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Mittwoch, 11. April 2018

Der alte Knopfkönig

Auf dem Geburtstagstisch unserer ungarischen Schwiegertochter sah ich diese Schokoladendose mit dem Sisi Bild und dem Aufdruck Leschanz, Wiener  Schokolade König.


Dass mir als Wienerin dieser Wiener Schokoladekönig nicht bekannt ist, darf nicht wahr sein, deswegen wurde sofort recherchiert. Ich erfuhr die wunderbare Geschichte des Chocolatiers Wolfgang Leschanz, der sich den Traum erfüllen konnte, Nachfolger eines besonderen Altwiener  Knopfgeschäfts, des Knopfkönigs, werden zu können! Schnell waren wir unterwegs, gleich hinter der Peterskirche befindet sich das Geschäft des ehemaligen k.u.k. Hoflieferanten "Knopfkönig", der  nun der Schokolade König ist.


Das Geschäft in der Freisingergasse 


mit dem originalen Interieur



und Knöpfe gibt es auch noch 



Samstag, 7. April 2018

Ostereier verwerten






Habt ihr noch Ostereier im Kühlschrank? Ich habe einen guten Tipp für die Verwertung:


3 Ostereier
2 Esslöffel Philadelphia Frischkäse
2 Esslöffel Joghurt
Salz, Pfeffer, 1 Teelöffel Dijon Senf, 1 Esslöffel Zitronensaft
2 essreife Avocados


Den Philadelphia mit dem Joghurt verrühren,  die Eier geschält und in Würfel geschnitten dazugeben, salzen, pfeffern, Senf und Zitronensaft hinzufügen. Avocados würfelig schneiden, alles zusammen mit einer Gabel verrühren und quetschen. Dekoriert habe ich mit einigen Basilikumblättern und Snackparadeisern.


Für vier Personen mit Baguette gereicht ist das ein hervorragender Appetizer !

Donnerstag, 5. April 2018

Kinderschnitzel oder Seniorenteller

Mit dem besten aller Ehemänner habe ich einen Pakt geschlossen: wenn wir essen gehen, fragen wir, ob es die angebotene Speise auch als kleine Portion gäbe. Das ist meistens mehr als genug und wenn nicht, wozu gibt es Dessertkarten? Als es sich heute Mittag ergab, dass wir an unserer hochgeschätzten Fischhandlung vorbeifuhren, fuhren wir nicht vorbei, war doch auch noch ein einladender Parkplatz frei. Im April gibt es noch den Skrei, wer kennt nicht den norwegischen Winterkabeljau mit seinem festen weißen Fleisch? Fisch ist ein leichtes Essen, wer will von einem Skrei ein Kinderschnitzel, vielleicht auch noch serviert mit Ketchup und Pommes? Auch ein Seniorenteller würde uns den flotten Tag verderben, so kam die Fischfrau mit normalen Portionen, dazu hausgemachter Erdäpfelsalat, wo gibt es den noch? Einmal sogar mit Gemüsemayonnaise, wie sündhaft!




Ein Pfiff und ein Seidl vom guten Budweiser, ist heute ein Feiertag? 


Montag, 19. Juni 2017

Wiener Kochg'schichten


Fachfrau für Missgeschicke, Pechvogel, was auch immer ich bin, stellt euch vor, was mir passiert ist:
Mein lange erwartetes Kochbüchlein ist erschienen, es kann erworben werden.




Zur Vorgeschichte: meiner Rezeptsammlung habe ich viele Farbfotos hinzugefügt, was meine hochgeschätzte Verlegerin vor ein monetäres Problem stellte, der Druck wird zu teuer. So besprachen wir die Variante, dass ein Zeichner die Illustrationen vornehmen sollte. Die Zeit verging, der Zeichner erkrankte, ich machte Druck wegen des Erscheinungstermins, plötzlich steht das Büchlein im online Buchhandel. Ein Blick in das Buch lässt mich erstarren, die Fotos sind schwarz/weiß. Ein Hin- und ein Her, viel Aufregung meinerseits, es lässt sich nichts mehr ändern, facit: es ist wie es ist, gehet hin und kaufet 😄




