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Montag, 5. November 2012

... und schon wieder ist es Winter ....

Einen wunderschönen guten Morgen !

Ich falle gerade von einer Ohnmacht in die andere - der erste Blick aus dem Fenster zeigt mir schon wieder eine tief verschneite Winterlandschaft:



Schön ist es schon, aber bitte, das ist der dritte Wintereinbruch in diesem Herbst, ich habe das nicht bestellt. Gestern gab es in den Abendstunden föhnige 13° und heute schneit es dicht!

Über den frühen Winter im Oktober habe ich berichtet, dann kamen wieder goldene Herbsttage. Und gerade, als unsere ungarische Familie, die Herbstferien nützend, uns vergangene Woche besuchte, bauten wir
eine Schneemann-Familie, für Tomi war es wunderschön, sein erster Schnee in diesem Jahr.



Die weiße Pracht erfreute uns nicht lange, der Föhn leckte den Schnee rasch weg. 

Und heute die neue Überraschung.

Zu alldem schreckte mich heute noch mein Internet-Security-Programm mit der Meldung "gefährliche Webseite" als ich meine Blogseiten öffnen wollte - kein Wunder, bei diesen Wetterkapriolen !






  

Donnerstag, 6. September 2012

Besondere Tage

Besuche haben wir häufig, wir lieben und geniessen alle und unsere Familienangehörigen  und Freunde wissen das.
Trotzdem war die vergangene Woche etwas anderes, weinen, lachen, erzählen, sprechen, spielen, essen, trinken, einkaufen, verwöhnen, wenig schlafen,  - alles in einem Topf.
Wer unser Tagebuch seit Beginn verfolgt weiß vielleicht noch - Tochter bzw. Stieftochter beschloss vor 7 Jahren zusammen mit ihrer damals genau 7-jährigen Tochter, unserer kleinen Schulänfängerin, nach Uruguay auszuwandern.


Kurz und gut, die Beiden kamen einfach für 2 Wochen auf Urlaub nach Österreich, einige Tage davon gehörten uns:


Vereint wie vor Jahren sitzen wir gemütlich in der Küche zusammen - wir sind nicht unter die Cartoonisten gegangen, der Computer macht es möglich - und es wird erzählt, bis es morgen ist.



Unbeschreibliche Stunden mit der Enkelin - gross ist sie geworden, sie ist tüchtig in der Schule, was natürlich die Grosseltern freut - nur Noten 11 und 12 (Notensystem 1-12) sehen wir in den mitgebrachten Zeugnissen.



Der Wettergott ist gnädig, wir geniessen und machen viele Ausflüge - Loser, Schifferl fahren am Traunsee,  Gmunden, mit dem Bummelzug zum Schloss Orth, und das alles bei kaiserlichem Wetter, zum Abschluss Salzburger Nockerln und Kaiserschmarrn beim Zauner in Bad Ischl


an der abendlichen Esplanade.  

Der Abschied war tränenreich,  trotzdem, Südamerika ist die neue Heimat und der Flieger bereits wieder unterwegs dorthin.




Samstag, 7. Juli 2012

Wenn Sie nichts erleben wollen

kommen Sie hierher. Das ist ein Werbespruch eines Ortes, wo sich "Fuchs und Henne Gute Nacht" sagen.
Wir leben ja in einem weltbekannten Kurort :-) wo das Leben pulsiert, keine Rede kann hier von Langeweile sein.
Trotzdem, die letzten Hundstage haben wir wohl mit lieben Gästen, aber ohne grössere Aktivitäten verbracht. So nach der Devise "nur nicht zu schnell bewegen" genossen wir die Geselligkeit, hatten wie immer viel Spass und konnten, was nach meiner Erinnerung einzigartig ist, halb nackert bis spät in die Nacht im Garten sitzen und mit unseren Besuchern S+S Rummy-Cup spielen, "Spritzer" oder anderes trinken und ein Schmäh jagte den anderen. Sogar Sunny, die leider an den Folgen eines Sturzes mit einem Quad (2-fache Oma mit 60 wollte es nocheinmal wissen!!) laborierte, blieb tapfer sitzen und bog sich mit uns vor Lachen.

