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Samstag, 10. Dezember 2011

Grafenegger Advent





Ein englisches Schloss im Stil der Tudor-Gotik, mitten in Österreich ist dieses Bauwerk zu finden: 

Schloss Grafenegg

Nach wechselhafter Geschichte kam dieses Schloss in den Besitz der heutigen Eigentümer Tassilo Metternich-Sándor, verheiratet mit Clarissa Gräfin zu Toerring-Jettenbach. Besonders dessen Vater Franz-Albrecht  bemühte sich  mit Hilfe des Bundes und des Landes Niederösterreich unter der Beratung des Denkmalamtes um eine fachgerechte Instandhaltung der weitläufigen Anlage. 32 ha Schlosspark und eine 1000 ha grosse  Landwirtschaft umgeben das Schloss.
Viele  Ausstellungen und Konzerte machen das Schloss zu einem Kulturzentrum.
Seit 35 Jahren wird hier der "Grafenegger Advent" veranstaltet, viel beworben, dementsprechend auch viel besucht, ist es kein intimer Schloss-Weihnachtsmarkt, sondern eine imposante Veranstaltung. Die Aussteller bezahlen, wie wir hörten 1000 € für den Stand und sollen mit ihren Verkäufen innerhalb kurzer Zeit nicht nur diese Kosten einspielen sondern auch etwas verdienen?


Trotzdem ist es eine sehr beeindruckende Veranstaltung in weitläufiger  Umgebung, einige Eindrücke sind hier festgehalten:





Montag, 14. November 2011

Schmuck aus Abfall!

Beim ersten Weihnachtsmarkt dieses Jahres kam uns diese interessante Verwertung von Nespresso-Kapseln unter:


Dieses Video zeigt, wie einfach es geht:

Kapsel entleeren, waschen, mit einem Fleischklopfer flach klopfen, zwei farblich passende Stücke mit dem Farbteil aussen zusammenkleben und nach Wunsch zu Ohrringen oder Ketten weiterverarbeiten!



Samstag, 12. November 2011

Markt - Achterl und Fragnerland

An diesem sonnigen Samstag rücken wir aus.
Auf dem Wiener Karmelitermarkt interessieren wir uns für das neue Istranka, wo es die flüssigen und festen Spezialitäten Istriens zu kaufen und zu verkosten gibt. Es ist Trüffelzeit.

Da zwei Plätzchen frei sind, bleibt uns nichts anderes übrig, wir lassen uns zu einer Trüffel-Eierspeis und einem Achterl Teran, der typischsten Rotweinspezialität Sloweniens, hinreissen. Über die Preise decken wir den Mantel des Vergessens, das Erlebnis war es uns wert.




Schönes und teures Angebot an Weinen, 
Marmeladen, Fleur de Sel



der Trüffelhobel



Trüffel-Eierspeis, die Sünde!


Dann ging es zu unserem eigentlichen Ziel, einem vorgezogenen Weihnachtsmarkt in einer Volksschule in dem Dorf Baumgarten im Tullnerfeld, wie wir seit heute wissen, im Fragnerland.
Wir haben nachgelesen, dass  Fragner eine alte Berufsbezeichnung ist:

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die "Fragnerei" eine wichtige Einnahmequelle für die Bevölkerung.

Die Fragner waren am Abhang des Wienerwaldes beheimatet. Heute könnte man einen Fragner als einen fahrenden Viktualien- oder Landesproduktenhändler bezeichnen. Die Bezeichnung Fragner kommt von "fragen".

Auf der einen Seite ihres Kundenkreises hatten die Fragner die Landwirte, die sie regelmäßig besuchten. Dort fragten sie ob es Waren zum Erwerben gäbe. War man über die Ware und den Preis handelseins so trug der Fragner die Produkte, meistens Eier, Gemüse Geflügel oder auch Obst zu sich nach Hause.