Montag, 5. Juni 2017

Rosenblütensirup



10 grosse duftende rosa Rosenblüten
1 kg Zucker
1 EL Zitronensäure
1 Liter Wasser


Die Rosenblätter mit abgekochtem Wasser übergossen


über Nacht stehen lassen


Das Resterl wurde verkostet, duftet betörend, Geschmack süß


Ich habe das Wasser abgekocht und über die Rosenblüten gegossen. Am nächsten Tag abgeseiht und die Flüssigkeit in einem Topf mit 1 kg Zucker zum Kochen gebracht, das ganze 10 Minuten kochen gelassen. Zitronensäure hinzugefügt. Die Rosa Färbung ist überwältigend!
Heiß in Flaschen gefüllt und verschlossen auf dem Kopf (in ein Glas gestülpt) habe ich den Sirup auskühlen lassen.. Mit Etikett versehen dunkel in der Speis eingelagert. Erster Einsatz wird mit Prosecco sein, für Früchte oder Salatmarinaden sicher auch gut passend.

Freitag, 2. Juni 2017

Ennstal

Eine Erledigung in Liezen, nicht ohne Hintergedanken um die Mittagszeit angesetzt, führte uns in einen etwas abgelegenen Berggasthof. Eine ortskundige Verkäuferin empfahl dieses Gasthaus auf die Frage, wo sie denn ein Schnitzel essen würde. Ein kleines Sonnenfensterchen an einem gewitterträchtigen Tag erlaubte uns sogar im Garten an der geschützten Hauswand Platz zu nehmen.




Es handelt sich um ein uriges altes Steinhaus mit langer Tradition. Wir haben kein kulinarisches Highlight erlebt, das Schnitzel war nicht abgetropft, die Salatmarinade aus der Tube. Allerdings war das Bergkässchnitzel mit Erdäpfelstampf sehr gut. Das Haus hat tolle Kritiken, besonders das Personal wird ob seiner Freundlichkeit gelobt, dies durften wir nicht erleben. Die Kellnerin wollte wortlos abservieren, die Liebenswürdigkeit erwachte erst nach den Worten "fragen Sie uns, ob es geschmeckt hat".





  

Mittwoch, 24. Mai 2017

Zwischen Salzburg und Bad Ischl

oder genauer gesagt, kurz nach Bad Ischl, in Strobl, wo man zur Postalm abbiegt...
aber langsam, es hat sich so zugetragen: Wäre  nicht eine neue Brille fällig geworden und der Termin in Bad Ischl beim Augenarzt gerade zur Mittagszeit gewesen, dann wären wir nicht so schnell in diesen etwas abgelegenen Gasthof, den Kleefelder Hof  gekommen, den uns erst letzte  Woche jemand empfohlen hatte. Trotzdem wir erst gegen 14 Uhr erschienen waren, wurden wir von einem kosovo-albanischen Kellner in zünftiger Lederhose mit balkanesischer Freundlichkeit bedient. Er hast zwar die Bestellung falsch verstanden, hatte extra "Bratkartoffel" statt Pommes Frites notiert, aber trotzdem Pommes gebracht, das kleine Malheur wurde rasch verziehen und es wurde ein sehr gelungener Nachmittag, den wir nach unsrer Wassermisere sehr gut gebrauchen konnten.

Das Essen hat gemundet, der Gasthof ist mit den vielen Tieren sehr familienfreundlich, die Zimmer dürften von entsprechender Qualität sein, für die Empfehlung danken wir dem lieben Rudi.




"Wer trinkt ohne Durst, wer isst ohne Hunger, der stirbt umso junger"
Martin Luther



Sonntag, 30. April 2017

Besuch

Wenn jemand zur Kur in Bad Ischl ist, dürfen wir mit einem Besuch rechnen. Kaiserwetter hat sich ausnahmsweise auch eingestellt

Freitag, 28. April 2017

Wie schreibe ich eine Restaurantkritik, ohne negativ zu sein?


