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Freitag, 11. Mai 2012

Langsamkeit

ist nicht mein Thema - ich konnte mir das auch nicht beim Kochen vorstellen.
Das Niedrigtemperaturbraten  wurde oftmals behandelt, ich konnte mir nicht denken, stundenlang auf den Braten zu warten und vor allem mit dem Thermometer zu lauern, dass die Kerntemperatur stimmt.
Bis mich mein Weg durch die Weiten des WWW zu den amerikanischen Hausfrauen und deren Slowcooker  führte. Nie hätte ich gedacht, dass wir von den Amis in puncto Kochen etwas lernen könnten, die Lektüre der Erfahrungen machte mich neugierig.
Und es geschah, so ein Slowcooker musste ins Haus !!

Wer das nicht kennt - es ist eine richtige Kochmaschine, bestehend aus einem elektrisch beheizten Mantel, der das Kochgut in einer Keramikschale langsam gart.



Das Paket wird geöffnet - bin gespannt, was da drinnen ist!


Mutig wird der Pot sofort angeheizt 


die Zutaten für gekochtes Rindfleisch als erste Übung waren vorbereitet 


Fleisch in einer extra Pfanne anbraten, alles in den Topf geben, Zeit einstellen und tschüss


 Je nach gewähltem Gericht kann man das Gerät über Stunden (oder über Nacht) sich selbst überlassen!

Gekochtes Rindfleisch, Schweinsbraten, Kotelette mit Schwammerl und Speck sind bereits erprobt, ich werde das eine oder andere Rezept demnächst hier veröffentlichen.


Mittwoch, 29. Februar 2012

Weniger als man glaubt!

Unsere andauernden Kaloriendiskussionen haben mich veranlasst, mein Wissen über den "Grundumsatz" aufzufrischen.
So lese ich: der Grundumsatz ist der Kalorienbedarf, den ein Körper bei totaler Ruhe hat, als Leistungsumsatz bezeichnet man den tatsächlichen Kalorienbedarf bei normaler Tätigkeit.
Daraus erkennen wir, wie wenig wir täglich essen dürfen.


Die Formel für die Berechnung ist (warum, weiss ich nicht) so:


Männer: GU [kcal/24 h] = 66,47 + 13,7 × Körpergewicht [kg] + 5 × Körpergröße [cm] − 6,8 × Alter [Jahre]

Frauen: GU [kcal/24 h] = 655,1 + 9,6 × Körpergewicht [kg] + 1,8 × Körpergröße [cm] − 4,7 × Alter [Jahre] 



Nachtrag: eine liebe, aufmerksame Leserin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich leider die Klammern vergessen habe, richtig heisst es;



Grundumsatz [kcal/24 h] = 655,1 + (9,6 × Körpergewicht [kg]) + (1,8 × Körpergröße [cm]) − (4,7 × Alter [Jahre]) 



Dann soll man noch den PAL Faktor berücksichtigen, der ergibt sich aus der Tätigkeit


 1,2 = Menschen mit ausschließlich sitzender, bzw. liegender Lebensweise; z.B. alte und gebrechliche Menschen

1,3 - 1,5 = Menschen mit fast ausschließlich sitzender Arbeitsweise und wenig Freizeitaktivität; z.B. Schreibtischarbeiter

1,6 - 1,7 = Menschen, die überwiegend sitzen - mit hin und wieder stehenden, bzw. gehenden Tätigkeiten; z.B. (Berufs-)Kraftfahrer, Schüler und Studenten

1,8 - 1,9 = Menschen mit überwiegend gehenden, bzw. stehenden Tätigkeiten; z.B. Verkäuferinnen, Kellner, Handwerker, Hausfrauen

2,0 - 2,4 = Menschen mit körperlich anstrengenden Tätigkeiten; z.B. Bergleute, Landwirte, Waldarbeiter, Hochleistungssportler


Hier bedanke ich mich ausdrücklich für den Hausfrauenfaktor!!


