Montag, 28. September 2009

Hallo, liebe Leserrunde,

wir erwarten in Kürze den 20.000-sten Besucher, ein Zeichen für uns, daß der ganz gewöhnliche Alltag auch abwechslungsreich und manchmal richtig spannend und unterhaltsam sein kann. Es wird uns sehr freuen wenn sich der- oder diejenige outet.

Mittwoch, 23. September 2009

Leben mit (Haus)Tieren!

Aber - was zuviel ist, ist genug!
Ein Wespenjahr, richtig!
Normalerweise sehr angriffslustig, richtig!

Nicht so bei uns, wir haben einige Weinstöcke, die sich, trotz winterlicher Kälte, recht gut entwickelt haben und auch schon recht ansehnlich tragen.
Heuer jedoch mußten wir mit den Resten vorlieb nehmen, die Wespen stürzten sich in Legionen auf die Trauben und ließen für uns nur noch klägliche Reste übrig. Naja, wenigstens ließen sie uns in Ruhe.




Samstag, 19. September 2009

Zebrano heißt das Holz


aus dem diese Schale gefertigt wurde - hier ist mehr Information über den afrikanischen Baum.


Ich freue mich, welch schönen Kontrast sie meiner Perlmuttkette aus
Felling bietet! Und außerdem kommt diese schöne Kette aus Österreichs einziger Perlmuttdrechslerei jetzt wieder zu Ehren und erinnert uns an die Führung durch diese interessante Manufaktur, wo aus dem Innenleben der Paua-Muschel Schmuck, Dekoratives und besonders schöne Knöpfe gefertigt werden, womit sich der Kreis schließt, denn diese Knöpfe finden beim Ausseer Dirndl Verwendung.

Heute war ein besonders ergiebiger Werkstatt-Tag, deshalb haben wir noch eine kleine Duftbar bekommen - für die kommende Zeit, wenn die Duftlampe in Betrieb genommen wird, soll sie Ordnung in die Duftöl-Sammlung bringen.












Eine(r) spinnt immer

Wo Holz ist sind Spinnenetze nicht weit!
Ungeniert mitten an der Hauswand


Vor dem Fenster bei der Arbeit



Oder auch beim Kunst- und Handwerksmarkt in Seeham !

Donnerstag, 17. September 2009

Wildmedia - zahlen für Landschaftsfotos?

Große Aufregung - im Fernsehen und in der Zeitung wird berichtet, dass die
Österreichischen Bundesforste Gebühren für Film- und Fotoaufnahmen ihrer Gebiete verlangen!
Es gibt sogar einen Tarifkatalog, Wildmedia , der bereits die Gebühren für vor allem größere, kommerzielle Projekte regelt.
Auf Grund des Wirbels wird betont, dass es bei den Tarifen Ausnahmen gibt, so müssen etwa Gemeinden für Tourismusaufnahmen, der aktuelle Dienst, aber auch Schulen nicht bezahlen, auch Hochzeitsfotos und Bilder für Fotowettbewerbe wären von der Zahlung ausgenommen.

Wie es sich jetzt mit Bildern verhält, die sich auf zahlreichen Internetseiten oder in Webalben befinden, konnten wir noch nicht recherchieren, deswegen noch schnell ein Foto unseres Lieblingsmotivs, bevor es möglicherweise kostenpflichtig wird.

Sonntag, 13. September 2009

... übrigens

unser Besucher-Zähler hat sich still und heimlich vertschüsst!
Gerade jetzt, wo wir den 20.000sten Besucher erwarten !!
Das ist sehr traurig.

Bei den Heumilchbauern im Salzburger Land

Wenn man heutzutage durch die Landschaft fährt, sind die grünen Siloballen nicht zu übersehen: das frischgemähte Gras wird sofort in Folie verpackt, gärt und reift darin zu "Sauerkraut", das den Kühen im Winter als Futter dient, bei jenen Bauer, die nicht mehr die alte Tradition des "Heuens" pflegen, wo das
Heu = in der Sonne getrocknetes Gras, Kräuter und Pflanzen der Alpenwelt im Winter als Futter verwendet wird. So machen das die Salzburger
Heumilchbauern: im Sommer haben die Kühe Grünfutter, im Winter Heu und Korn, Silo ist verboten!





Diese Milch und die Produkte aus ihr schmecken einfach anders - wir haben uns bei einem Besuch im Salzburger Käsehof davon überzeugen dürfen. Hier wird die Heumilch täglich angeliefert und zu köstlichen Käsen verarbeitet.


In der Käserei Schleedorf kann man sogar selber die Kunst des Käsens erproben





Oder nur an einer Führung teilnehmen und sich alles was mit Käsen zusammenhängt, erklären lassen. Man erfährt sogar, wie die Löcher in den Emmentaler kommen!
Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, die Produkte der Käserei zu verkosten und zu kaufen, was wir auch getan haben!