In der Bezirksstadt Liezen gibt es seit vergangenen Herbst ein nagelneues Einkaufszentrum, genannt ELI, bequem und großzügig gebaut, mit Geschäften wie auf der Mahü - die heimischen Unternehmer können sich dem Vernehmen nach die hohen Mieten nicht leisten. Ein Weg zum Reifenschuster dieser Tage wurde natürlich mit einem Besuch in diesem Einkaufstempel verbunden, einiges besorgt und dann fiel unser Blick auf "The Italian" wie der Steirer sagt. Super, ein Italiener, das probieren wir. Nur, weil ich einen exzellenten Biotag hatte, breite ich den Mantel des Vergessens über die dargebotene Qualität der Speisen, denn eine Pizza Salame mit teilweise kalter Auflage und eine Carbonara aus gatschigen Nudeln kann man nicht weiter kommentieren. Schade.

Gut für die Seele war der anschließende Besuch bei Bellaflora, trotz miesem Wetterbericht konnte ich nicht widerstehen und schleppte einen Kofferraum voller Kräuter und Pflänzchen weg. Schon mal von Duftpelargonien gehört? Ich habe mich für zitronige entschieden, duften wirklich danach! Leider ruhen alle Pflanzen derzeit im Saunavorraum, denn heute hat uns wieder die weiße Pracht überrascht, wann ist es endlich vorbei mit diesen Wetterkapriolen?

Dienstag, 25. April 2017

Bschoadpackl

Unlängst waren wir zu einer abendlichen Geburtstagsfeier in Gmunden eingeladen. Wie wir immer tun, so stellten wir auch diesen Tag unter das Motto "der Weg ist das Ziel" und besuchten eine Hausmesse im Salzburgischen. Wir vermieden es, einen Imbiss zu nehmen, in Anbetracht des in Aussicht stehenden Bratls. Ebenso verfuhren wir anschließend bei einem Kurzbesuch in Hallein, wo wir schon im Vorfeld um Respektierung unserer abendlichen Einladung gebeten hatten und nur auf einen Kaffee und einen Plausch vorbei kommen wollten. Das war ein schwerer Schlag gegen die Gastfreundschaft der Familie, daher bekamen wir ein Bschoadpackl der besonderen Art mit auf den Weg: selbstgebackenes Roggenbrot und vier handgeformte Semmerln.



Und so sah das Frühstück "danach" aus


Samstag, 8. April 2017

Es regnet, na wenn schon

Als wir letztes Mal das  Ausflugsgasthaus Häuserl am Stoan aufsuchten war es noch recht früh im Jahr, die traumhafte Aussicht auf die Wienerstadt sollte man bei schönem Wetter genießen. Ein neuer Termin war mit den Freunden rasch vereinbart, wir wollten einen schönen vorösterlichen Nachmittag im Freien genießen, doch manchmal kommt es anders als man denkt. Temperatur kalt, Regen, Aussicht trüb. Das uns eine vorzügliche Wiener Küche erwarten wird liess uns die Verabredung trotzdem wahrnehmen. Es zahlte sich aus, die Bärlauchsaison war eröffnet und sonstige Schmankerln auf der Karte, die man anderswo nicht bekommt





 Ein Striezlkoch mit Zwetsckenröster, warm , flaumig und von einer Größe, die 2 Personen ernâhrte.



Wo kocht man heutzutage ein Gulasch von den Rindswangerln?



Freitag, 31. März 2017

Von der Palette gegessen

Zuerst war da ein Zeitungsbericht, dann kam der Livebericht eines Freundes, der dort sein Geburtstagsessen genossen hatte. Olive & Traube müssen wir auch kennen lernen. Ein wenig zur Unzeit für ein Mittagessen, aber bis 15 Uhr darf man, trudelten wir gegen 14 Uhr auf dem spärlich besetzten Parkplatz ein. Gegenüber ein großer Gasthof mit der mediterranen, in dieser Gegend ein wenig deplaciert wirkenden Aufschrift