Grundumsatz x PAL Faktor = Leistungsumsatz 


Dann gibt es noch den Body-Mass-Index, der uns über unseren Zustand aufklärt:



Untergewicht:
16,0 - 19,9
Normalgewicht:
20,0 - 24,9
Übergewicht:
25,0 - 29,9


Mit diesem Wissen haben wir uns vermessen und streben jeder sein gesetztes Ziel an, mehr verrate ich nicht.



PS: ich ärgere mich,  weil sich meine sich meine GIFs nicht bewegen, weiss bitte jemand, warum das so ist?



Mittwoch, 25. Januar 2012

Derstunken ist noch keiner

Wir leben unter anderem im Zeitalter der Hygiene, für und gegen alles gibt es ein Wässerchen, Tube und Tigel!
Auch unsere Altvorderen kannten in den verschiedenen Zeitaltern diverse Pflegemittel, in der Antike war Baden und Ölen mit duftenden Zusätzen ein grosses Thema, im Mittelalter allerdings wurden Badehäuser für andere Zwecke gebaut, die Duftnoten dieser Ära sind uns kein Vorbild. Anschliessend kam die Zeit, wo man mit Düften strenge Gerüche übersprühte, eine Depesche Napoleons an Josephine wird zitiert: "Nicht waschen, komme in 3 Tagen"

Unsere Badezimmer sind vollgestopft mit Hygieneartikeln unserer Lieblingsfirmen, von den Haaren bis zu den Zehennägeln pflegen wir uns.
Hat mancher schon zu viel des Guten getan?

Eine Tageszeitung schreibt heute über Riskante Inhaltsstoffe in Körper-Deos !


Es heisst, ein Aluminiumsalz, das in Antitranspiranten verwendet wird, könne über die Haut aufgenommen Brustzellen schädigen. Dieser Verdacht ist nicht neu, die Diskussion flammt lediglich neu auf.
Wir wickeln unser Wurstbrot auch in Alu-Folie, ja wir essen auch aluminiumhaltige Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte und Schokolade (!!)
Die Agentur für Gesundheit und Ernährung rät derzeit nicht von der Anwendung ab, über die Haus würden nur 0,01 % des Deos aufgenommen und Untersuchungen hätten keinen eindeutigen Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen  Antitranspirant und Brustkrebs gebracht.


Meine Haus- und Hof Kosemtikfirma habe ich sofort zu diesem Thema befragt:






Ich erhielt auch sofort eine Stellungnahme:



Immer wieder erscheinen Meldungen, die vom Verdacht berichten, dass Aluminiumsalze über die Haut in den Körper gelangen und dort Brustkrebs auslösen könnten. Dieser Vorwurf ist unbegründet: Eine Veröffentlichung aus dem Jahr 2008, bei der 59 Untersuchungen zu diesem Thema zusammengefasst wurden, kommt zu dem Schluss, dass es keine wissenschaftlichen Nachweise für diese Theorie gibt.[1] [1] Namer M, Luporsi E, Gligorov J, Lokiec F, Spielmann M.: The use of deodorants/antiperspirants does not constitute a risk factor for breast cancer. Centre Antoine-Lacassagne, Nice, France. (2008), http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18829420?dopt=Abstract

Meine Entscheidung: solange ich Schokolade esse (nur jeden 2. Tag :-)) und die Alu-Folie nicht aus unserer Küche verbanne belassen wir es bei unseren derzeitigen Hygienegewohnheiten (was nichts mit dem Titel dieses Beitrags zu tun hat.











Freitag, 8. Juli 2011

Wollt ihr wissen

wie wir beim täglichen Einkauf getäuscht werden, hier  kann man sich ärgern!

Darüberhinaus gibt es von foodwatch eine Mogelliste  - wie dankbar sind wir für unser Gemüsekisterl!




Hier ist zumindest das drin, was wir kaufen.



Schönes Wochenende 

Samstag, 25. Juni 2011

Augen - Blicke

Ein kurzer Aufenthalt in Salzburg war es - eine Reparatur war fällig, die heutzutage als kleiner Eingriff bezeichnet wird, verschaffte mir als Begleitperson ausserhalb des Krankenhausareals


Augen - Blicke !