Spät abends heim gekommen, wurden die Waren sortiert und in Körbe, Butten oder Kraxen verpackt. Meistens noch in derselben Nacht oder am frühen Morgen ginge es dann nach Wien in die Haupt- und Residenzstadt. Meistens zu Fuß - oder man hatte ein eigenes Fuhrwerk. Es wurden auch Mitfahrgelegenheiten genutzt.

In Wien angekommen zog der Fragner oder die Fragnerin nun von Tür zu Tür und fragte wiederum ob Bedarf an den feilgeboten Waren wäre.

Die An- und Verkaufsgebiete waren streng Rayone eingeteilt. Jeder Fragner hatte sein eigenes "Gei" - wie man in der Mundart sagte. Daher kommt auch der Ausspruch "Geh ma net ins Gei" für jemanden der einem zu Nahe gekommen ist.

Mit der verbesserten Nahversorgung und dem Ausbau der Handelsbetriebe verschwand dann schließlich das Gewerbe der Fragnerei.


Die 4 Gemeinden des Fragnerlandes:

Judenau-Baumgarten, Königstetten, Sieghartskirchen, Tulbing

Wir haben bemerkt, dass die Region kulinarische Köstlichkeiten zu bieten hat, denen wir uns zu einem anderen Zeitpunkt widmen werden. Ebenso gab es bei diesem Hobby-Künstlermarkt eine Neuigkeit - davon demnächst 









Montag, 23. November 2009

Advent in der Wachau

Es war nicht unsere Absicht, den Advent so früh beginnen zu lassen,
eine Freundesrunde wusste von der alljährlichen Advent-Ausstellung im Schloss Leiben in der Wachau - es brauchte keine grosse Überredungskunst, dass wir uns anschlossen - so verbrachten wir ein Wochenende auf einem Winzerhof in

Spitz in der Wachau.





Mit einem Spaziergang durch die Fussgängerzone von Krems



beginnend beim Steinertor, wollten wir uns ein wenig einstimmen.

Der Nachmittag war für den Besuch des Adventmarktes vorgesehen.

Das Schloss war ein ehemaliger Raubrittersitz der Ritter
von Leiben, durch Heirat und Verkauf gab es mehrere Besitzerwechsel, bis es schliesslich wegen Überschuldung in kaiserlich-königlichen Besitz gelangte.
Nach dem Zusammenbruch der Monarchie kam es in den Besitz des Invalidendfonds, später übernahmen es die Bundesforste, schliesslich kaufte es die Stadtgemeinde Leiben. Mit Hilfe der EU wurde es in den heutigen Zustand gebracht und wird für Veranstaltungen genützt.



Im Hof des Schlosses gab es allerlei Standln für das leibliche Wohl, in den Räumlichkeiten verteilt wurden viele kunsthandwerkliche und weihnachtliche Gegenstände zum Verkauf angeboten.

Aufgefallen ist uns eine "Orangenschnitzerin"

Keramik, "Kunst und Krempel"

Der blaue Gegenstand in der Bildmitte ist ein Apfelbräter!


Überraschung: das Schloss beherbergt auch ein Traktormuseum, wir durften eine Sonderführung geniessen und die alte Technik bewundern.
Die Wachau bot sich uns in herbstlicher Stimmung mit Sonne und Nebelschwaden über der Donau - es war traumhaft schön, von Winter keine Spur.
Es muss nicht extra erwähnt werden, dass es am abend einen Heurigenbesuch gab, und weil es so schön war, am nächsten Abend gleich wieder.

Samstag, 19. September 2009

Eine(r) spinnt immer

Wo Holz ist sind Spinnenetze nicht weit!
Ungeniert mitten an der Hauswand


Vor dem Fenster bei der Arbeit



Oder auch beim Kunst- und Handwerksmarkt in Seeham !

Montag, 1. Juni 2009

Keramikmarkt in Bad Ischl

Ein Sonnenfenster mitten in den Tagen der Schafskälte ermöglichte uns gestern einen wunderschönen Vormittag in Bad Ischl

















Im Sonnenschein wirken die Villen und das Kurhaus noch schöner als beim Schnürlregen!