Über einige Stufen gelangt man in den riesigen Gasthof und ebenso dimensionierten Speisesaal, in welchem wir uns etwas verloren vorkamen, es war natürlich keine "Stoßzeit". Die Lamperie und Holzdecke wahrscheinlich original, wurde der Speisesaal mit sehr modernen Tischen und super bequemen Sesseln ausgestattet.
Wir entschieden uns, eine Vorspeise, nämlich "Frittierte Kartoffelbällchen"  zu teilen und als Hauptgang  ein gefülltes Hühnerfilet im Speckmantel und Fleischlaibchen zu nehmen. Als Autofahrer bestellten wir alkoholfreies, da gab es etwas für uns neues


und überraschend gutes! Die Vorspeise wurde serviert und wie erbeten ein zweiter Teller hergestellt. Wir fragten nach einem Löffel, um das Gericht teilen zu können. Das war ein schlechter Auftakt.
Die frittierten Bällchen waren Laibchen, schmeckten aber hervorragend und wir waren mit der Auswahl zufrieden.

Die Hauptgerichte waren von der Präsentation her der absolute Hammer. Das Püree unter dem Hühnerfilet war wie mit einer Zahnspachtel aufgetragen, die Fleischlaibchen mit den reichlichen Beilagen waren auf einer kleinen Palette (!) angerichtet, die mit bedruckten Papiersäcken ausgelegt war, absolut spektakulär! Die Wedges wurden in einem kleinen Frittierkörbchen im Papiersäckchen geliefert.


Das Hühnerfilet war köstlich gefüllt. Was mich vor ein kleines Problem stellte war, dass die Salatblätter zum selbst Marinieren vorgesehen waren, wie machst du das auf einer Holzpalette mit Papierunterlage?

Uns hat es gut geschmeckt, die Präsentation war phänomenal, ob sich aber der große Landgasthof  ohne Schnitzel und Schweinsbraten auf der Karte halten wird, bleibt abzuwarten.



Sonntag, 26. März 2017

Der Frühling grüßt am Guglzipf

Guglzipf heißt der Hausberg von Berndorf, der sehenswerten Stadt im Triestingtal mit der einzigartigen Schule, den Industriebauten von Krupp und dem Theater. Alles zu anderer Zeit schon gesehen, heute waren wir eigentlich nur des schönen Wetters wegen unterwegs und sahen die Hinweistafel zum Guglzipf. Man kann einen schönen Forstweg bis zur Aussichtswarte und der Hütte fahren. Wir genossen die erste Kaffeejause im Sonnenschein auf einer Terrasse mit phänomenaler Aussicht. Gut, dass wir warme Jacken trugen, denn die Sonne täuschte zuerst über die kaum 10° hinweg, aber mit leichter Kleidung wäre der Genuss der halbe gewesen. Es gab mehrere Kuchen, wir nahmen warmen Apfelstrudel und Cremeschnitte und genossen. Von der Terrasse führen einige Stufen in das Lokal, auf der Rückseite geht man eben hinaus.



standesgemäß 













Ein lohnender Ausflug und eine gut gelungene Eröffnung der warmen Saison.



Dienstag, 21. März 2017

Der Frühling bringt neuen Schwung

und so bald mein sehr geschätzter Verlag mit den Vorarbeiten fertig ist, wird das Kochbuch "Wiener Koch'gschichten" das ich unter dem Namen meiner Großmutter herausbringe, erscheinen.

Kochen und Reisen, das liegt nah beieinander, die versprochenen Beiträge über Probeliegen und Testessen nehmen Gestalt an.

Viel Spaß beim Lesen

Montag, 16. Juni 2014

Frühreif ....

Pfingsten und die nachfolgenden Tage verwöhnten uns mit traumhaftem Wetter und lieben Besuchen.
Unsere Familie und unsere Freunde machen uns immer viel Freude, den letzten Besuch werden wir nicht so schnell vergessen.

Das Klima im Salzkammergut ist ein wenig rau, wir haben es trotzdem vor Jahren gewagt, einige Weinreben zu pflanzen und ernten schon mehrere Saisonen bescheidene Träubchen, die man so beschreiben kann:  ein feines, elegantes Säurespiel begleitet den Abgang.