Die einzigartige barocke Altstadt bietet auf kleinstem Raum Kulturdenkmäler und Sehenswürdigkeiten, alles auf Schusters Rappen erreichbar!

  
So kann man den Mönchsberg, einen der beiden Salzburger Stadtberge, leicht erwandern und einen traumhaften Ausblick auf die Stadt geniessen und die Müllner Schanze - eine Bastei aus der Zeit des 30-jährigen Krieges -  bewundern.

Eine Besonderheit ist das Schlosshotel Mönchstein



Ein bequemer Fussweg  führt die Salzach entlang in die Altstadt 




sogar schifferlfahren kann man jetzt 



Getreidegasse 9 - Mozarts Geburtshaus - ist ein Muss



eine der beiden "Pferdeschwemmen" - ein offener Brunnen, der zur Reinigung der Pferde diente






Zunftzeichen und Geschäftsportale 


zauberhafte Innenhöfe









Festspielbezirk, Residenz, Dom, Michaelerkirche, Glockenspiel,  Mozart überall



Aber neben barockem Prunk, Reich und Schön, gibt es das Kloster der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul, welche hier eine Anlaufstation für die Ärmsten der Armen bieten , es gibt eine Vinci-Bus Station, Essen und Bekleidung für Bedürftige.


Mittwoch, 15. Juni 2011

Ein Abend mit Bachblüten

Unsere liebe Herti hat es geschafft,  ihre Freundin Mechthild Scheffer  zu einem Vortrag nach Irdning zu bringen.

Viele von uns sind mit dieser Therapieform - besonders für Kinder - schon in Berührung gekommen. Wie immer man dazu steht, der kurzweilige, professionelle und informative Abend war für uns ein Highlight!




Das Publikumsinteresse war überwältigend.

Es lohnt sich, auch einen Blick auf die Sommerakademie in der Weinidylle von Rechnitz zu werfen, ein Ausflug dorthin ist fix eingeplant.


Noch ein Blick auf das beleuchtete Schloss Trautenfels auf der Heimfahrt.

Sonntag, 15. Mai 2011

Wir haben schon über die Partnerhunde erzählt...

weil wir aber gestern in



Salzburg waren, nicht nur seinetwegen





müssen wir einfach wieder über die bewegenden Momente erzählen, die wir gestern in den Räumen der Autofirma mit dem Stern erleben durften - die Übergabe der ausgebildeten

Partnerhunde

an Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Die Gastfamilien, bei welchen die Hunde ihre Erziehung erhielten, übergaben die Tiere an jene Personen, die z.B. eine Türe nicht selbständig öffnen können - die Hunde sind darauf trainiert, dies für ihre Schützlinge zu erledigen, eine Begleitung zum Einkaufen benötigen - die Hunde können das, oder auch an Kinder mit Defiziten, die einen Gefährten und eine Aufgabe erhalten.

Die große Familie der Besitzer und Freunde von Partnerhunden war bei diesem Ereignis anwesend, wir bewundern eine befreundete Familie, die die Aufgabe der Gastfamilie mit großem Engagement wahrnimmt.





Sonntag, 13. Juni 2010

Wir treiben es bunt...

je bunter, desto gesünder, lese ich gerade, es hat mit Ernährung zu tun :-))

Pflanzen haben Farben, diese sollen - jetzt sind wir doch beim Thema - Insekten anlocken,, um bei der Vermehrung zu helfen. Denn die Pflanzen sind standortgebunden, deshalb benötigen sie z.B. Bienen, die von Blüte zu Blüte fliegen, um die Pflanzen zu befruchten. So kommt die Biene zum Nektar, den sie zur Honigherstellung benötigt und dient der Pflanze zur Fortpflanzung.
Aber die Farbstoffe haben noch eine besondere Funktion - sie schützen denjenigen, der sie isst, es handelt sich dabei um Flavonoide, die angeblich besonders den Herzmuskel stärken.
Und noch etwas hat es mit der bunten Ernährung: Vitamine wurden überhaupt erst durch ihren Farbstoff entdeckt.


