

zu wünschen !

Boldog Új Évet 2012 kivanunk


Montag, 19. Dezember 2011

Magerln

Da hat's   mich wieder einmal erwischt, ein germanistischer Ausrutscher!

Was heisst denn nun "magerln"?


Schlag nach bei Peter Wehle "Sprechen Sie Wienerisch":

magerln : ärgern, v. Magen: das scheinbar unlogische helle a erklärt sich aus der äusseren Ähnlichkeit mit einer Diminutivbildung 

und ein erklärender Artikel aus der "Wiener Zeitung":

  

Magerln



"Magerln" is an Austrian slang verb describing how something unpleasant annoys or worries somebody. The word "Magen" means "stomach" in German, so "magerln" can be understood quite literally as indicating stomach aches sparked by some problem. The word is used in the southern province of Carinthia, but it is also known in Vienna and in the province of Lower Austria. "Des magerlt mi scho sehr!" can be translated as "Im really annoyed by that."



Montag, 5. Dezember 2011

Ihr Konto hat vor auszuatmen.

Noch leide ich nicht unter Verfolgungswahn, aber die Methoden werden immer dreister!
An unserem Festnetz-Telefonanschluss  erhalten wir Anrufe, wo sich ein Tonband meldet "...Sie haben einen Grossgewinn gemacht..."

und  die tieferstehende email-Benachrichtigung ist auch nicht von schlechten Eltern:

Ihr Konto hat vor auszuatmen.
Um aktiv zu bleiben, klicken Sie bitte die Verbindung unten, und folgen Sie den versorgten Schritten:
hier steht ein Link ..netbanking..usw
Danken Sie Ihnen, Erste Bank und Sparkasse

Danke, mein Konto atmet noch, aber bei einer anderen Bank.


Sonntag, 20. November 2011

Ezen a hétvégén

a magyar család volt nálunk!

Dieses Wochenende war die ungarische Familie bei uns!

3 Monate hatten wir Pause, Frau Lehrerin hat ja wieder Schule in Györ und Papa arbeitet auch, da war das Salzkammergut zu weit weg. Aber nach Wien ist es ja wirklich nicht weit. Und was waren Tomis erste Worte, als er noch gestiefelt im Vorzimmer stand: "Oma, Opa, wo ist die Geldrutsche?"

Wir hatten schon vergessen, dass wir letzten Winter so ein Geldsortiergerät gekauft hatten - gut verstaut in einem Kastel wurde sie nach einigem Suchen wieder hervorgeholt.

Was war jetzt wichtig? Der Pezziball, die Geldrutsche, der Laptop mit der Auto-Spielseite oder von den Grosseltern abgebusselt werden?



Bis bald in Ungarn!

Dienstag, 15. November 2011

Nocheinmal

Noch ein Spielchen mit "mouse over" - siehst du einen Unterschied?







Und jetzt mache ich es lange nicht mehr, versprochen!!

Sonntag, 13. November 2011

Mouse Over

Ich probiere hier etwas, was ich soeben gelernt habe, mittlerweile habe ich leider den Link verloren, werde ich umgehend nachreichen, wenn ich mich wieder geordnet habe. Worum es geht:
führe die Maus über das Bild, das war es schon!





Ich bin so ein Nerverl, Entschuldigung, aber jetzt veröffentliche dankbar die Blogs, wo ich mir das abgeschaut habe:

Erfreulichkeiten und Hanspeter haben mich inspiriert!


Samstag, 12. November 2011

Markt - Achterl und Fragnerland

An diesem sonnigen Samstag rücken wir aus.
Auf dem Wiener Karmelitermarkt interessieren wir uns für das neue Istranka, wo es die flüssigen und festen Spezialitäten Istriens zu kaufen und zu verkosten gibt. Es ist Trüffelzeit.

Da zwei Plätzchen frei sind, bleibt uns nichts anderes übrig, wir lassen uns zu einer Trüffel-Eierspeis und einem Achterl Teran, der typischsten Rotweinspezialität Sloweniens, hinreissen. Über die Preise decken wir den Mantel des Vergessens, das Erlebnis war es uns wert.




Schönes und teures Angebot an Weinen, 
Marmeladen, Fleur de Sel



der Trüffelhobel



Trüffel-Eierspeis, die Sünde!


Dann ging es zu unserem eigentlichen Ziel, einem vorgezogenen Weihnachtsmarkt in einer Volksschule in dem Dorf Baumgarten im Tullnerfeld, wie wir seit heute wissen, im Fragnerland.
Wir haben nachgelesen, dass  Fragner eine alte Berufsbezeichnung ist:

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die "Fragnerei" eine wichtige Einnahmequelle für die Bevölkerung.

Die Fragner waren am Abhang des Wienerwaldes beheimatet. Heute könnte man einen Fragner als einen fahrenden Viktualien- oder Landesproduktenhändler bezeichnen. Die Bezeichnung Fragner kommt von "fragen".

Auf der einen Seite ihres Kundenkreises hatten die Fragner die Landwirte, die sie regelmäßig besuchten. Dort fragten sie ob es Waren zum Erwerben gäbe. War man über die Ware und den Preis handelseins so trug der Fragner die Produkte, meistens Eier, Gemüse Geflügel oder auch Obst zu sich nach Hause.

Spät abends heim gekommen, wurden die Waren sortiert und in Körbe, Butten oder Kraxen verpackt. Meistens noch in derselben Nacht oder am frühen Morgen ginge es dann nach Wien in die Haupt- und Residenzstadt. Meistens zu Fuß - oder man hatte ein eigenes Fuhrwerk. Es wurden auch Mitfahrgelegenheiten genutzt.

In Wien angekommen zog der Fragner oder die Fragnerin nun von Tür zu Tür und fragte wiederum ob Bedarf an den feilgeboten Waren wäre.

Die An- und Verkaufsgebiete waren streng Rayone eingeteilt. Jeder Fragner hatte sein eigenes "Gei" - wie man in der Mundart sagte. Daher kommt auch der Ausspruch "Geh ma net ins Gei" für jemanden der einem zu Nahe gekommen ist.

Mit der verbesserten Nahversorgung und dem Ausbau der Handelsbetriebe verschwand dann schließlich das Gewerbe der Fragnerei.


Die 4 Gemeinden des Fragnerlandes:

Judenau-Baumgarten, Königstetten, Sieghartskirchen, Tulbing

Wir haben bemerkt, dass die Region kulinarische Köstlichkeiten zu bieten hat, denen wir uns zu einem anderen Zeitpunkt widmen werden. Ebenso gab es bei diesem Hobby-Künstlermarkt eine Neuigkeit - davon demnächst 









Freitag, 11. November 2011

Doodlen oder dudeln wir??

In Wien wird gedudelt - zumindest beim Heurigen, der Dudler ist der Koloratur Jodler  im Wienerlied, das klingt so:



Wir könnten aber einmal doodlen, wann wir gemeinsam zum Heurigen gehen?
Es handelt sich hier nicht um das kürzlich behandelte Homonym, denn dudeln ist wirklich  nicht gleich doodlen.
Schon gehört? Doodle ist ein online - einen gemeinsamen Termin find - Kalender, natürlich schon ausprobiert.

Schönes Wochenende wünscht die vergnügungssüchtige Familie