Der Markt hat schon Tradition - an der Esplanade vor dem Salettl vom Zauner findet er mittlerweile schon jahrelang statt.




Keramiker und Händler von weither bieten ihre Werke zum Kauf an.
















Auf einer Töpferscheibe mit Fußantrieb (!) können wir zusehen, wie kleine Vaserln hergestellt werden.

Sonntag, 14. Oktober 2007

Glückliche Pechvögel










"Wenn Sie gefunden haben, was Sie nie suchten, waren Sie bei uns"

Dieser Leitspruch auf der Homepage des Künstlerehepaars Schodterer hat uns sehr beeindruckt wie auch die bemerkenswerten ausgestellten Objekte beim Tag des offenen Ateliers in Bad Ischl.

Die Rabentiere im "Rotweindusel" haben es uns angetan - ein Bild hängt jetzt in unserem Wohnzimmer.

Klick - und eine Kugel wird gedrechselt!

Bei Firma Neureiter in Söding - ein Eldorado für alle Holzwürmer - konnten wir dem Holzmichl beim Drechseln einer Schale zusehen. Herr Baumann führte eine Vorrichtung zum Kugel-Drechseln vor. Da war Opa sehr begeistert! Nach dem Besuch dieser Hausmesse fuhren wir übers "Gaberl" nach Knittelfeld, wo wir Sepp und Christl überfallsartig besuchten, und dann ging es wieder nach Hause.

Sonntag, 23. September 2007

Gröbming - Herti - Wasserfall



Am Freitag, den 14. September wollten wir in Gröbming den Bauern- und Handwerksmarkt besuchen – der Tag bekam eine Eigendynamik:

Die wenigen Standln waren bald besichtigt, wir trafen Frau
Petermann mit ihren herrlichen Keramik-Arbeiten und einige Hobby-Künstler.Nach zwei guten Steirer-Krapfen beschlossen wir, Herti in St. Martin auf gut Glück zu besuchen. Es stellte ich heraus, dass auch sie in Gröbming war und sich mit Steirer-Krapfen versorgt hatte – wir haben uns nicht gesehen.
Herti als Einheimische machte uns auf eine Sensation aufmerksam: der Salza-Stausee wurde ausgelassen und bildete einen großartigen Wasserfall – ein flaches Wegerl und wenige Stufen – gehen wir gemeinsam hin ?
Wir gingen, und es bot sich uns ein wunderschönes Naturschauspiel.

Hier der entsprechende Bericht aus der „Kleinen Zeitung“

Seit gut einem Jahr laufen die Vorarbeiten für die Revitalisierung der Salzasperre zwischen Bad Mitterndorf und Sankt Martin. Immerhin ist das Kraftwerk knapp 60 Jahre alt. Jetzt sollen der Hochwasserschutz der Staumauer und die technischen Einrichtungen von Grund auf erneuert werden. Totalentleerung. Klar ist, dass für die Arbeiten, die von der Behörde vorgeschrieben wurden, der Stausee total entleert werden muss. Mindestens ebenso klar ist aber, dass dieser Umstand für den Fischbestand im Stausee und im Salzabach unterhalb der Staumauer verheerende Konsequenzen hätte. Für die "Verbund-Austrian Hydro Power", die neben dem Kraftwerk Salza noch 38 weitere Wasserkraftwerke in der Steiermark betreibt, Grund genug, die größte Fisch-Umsiedelungsaktion in der Geschichte des Landes in Marsch zu setzen. Planung muss sein. Ein Unterfangen, das klarerweise generalstabsmäßig geplant sein will. Das Innsbrucker Institut für Fischforschung widmete sich in der Salza und in der Enns bis Admont der biologischen und fischökologischen Beweissicherung, vor zwei Wochen begannen Fachleute mit der Umsiedelung des Fischbestandes. Die Ausmaße der Aktion sind spektakulär: Insgesamt werden bei der Aktion, die am Wochenende abgeschlossen werden soll, rund 3,5 Tonnen Fisch umgesiedelt werden. Rund 2500 Kilogramm wurden bereits aus dem Stausee geborgen, 850 Kilogramm wurden bisher aus der Salza zwischen Wasserfall und Enns abgefischt und in andere Gewässer im Umkreis umgesiedelt. Entleerung. Nach Abschluss der Umsiedelung wird das Staubecken innerhalb von sieben bis zehn Tagen komplett entleert, bis Dezember soll das Staubecken leer bleiben, es wird in dieser Zeit nur von der Salza durchflossen. Nach Ende der Bauarbeiten und der Wiederbefüllung des Stausees werden die Gewässer unter fachmännischer Anleitung wieder mit standortgerechten Fischen besetzt.