So schaut das ungefähr aus:

Vitamin A: gelb
Vitamin B: orange/rot
Vitamin C: zitronengelb
Vitamin D: violett
Vitamin E: scharlach/magentarot
Vitamin K: indigoblau 

Unter diesem Aspekt sollten wir es weiter so bunt treiben wie bisher, nicht wahr?



Dienstag, 27. April 2010

Partnerhunde

Berührende Momente durften wir erleben - wir waren eingeladen, bei der Übergabe von Partnerhunden
an Menschen mit besonderen Bedürfnissen dabei sein zu dürfen. Ein Autohaus in Salzburg ist einer der Sponsoren  dieser Aktion und in feierlichem Rahmen findet die Übergabe der Hunde an ausgewählte Personen statt.
Wir kamen dazu, weil eine liebe Freundin von uns das Ehrenamt innehat, "Gastfamilie" für einen Partnerhund zu sein. Das geht so vor sich, dass sie einen Welpen der Rassen Labrador, Golden Retriever, Kurzhaar-Collie oder Königspudel im Alter von 10-12 Wochen erhält, ihn 4-8 Monate aufnimmt  und ihn am Alltagleben teilnehmen lässt. Er soll im Familienverband aufwachsen, Haus, Wohnung, Auto, Geschäfte, öffentlichen Verkehr kennenlernen. In dieser Zeit findet auch regelmässiges Training auf dem Hundehof statt, wo der Hund verschiedene Fertigkeiten erlernt. Das geht von Aufdrehen eines Lichtschalters bis zum Aufheben heruntergefallener Gegenstände, je nach seinem späteren Einsatz und Charakter.
 





Der Partnerhund begleitet zum Beispiel beim Einkauf oder in der U-Bahn


In festlichem Rahmen werden die Hunde von den Gastfamilien an die "Partner" übergeben 

 

Die Hunde übernehmen die Aufgabe, "Partner" für Gehörlose, Rollstuhlfahrer, aber auch für mehrfach behinderte Menschen zu werden.



Das Engagement der mit der Ausbildung betrauten Personen hat uns tief beeindruckt. Aber auch die Freude und Bewegtheit der Menschen, die den Partnerhund erhielten, war berührend. Nachdenklich, dankbar und bewegt fuhren wir nach Hause.


Dienstag, 13. Oktober 2009

Grüezi mitenand - schöne Momente

Vom Montafon in die Schweiz ist es ja nur ein Sprüngerl, und so dachten wir, besuchen wir einen lieben alten Freund, der sich zur Rehabilitaion in der Klinik in Mammern befindet.

Die Fahrzeit haben wir unterschätzt, weil wir die Autobahnvignette, für die unser Nachbarland sfr 40,-- nimmt, sparen wollten, ging es durch die Ortschaften entlang des Bodensees, soviele Kreisverkehre und Geschwindigkeitsbeschränkungen wie hier hatten wir noch nie. Das Regenwetter tat das übrige, aber bei Sonnenschein kann jeder reisen!


Unser lieber Knorrli hat sich, obwohl ihn unser Besuch sehr angestrengt hat, über unser Kommen sehr gefreut. Auch für uns war es schön, ihn nach zwei Jahren wiederzusehen, wenngleich die Umstände nicht erfreulich sind.

Es war ein schöner Moment, einem kranken, alten Freund an einem unfreundlichen, verregneten Herbsttag die Hand zu streicheln!

Donnerstag, 23. Juli 2009

Rauch Granatapfelsaft - so geht es auch!

Es war zu lesen - die Verärgerung über den Rauch Granatapfelsaft bzw. dessen Deklarierung saß tief. Wir haben Firma Rauch auch direkt angeschrieben und unsere Beanstandungspunkte dargelegt, nach einer nicht zufriedenstellenden Antwort, der wir postwendend widersprachen kam es zu einem sehr konstruktiven Telefonat - der Marketingleiter der Firma Rauch hat sich bemüht, die Firmenstandpunkte darzulegen, anderseits will er dem Konsumenten nachgeben und wir erhielten das folgende Versprechen:

Sehr geehrter Herr ....