Donnerstag, 10. September 2009

In die Werkstatt geschaut








Das Geheimnis liegt im Ausgangsmaterial: stabverleimtes Holz, 10x10 mm Ahorn/Nuss, ergibt das Muster!

Mittwoch, 9. September 2009

090909

Heute ist sie entstanden und ein schönes Platzerl für sie ist schon gefunden !

Samstag, 5. September 2009

Rezept für Fleischkrapfen

Ich habe sie selber noch nie hergestellt, diese Weizenkrapfen mit Fleischfülle, aber ein Rezept habe ich:

Germteig:

ca. 1kg Mehl
Salz
etwa 200 Gramm Butter/Margarine
1/4 - 1/2 Liter Milch
5 Eier
1 Packung Germ
1 Prise Zucker

Geselchtes fein geschnitten (faschiert)
Knoblauch, Zwiebel
Öl (Schweineschmalz wäre original) zum Herausbacken

Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel geben und salzen. In der Mitte eine Mulde machen und Germ mit etwas lauwarmen Wasser und Zucker dazugeben und in der Mulde verrühren. Schüssel zudecken und den Teig gehen lassen.
Milch und Butter erwärmen und überkühlen lassen, dann die Eier dazugeben. Das Milch-Eiergemisch zum Mehl dazugeben und zu einem Teig schlagen. Warm stellen und gehen lassen bis der Teig doppelt so hoch ist.
Anschließend Teig nochmals schlagen und gehen lassen.
Mit einem Löffel Krapferl ausstechen, zu einem Fladen ausrollen, füllen, zu einem Halbkreis zusammenschlagen, die Nahtstelle gut verschließen und herausbacken.

Mit Sauerkraut (in unserem Fall waren Bohnen dabei) heiß servieren.

Der Krapfen wird in eine Papierserviette eingeschlagen und gegessen, zum Kraut gibt man eine Gabel.
1 Krapfen pro Person ist ausreichend.

Freitag, 4. September 2009

Menü für alle Gelegenheiten

An diesem total verregneten Freitag lesen wir im "was ist los", dass die Kraglhütte heute Fleischkrapfen anbietet.
Da es sich bei dieser Hütte nicht um eine Alm sondern eher um eine am Fusse eines Liftes gelegene Jausenstation handelt, die mit dem Auto gut erreichbar ist, schreckt uns das Wetter nicht ab, Fleischkrapfen klingt zu verlockend!

Die Speisekarte sagt alles über die urige Küche, wo Mutter alles händisch und traditionell zubereitet!

Das sind sie, Fleischkrapfen - Selchfleischfülle in einen Germteigfladen eingepackt und schonungslos schwimmend im Fett ausgebacken, dazu Bohnenkraut! Sie werden mit den Fingern gegessen, zum Kraut gibt es eine Gabel. Für die nächsten drei Tage ist nach dieser Mahlzeit der Kalorienbedarf gedeckt, aber 1 x im Jahr, wer kann denn da nein sagen?

In der Speisekarte steht auch "Hutessen", nein, nicht die Steirerhüte werden hier verspeist, sondern auf diesem Gerät gebratenes Fleisch:

Die Kraglhütte bedient aber auch eine Marktlücke, wie wir lesen konnten:
Das "Scheidungsmenue"! Die Torte dazu gibt es gratis.



Für die Radfahrer gibt es vor der Haustüre eine Trinkwasser-Tankstelle, eine besonders nette Geste!


Donnerstag, 3. September 2009

....recht ruhig ist es jetzt im Mittelpunkt von Österreich!




Am Donnerstag ist Wochenmarkt - der Markt gehört wieder den Einheimischen, die Gäste sind abgereist, es ist sehr ruhig in der Stadt und keine Not an Parkplätzen.



Im Kurpark sind - obwohl heute Vormittag der Himmel noch blau war - die Bänke leer und auch Spaziergänger im Trachtenlook sucht man vergebens.


Der "Kurpark Hansl" wie Erzherzog Johann hier genannt wird hält vergebens Ausschau nach Bewunderern.

Das ist der Stein, der den Mittelpunkt Österreichs markiert und warum das so ist, ist hier beschrieben:

Doch wenige interessiert es, die Saison ist vorbei, selbst beim Lewan in der Kurkonditorei sucht man vergebens nach auswärtigen Gästen, die Bürgerfrauen im Steirergwand rauchen nach dem Einkauf am Markt hier genüsslich ihr Zigaretterl und tauschen beim Kaffee die Neuigkeiten aus.

Mittlerweile hat sich die Wolkendecke geschlossen und dichter Regen bringt die vorhergesagte Abkühlung - es herbstlt!