Nach diesem Ausflug stärkten wir uns im „Hans Linz“ und wollten Herti nur noch nach Hause bringen – dabei fragten wir nur, wo eigentlich der „Walter L.“ wohnt – Herti, schwungvoll wie immer zeigte uns das Stück Weg diesem Haus, und schon waren wir drinnen und wurden von Walter und Lore L. auf das Herzlichste empfangen. An diesem prachtvollen Aussichtsplatz wurde gleich ein Flascherl "Rot" geöffnet und es gab noch einen gemütlichen Nachmittag. Herzlichen Dank



Sonntag, 9. September 2007

Handwerksmarkt Seeham - klick zu den Fotos




Wetterbericht: Regen mit einzelnen Aufhellungen. Grund genug, positiv zu denken, also – Abfahrt.
Die Aufhellungen waren aber dann doch woanders, es regnet.
Wir sitzen beim „Altwirt“ in Seeham mit einer lustigen Partie RadfahrerInnen (Voest’ler) bei Tisch, freuen uns auf ein Schnitzerl; dabei blieb es auch, weil nach fast einer Stunde nicht einmal die Getränke da waren und unsere Tischnachbarn auch vergeblich auf ihre Nachspeise gewartet haben – wir sind gegangen und haben mit Genuß ein Erdäpfelkas-Brot am Markt gegessen.
Wenig Leute, wesentlich weniger Aussteller als die Jahre davor, trotzdem war die Stimmung rundum richtig stressfrei und entspannt. Oder vielleicht gerade deshalb?
Ein Bilderl am Wolfgangsee bei der Heimfahrt zeigt noch einmal das Wetter des Tages.
Gastbericht von OPA

Freitag, 24. August 2007

Töpfermarkt Gmunden 2007 - Fotogalerie klick hier





Jedes Jahr um diese Zeit findet in der Keramikstadt Gmunden ein wunderschöner Töpfermarkt statt - es war wieder traumhaft schön - die Standln stehen an der Esplanade und am Rathausplatz, Keramiker aus Österreich, Deutschland, Holland, Belgien, Italien, Ungarn, Spanien usw. stellen Ihre Werke aus.

Dahinter der Traunsee, der Raddampfer "Gisela", das Schloß Orth und die wunderschöne Bergkulisse - die Fotogalerie zeigt mehr davon!

Sonntag, 8. Juli 2007

Meisterstrasse Salzkammergut




Die diesjährige Meisterstrasse ist besonders gut gelungen!
In der neu eröffneten Keramikmanufaktur "Gollhammer" in Seewalchen am Attersee in einem sehr gelungen renovierten Bauerngut sind ausgesuchte Handwerksmeister zu bewundern, z.B.

der Pfeifenschneider Daniel Wagner

der Trachtenschneider Haslnuß

Drechsler, Tischler, Zuckerbäcker

und ein passendes Rahmenprogramm mit Musik und Verpflegung rundet die Veranstaltung ab.


Daß Daniel Wagner eine schöne "Komet" Pfeife verkauft hat, soll nicht unerwähnt bleiben.


Es war ein schöner Tag in schönem Rahmen und die Führung durch die Keramikmanufaktur hat uns sehr gefreut!