Mittlerweile sind die Früchte aus dem Garten der Freunde verarbeitet 


Wir nannten die schönen Fisolen Rapid/Austria oder Vienna nach den Vereinsfarben



und werden ein Fözelék - das ist ein ungarisches Rahmgemüse, das aus Erdäpfeln, Fisolen oder anderen Früchten des Landes zubereitet werden kann und von einer ungarischen Oma gekocht, himmlisch schmeckt , zaubern.



Der grosse Blumenstrauss aus Petersilie freut sich im Tiefkühler auf den nächsten Einsatz.

Mittlerweile hat es bei uns auf 18° abgekühlt, wir haben die warmen Socken aus der Schublade geholt und sehnen uns schon wieder nach der Sonne und den täglichen Gewittern.

Die Betten sind wieder bereit, Kühlschrank und Keller gefüllt, Lieserl und Alfred, wir erwarten euch.


 Etwas muss unbedingt erwähnt werden, es gibt leider kein Foto, aber diese herrliche Blunzn



haben wir zu panierten Blunznradln verarbeitet, Elisabeth und Karl, danke, sie hat köstlich gemundet, jedoch ist sie Schuld  an unserem heutigen 50% Tag :-( 
Aber wir waren  in Gedanken bei euch, ebenso bei so manchem Schluck ....


So, nun haben wir berichtet, was wir alles nicht erlebt haben, nebenbei sind einige Geheimnisse in den Werkstätten im Werden, da wollen wir euch und uns noch ein wenig auf die Folter spannen, zur gegebenen Zeit gibt es Bildberichte, wenn's wahr ist











Donnerstag, 7. Juni 2012

Wir waren weg

und keiner hat's bemerkt, das fällt unter "Tarnen und Täuschen".

Eine wichtige Erledigung zog uns überraschend nach Osten, wie immer fuhren wir unter dem Motto "der Weg ist das Ziel", liessen uns vom schlechten Wetter auch nicht bremsen, wenn sich Herr W. vorgenommen hat, das Steinmuseum in Csaterberg-Kohfidisch aufzusuchen, dann gibt es kein Wetter.

Von hier über Graz in das südliche Burgenland, das ist schon eine kleine Weltreise, aber wo Wein wächst ist die Gegend schön und sind die Menschen freundlich





und seht euch bitte die Süsswasseropale und das versteinerte Holz an, dann wisst ihr, warum es uns die Fahrt wert war:




Das Museum besteht nur aus einem kleinen Raum in der Vinothek, über den Vitrinen mit den faszinierenden Exponaten sind Bibelsprüche, die sich auf "Stein" beziehen, angebracht!












Informieren  mussten wir uns selbst über die geologische Besonderheit der Landschaft und die Bevölkerungsgeschichte der Region, welche über Steinzeitbewohner, Römer, wilde Reitervölker, Awaren, Magyaren, Türken, Kuruzzen, Tataren bis hin zu Kroaten reicht.
Der Wirt und vermutlich Betreiber der Vinothek mit dem Museum war mit seinem eigenen Mittagessen, welches aus den Resten für "Essen auf Rädern" bestand zu sehr beschäftigt, um sein möglicherweise vorhandenes Wissen weiterzugeben. Deswegen liessen wir ihn beim gedeckten Tisch zurück und zogen weiter, wie seinerzeit die wilden Eroberer.

Wir waren sowieso schon bei Sohn und Enkel Nummer 1 im Süden von Wien zum Kaffee angemeldet, wo wir uns ein Plauderpäuschen gönnten.



Der Sonntag war für einen Kurzbesuch bei Sohnesfamilie  Nummer 2 im schönen Ungarland reserviert,
es reichte gerade für ein köstliches Mittagessen  in der Lieblingscsarda



wo sich Fuchs und Esel "Gute Nacht" sagen!






Der Sunnyboy hat Sand im Getriebe 

Eine Kaffeepause dort, wo die Feuerstelle auf den Bogracs wartet - soviel Zeit war nicht - und schon wieder weiter nach Wien.