Nochmals herzlichen Dank für das nette und auch für uns sehr lehrreiche
Telefonat.
Anna Rauch wird sich gleich über eine bessere Textierung der Deklaration
machen, und hellere Hintergründer sind auch bereits in Arbeit.

Mit freundlichen Grüßen aus dem bereits wolkigen Westen, vor allem an Ihre
Frau

Erich Teufel


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DI Erich Teufel, Leitung Marketing International
RAUCH Fruchtsäfte GmbH & Co, Langgasse 1, A 6830 Rankweil, Austria
Tel +43/5522/401 - 446 Fax - 9446 Mobil +43/664/80 401 446
e-mail: erich.teufel@rauch.cc Internet: www.rauch.cc
Firmenbuchnummer: FN 200147i Firmengericht: LG Feldkirch ATU 50412307


Jetzt sagen wir: es freut sehr uns und wir lernen daraus, konstruktive Kritik hilft!

Dank Herrn DI Teufel, Frau Anna Rauch und dem mit der Angelegenheit befaßten Team der Firma Rauch!

Sonntag, 19. Juli 2009

Granatapfel

Vergangenen Winter haben wir uns mit dem Granatapfel angefreundet, wir haben die Früchte zuerst im Supermarkt, dann im türkischen Basar in Wien gekauft und die Kerne für verschiedene Köstlichkeiten verwendet. Ein bißchen googeln ergab, daß der Granatapfel zu einer Modefrucht geworden ist, durch seinen hohen Vitamin C - Gehalt hochgelobt wird und nun auch Fruchtsäfte - zum pur Trinken oder auch zum Mixen hergestellt werden.


Das Auspressen der Kerne war wirklich mühsam, um uns diese Patzerei zu ersparen griffen wir zum Fertigprodukt, ebenfalls aus dem türkischen Basar.
Unser Sommerwohnsitz allerdings ist türkenfrei, deswegen gibt es hier auch keinen Basar. Macht nichts, wir sahen im Supermarkt, daß Firma Rauch jetzt "Granatapfel" anbietet und haben dieses Produkt im Glauben, den Fruchtsaft des Granatapfels zu kaufen, erworben.

Auf der Packung steht einfach "Granatapfel", nicht Fruchtsaft, nicht Nektar, nicht Verdünnung, nicht Sirup oder sonst was, sondern buchstabengetreu "Granatapfel".
Wo Granatapfel drauf steht, ist Granatapfel drin, denkt man.
Sensibilisiert durch die momentane Nahrungsmitteldiskussion haben wir die Packung genau untersucht. Dort, wo man die Inhaltsstoffe findet, steht in mehrsprachigen Blöcken in sage und schreibe 1 mm kleiner, schwarzer Schrift auf dunkelgrünem Grund:
Granatapfel-Mehrfruchtsaftgetränk
Zutaten: Wasser, Saft aus Mehrfruchtsaftkonzentrat (22%Granatapfel, Apfel, Aronia, Holunder) Zucker, Säuerungsmittel Zitronensäure, Vitamin C, Natürliches Aroma, pasteurisiert, mindestens haltbar s.o.
Darf ich sagen "ich fühle mich betrogen" oder "ich fühle mich getäuscht" oder "das ist einfach Lüge im Tetra Brick" ?
Wenn ein Produzent Aronia Saft mit Vitamin C Zusatz und Holler und Apfelsaft und einen Anteil Granatapfelsaft in eine Packung füllt, die die Anmutung "Granatapfel" hat, so fällt das nicht nur einen unbedeutenden Hausfrau wie mir auf, auch der Konsument ist über das viele Wasser im "Rauch" gestolpert.

