und keiner hat's bemerkt, das fällt unter "Tarnen und Täuschen".
Eine wichtige Erledigung zog uns überraschend nach Osten, wie immer fuhren wir unter dem Motto "der Weg ist das Ziel", liessen uns vom schlechten Wetter auch nicht bremsen, wenn sich Herr W. vorgenommen hat, das
Steinmuseum in
Csaterberg-Kohfidisch aufzusuchen, dann gibt es kein Wetter.
Von hier über Graz in das südliche Burgenland, das ist schon eine kleine Weltreise, aber wo Wein wächst ist die Gegend schön und sind die Menschen freundlich
und seht euch bitte die Süsswasseropale und das versteinerte Holz an, dann wisst ihr, warum es uns die Fahrt wert war:
Das Museum besteht nur aus einem kleinen Raum in der Vinothek, über den Vitrinen mit den faszinierenden Exponaten sind Bibelsprüche, die sich auf "Stein" beziehen, angebracht!
Informieren mussten wir uns selbst über die geologische Besonderheit der Landschaft und die Bevölkerungsgeschichte der Region, welche über Steinzeitbewohner, Römer, wilde Reitervölker, Awaren, Magyaren, Türken, Kuruzzen, Tataren bis hin zu Kroaten reicht.
Der Wirt und vermutlich Betreiber der Vinothek mit dem Museum war mit seinem eigenen Mittagessen, welches aus den Resten für "Essen auf Rädern" bestand zu sehr beschäftigt, um sein möglicherweise vorhandenes Wissen weiterzugeben. Deswegen liessen wir ihn beim gedeckten Tisch zurück und zogen weiter, wie seinerzeit die wilden Eroberer.
Wir waren sowieso schon bei Sohn und Enkel Nummer 1 im Süden von Wien zum Kaffee angemeldet, wo wir uns ein Plauderpäuschen gönnten.
Der Sonntag war für einen Kurzbesuch bei Sohnesfamilie Nummer 2 im schönen Ungarland reserviert,
es reichte gerade für ein köstliches Mittagessen in der Lieblingscsarda
wo sich Fuchs und Esel "Gute Nacht" sagen!
Der Sunnyboy hat Sand im Getriebe
Eine Kaffeepause dort, wo die Feuerstelle auf den
Bogracs wartet - soviel Zeit war nicht - und schon wieder weiter nach Wien.
Der nächste Tag mit zwei unergiebigen Terminen, alle Wiener verstehen "für den Hugo", ein durch einen unachtsamen Autofahrer beschädigtes Auto, Rückfahrt durch das kulinarische Paradies des
Fragnerlands und des
Traisentals, wo wir alle Köstlichkeiten, die die Bauern und Winzer und deren gesegnete, fruchtbare Erde hervorbringen in den Kofferraum luden, kehrten wir in zurück, wo wieder der Alltag eingekehrt ist.
Länger als geplant habe ich diese Computerstunde eingelegt, während sich der Herr des Hauses dem
Power-napping hingibt.