 Der nächste Tag mit zwei unergiebigen Terminen, alle Wiener verstehen "für den Hugo", ein durch einen unachtsamen Autofahrer beschädigtes Auto, Rückfahrt durch das kulinarische Paradies des Fragnerlands und des Traisentals, wo wir alle Köstlichkeiten, die die Bauern und Winzer und deren gesegnete, fruchtbare Erde hervorbringen in den Kofferraum luden, kehrten wir in zurück, wo wieder der Alltag eingekehrt ist.

Länger als geplant habe ich diese Computerstunde eingelegt, während sich der Herr des Hauses dem Power-napping hingibt.






Sonntag, 29. Januar 2012

Hatlapos und Dobostorta

 Ein Familientag in Ungarn ist für uns immer eine schöne Herausforderung. Sprachlich bedarf es einiger Anstrengungen, einige Familienmitglieder sprechen nur ungarisch, was immer wieder zu witzigen Situationen in der Verständigung führt. Trotzdem, ich gebe nicht auf, mit Schwindelzettel im Hosensack habe ich schon kabarettreife Einlagen geliefert, von manchen Sagern spricht man heute noch.

Wenn wir gegen Osten fahren schalten wir vorher und nachher am besten einen Fasttag ein.

Häufig wird zu Hause gekocht und aufgetischt, dass sich der Tisch biegt, andernfalls, wie z.B. diesmal, wird in ein Restaurant mit bekannt ungarischer Küche eingeladen, Zigeunerbraten, Fischgerichte und das gefüllte panierte Fleisch machen die Wahl schwer. Die Suppenschüsseln haben eine Grösse wie bei uns zu Hause die Terrine! Meine Leberknödelsuppe hatte drei Knödel!
Eigentlich war das schon genug. Noch dazu in einer Reduktionsphase, die wir zur Zeit praktizieren. Wir sagen aber immer: "Liebe vor Gebot!" - Also wird gegessen, was hineinpasst.

Diesmal hat man aus der Konditorei noch Variationen von Kuchen geholt, die Cremeschnitten und Obstkuchen verführen, aber noch schlimmer ist es mit der Dobos-Roulade und dem Hatlapos = 6-Schichtkuchen, wie soll man da widerstehen? 



Dieser Schichtkuchen ist eine Geschichte für sich - wer mag schaut in diesem Video bei der Herstellung der 6 Schichten und Cremefüllung zu:






Sonntag, 20. November 2011

Ezen a hétvégén

a magyar család volt nálunk!

Dieses Wochenende war die ungarische Familie bei uns!

3 Monate hatten wir Pause, Frau Lehrerin hat ja wieder Schule in Györ und Papa arbeitet auch, da war das Salzkammergut zu weit weg. Aber nach Wien ist es ja wirklich nicht weit. Und was waren Tomis erste Worte, als er noch gestiefelt im Vorzimmer stand: "Oma, Opa, wo ist die Geldrutsche?"

Wir hatten schon vergessen, dass wir letzten Winter so ein Geldsortiergerät gekauft hatten - gut verstaut in einem Kastel wurde sie nach einigem Suchen wieder hervorgeholt.

Was war jetzt wichtig? Der Pezziball, die Geldrutsche, der Laptop mit der Auto-Spielseite oder von den Grosseltern abgebusselt werden?



Bis bald in Ungarn!

Mittwoch, 17. August 2011

Die Autos wechseln



vor unserem Küchenfenster



Die Kinder bleiben, und das ist schön und beschäftigt uns!


Moderne "Gute Nacht Geschichte" - nur einmal noch, dann gehen wir schlafen

Wir hatten einen anstrengenden Tag: ein Augenarztbesuch heute Mittag in Bad Ischl wurde zum Hürdenlauf- wir wußten nicht, warum sie uns 


den roten Teppich ausgelegt hatten :-)






an Kaisers Geburtstag

 hatten wir nicht gedacht!




Montag, 25. April 2011

So ein schönes Osterei

Nach dem Frühstück machten sich die Kinder zur Abreise fertig - zu Mittag gibt es schon den nächsten Termin in Wien, wir stehen wie immer zum Winken bereit, kaum biegt das Auto auf die Strasse, sehen wir am linken Hinterrad einen Platten - die Armen! Weit sind sie nicht gekommen, schnell umgedreht und vor der Garage den Reifenwechsel vorgenommen







Da hat ihm der Osterhase ein schönes Ei gelegt!