Als Nichtraucherin bleibe ich also lieber bei der Devise
"ohne Rauch geht's auch"




Samstag, 18. Juli 2009

Narrnkastl schau'n

der heutige Salzkammergut-Sommertag, sehr unterkühlt und verregnet, verleitet dazu, sich in ein Winkerl zurückzuziehen und durch die vom Regen gezeichneten Fensterscheiben in den grauen Himmel zu blicken, da kann man so schön Narrnkastl schau'n .

Das haben schon viele vor mir gemacht, bei denen ist zwar etwas Ordentliches herausgekommen: Brahms, Lenau, Torberg und viele andere Künstler und Schöngeister verbrachten hier in der Sommerfrische ihre schöpferischen Monate.

Wenn man bedenkt, dass die Regentage in dieser Region mit ca. 130 angegeben werden und es zu einer Jahresniederschlagsmenge von 2000 mm kommt, na wann soll es dann regnen außer im Sommer? Denn der Winter dauert, wie wir wissen, von November bis April.

Wenn ich das Narrnkastl schließe, nehme ich meinen angelesenen Veit Heinichen Krimi und begebe mich in das bacherlwarm geheizte Lusthaus, um diesen Tag so ausklingen zu lassen wie er begonnen hat: nix tun, Narrnkastl-schau'n, lesen, reden und ein bißerl schwitzen.

Auf's Essen und Trinken nicht vergessen ist klar, denn das hält Leib und Seel
z'samm.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Jetzt geht's los!

Wir wissen seit längerer Zeit, daß manche Nahrungsmittelkonzerne viel Energie aufwenden, um Lebensmittel-Imitate herzustellen. Nicht aus Menschenfreundlichkeit.
Das zuständige Ministerium, die Konsumentenschützer und die mächtigen Medien schwiegen dazu. Bis jetzt.

Vor wenigen Tagen hat Gerlinde auf die Studie der Hamburger Verbraucherzentrale aufmerksam gemacht, die wahrscheinlich nunmehr den Stein ins Rollen gebracht hat: mit großer Freude lesen wir im heutigen
Kurier ausführlich über dieses Thema.

Und es ist nicht genug. Wir Konsumeten haben es in der Hand, mit kritischem Einkaufsverhalten zu steuern, was wir wollen. Egal, ob Schummelschinken, Kunstgarnelen und Analogkäse gesundheitsschädlich sind oder nicht, wenn wir ein Produkt kaufen, dürfen wir nicht getäuscht werden.

Deshalb bitte: vergesst nicht die Brille zum Einkauf mitzunehmen!!

Sonntag, 5. Juli 2009

In der Gradieranlage in Altaussee

Ein Gradierwerk ist ursprünglich eine Anlage zur Salzgewinnung.

Es besteht aus Holzwänden, die mit Reisigbüscheln behängt werden, darüber wird "mindergrädige" Salzsole geleitet, die über die Fichtennadeln verteilt in winzigen Tröpfchen die Luft anreichern, es entsteht ein Soleschleier. Das Wasser verdunstet und die unten angekommene Sole ist "grädiger" geworden, d.h. konzentrierter. Früher hatten die Salinen solche Vorrichtungen erbaut, um Salzquellen mit geringem Salzgehalt "sudwürdig" zu machen.
Für die Eindampfung der vollgrädigen Sole bis zur Salzausfällung wurde für eine Tonne Salz ein Festmeter Holz benötigt.
In Österreich wurde nur vollgrädige Sole erzeugt, daher gab es hier keine Gradieranlage.





1956 beschlossen die Bergleute in Altaussee auf eigene Faust eine Gradieranlage für Heilzwecke zu errichten und seither finden viele Menschen Linderung bei Atemwegserkrankungen, indem sie in dem eigenen Klima des Salz- und Harzgeruches feinste Tröpfchen der durch die natürliche Vorrichtung zerstäubten Sole einatmen.


Manchmal, animiert durch Schlechtwetter, besuchen wir diese Anlage auch, genießen das wunderbare Atemgefühl und versprechen uns, dies öfter zu tun.