Unsere Freunde Elisabeth und Karl hatten letzten Herbst tiefstes Mitleid ob unserer mageren Ernte - sind sie doch die üppigen Reben des Weinviertels gewohnt.
Mann traute seinen Augen nicht, als er seinen Blick nach der Abreise der Freunde gegen die Weinrebe hob:


Weintrauben im Juni - das gibt es doch nicht !


Die Süsse der Pfingstsonne ist den Trauben anzusehen, zweifarbig prangen sie auf dem Weinstock neben den Blüten - es ist nicht zu glauben  ! Wir werden sie "Ausseer Kurtraube" nennen und einen "G'mischten Satz"
daraus keltern. Natürlich gibt es ein Probe-Achterl für die Spender, wir freuen uns schon drauf.






Dienstag, 29. Januar 2013

Ein Zufall,

dass ein bekanntes Weinhandelshaus eine - nicht kostenlose, versteht sich - Einladung zu einem Degustationsmenü für "Vinocard-Holder" aussandte und Herr W. so ein"Holder" ist und der Termin mit meinem Geburtstag zusammentraf.

Wenn es um Essen, Trinken und Unterhaltung geht, bedarf es keiner grossen Überredungskunst, halbfeingemacht begeben wir uns mit der U-Bahn  auf die Mahü, wie angeblich die Mariahilfer-Strasse im Volksmund genannt wird (ich bin eine gebürtige Wienerin, aber diesen Ausdruck habe ich erst in jüngerer Zeit kennengelernt). Wir kennen das Lokal, der Platz gefällt uns gut, es liegt in der zweiten Etage und bietet einen schönen Ausblick auf das Leben und Treiben in der Geschäftsstrasse.



Die Tische sind eher wie in einer Bar, klein, blank, nicht besonders bequeme Sessel, gedacht für einen einen kurzen Aufenthalt, Mittagsmenü und ein Achterl oder zwei oder Abends zu einem kleinen Essen und einem Glas Wein,  die Raucher gehen auf die geheizte Terasse.




Wir harren der Dinge, die auf uns zukommen, betrachten die Menü und Weinkarte: 




Der erste Gang wir auf einer Schiefertafel serviert 


sieht viel zu schade zum Essen aus, wir warten auf die Weinbegleitung, aber die kommt nicht, kommt nicht....



wir nehmen es mit Gelassenheit, mittlerweile haben wir Tischnachbarn bekommen, mit denen sich eine köstliche Unterhaltung ergibt. Zum "Getrüffelten Cappuccino" von weißen Bohnen und Steinpilzen, dürfen wir dann den  Jamek-Federspiel geniessen und langsam kommt das Service in die Gänge.



Von Herrn Wienermaedel befragt gibt das überaus nette Servierpersonal zu, dass es sich um die erste Aktion dieser Art handle und ausserdem ein Krankheitsfall einiges Durcheinander bewirkt habe.
Da wir mit unseren Sitznachbarn viel Spass hatten und einige Besonderheiten über Wein erfahren konnten - das junge Paar entpuppte sich als profunde Weinkenner, wo wir hingegen die Weine von gewissen Gegenden besser kennen und den Rest nach "schmeckt" oder "schmeckt nicht" katalogisieren, machten uns die Pausen und  Hoppalas nichts aus.
Der zu diesem abgebildeten Forellenfilet gereichte Smaragd vom Knoll würde uns nur angesichts des Preises zum Niederknien bringen, wir konnten ihn nicht als sortentypisch einordnen, aber das ist ein besonders ausgebauter Wein für besondere Liebhaber.



Angetan waren wir vom geschmorten Ochsenbackerl und dem kalifornischen "Black Stallion".
Die zwischendurch gereichten Wiedergutmachungen des Hauses machten auch alle Unzulänglichkeiten mehr als wett.

Da die Portionen sehr klein gehalten waren, war für das Dessert 



Topfenködel mit Gewürzbröseln und Trockenfrüchtekompott, locker Platz.


Zum Abschluss servierte man uns noch Roederer. Nicht nur deswegen, sondern wegen des sehr gelungenen Abends  beschlossen wir, hier öfter ein Achterl mit Freunden zu trinken.