Wir können nur mehr "Gute Fahrt nach Wien" wünschen, schnell darf er nicht fahren.





Sonntag, 24. April 2011

Ostern

bei so traumhaft schönem Wetter, wie wir es die letzten Tage geniessen durften hat es auch unserem Enkelkind Ronny Spass gemacht und vor allem wurde er übermütig - er wollte im Grundlsee schwimmen!
Am Karsamstag nachmittag war er wohl der einzige Badegast in Gössl, aber er hat es getan, und sein Papa hat uns ein Beweisfoto mitgebracht:


Thermometer hatten sie keines mit, aber warm war ihm nicht, als sie wieder nach Hause kamen!


Da durfte er am Abend noch "Brauchtum schauen" - viele Osterfeuer wurden abgebrannt, dieses so nahe bei uns, dass unser Gartentisch am Ostersonntag Morgen mit einem Aschefilm bedeckt war.

Am Ostermorgen liess unser grosser Ronny es sich auch nicht nehmen



den Garten nach versteckten Osternestchen abzusuchen, und sieh da, er wurde fündig!

Wie gut, dass es Frühaufsteher-Hasen gibt!

Ganz still ist es jetzt im Haus - die Familie muss sich scheinbar von den Strapazen des Ostermahls erholen, gönnen wir ihnen ein Mittagsschläfchen.




Samstag, 25. Dezember 2010

Weihnachten ist noch nicht vorbei

und wir erwarten noch einen schönen Stefanitag mit Sohn und Enkel.
Aber eines ist nicht zu toppen: Der voll beladene Familientisch in der ungarischen Großfamilie - obwohl nicht alle anwesend sein konnten, wurden heute Mittag 15 Personen an diesem Tisch bewirtet.


Herrliche Fleischsuppe, Ente, Huhn, Schnitzel und Fleisch-Schinkenröllchen sowie verschiedene Beilagen, Kaffee, Strudel, Sajtostaler, Kekserln, Kuchen - Klari, Vally, Andi huschten als gute Geister durch die Räume, dazwischen tummelten sich die Kinder mit ihren Weihnachtsgeschenken.

Es war wie Weihnachten!

Dienstag, 21. Dezember 2010





Allen, die hier gerne vorbeikommen, ein wenig schmökern und manchmal einen Kommentar hinterlassen wünschen wir ein harmonisches Weihnachtsfest!

Kellemes karácsonyt mindenkinek !

Sonntag, 28. November 2010

bevor der Schnee kam

gerade noch trocken kam ich in die Garage, nun schneit es recht kräftig in Wien, wie mir ein Blick aus dem Fenster zeigt, dürfte der Schnee vorerst auch liegenbleiben.
Ich habe dieses erste Adventwochenende in Ungarn verbracht.


Zuerst einmal inkognito in Györ unterwegs - ein bisschen shoppen und stöbern - und dann auf zur Grossfamilie.


Das fröhlichste aller Enkelkinder wich nicht von meiner Seite - schliesslich hatten wir uns genau 3Monate nicht mehr gesehen. Er holte als erstes seine Laterne hervor und ich bekam "Laterne, Laterne.." - fehlerfrei zu hören. Ich muss immer wieder mit Stolz erwähnen, dass er einen zweisprachigen Kindergarten besucht, Muttersprache ist ungarisch, Vatersprache deutsch.



In der barocken Innenstadt von Györ machten wir eine Runde über den Weihnachtsmarkt



Hier wird köstlicher Glühwein  angeboten


Sie war noch nie in Villany, wir schon!



Das wärmt!


Mein absoluter Favorit ist dieses transilvanische Gebäck - der um diese Walze gewickelte Teig wird über Holzkohle gebacken


und verzehrfertig in Folie gehüllt verkauft


In diesen Lehmöfen wird die nächste Köstlichkeit, ich nenne sie die Pizza des Ostens, gebacken











Wir waren standfhaft und naschten nicht - war doch ein deftiges Mittagessen in diesem Keller vorgesehen
  




Riesenportionen zu unglaublichen Preisen!






Nachtisch war in diesem Fall unmöglich - deswegen



machte Tomi  für alle zu Hause Kaffee