Sonntag, 31. August 2008

Ich mag mich nicht!

Heute bin ich mir wirklich unsympatisch!

Was ist passiert? Beim Frühstückzubereiten gingen heute alle Routinearbeiten daneben. Die Handgriffe laufen - jede Hausfrau weiß es - automatisch ab. Wir haben von Tupperware - weil Freunde ihn auch haben (!) - einen Milchschäumer, das Gefäß wird mit Milch gefüllt, verschlossen, 1,5 Min Mikro, gepumpt, fertig, ein fester Milchschaum entsteht und er geht uns beim Frühstück richtig ab, wenn wir den Kaffee ohne trinken.
Wir haben auch einen Mikroherd, der, seit wir ihn besitzen, auf Minutenschritte programmiert ist, so drücke ich, seit ich Milch schäume, auf 2 Min. und versuche, den Zeitpunkt nicht zu verpassen. Daneben brodelt das Eierwasser, ich lege die Eier ein, drehe die Eieruhr - zack - habe das Mittelstück in der Hand, schnell auf die Uhr schauen und die Zeit merken ist eines, auf den Milchschäumer vergessen das andere, im Mikro brodelt und spritzt es, ich öffne ihn und putze die Milch heraus, wasche die verspritze Türe des Gerätes, säubere den verpickten Milchschäumer, fülle ihn nocheinmal mit Milch und die Übung von vorne, 2 Min. eingestellt!
Inzwischen sind die Eier fertig, ich nehme sie heraus, sehe durch die Glastüre des Mikroherdes die Milch spritzen .....

Vielleicht werde ich doch halbe Minuten programmieren?

Oder ich mag mich weiterhin nicht mehr.

Samstag, 30. August 2008

Die Landeshauptstadt Graz

Graz ist die zweitgrößte Stadt unseres Landes. Die Innenstadt mit der Fussgängerzone ist sympatisch und sehr belebt. Neben den historischen Gebäuden gefielen uns auch die alten Bürgerhäuser mit den Innenhöfen, die herrlichen Schanigärten der Gasthäuser, aufgefallen sind uns unzählige Radfahrer, die die Bürokleidung im Korb oder im Rucksack mitführten. Verkehrsmäßig herrschte ein Baustellenchaos - die Zeit muss genützt werden - aber für uns war es nicht lustig!






Die Murinsel lädt zur Kaffepause ein!


Den Schlossberg muss man nicht mehr über die Stiegen erklimmen, ein Lift führt bis zum aiola - ein schöner Frühstücksplatz für die Grazer und die Besucher der Stadt.
Man kann den Ausblick über die Stadt genießen.






In der Mitte das Kunsthaus





Erzherzog Johann ist allgegenwärtig!















In der Hotelgarage sahen wir eine Besonderheit - Polizeisternfahrt - die Russen sind hier!












Wir hatten eine angenehme Heimfahrt und kehrten zum Abschluss in Pürgg beim Krenn zu.










Wir waren Kurz-mal-weg - nicht weit, nur in Graz, weil wir aber auch in Wien, Niederösterreich und Ungarn waren und uns dann Richtung südliche Steiermark bewegten und endlich wieder in der Obersteiermark ankamen, gestaltete sich der "Abstecher" zu einer kleinen Urlaubsfahrt.

In Graz waren viele unserer Kunden, sodass wir kein Fremdland betraten, aber Freizeit haben wir dort so gut wie nie verbracht. So wollten wir den Besuch im Steirischen Landesarchiv mit ein bißchen "Besichtigen" verbinden.

Es handelt sich bei diesem Archiv am Karmeliterplatz in Graz um einen gewaltigen Datenspeicher. Es ist keine Bibliothek im engeren Sinn, es steht zwar jedem Bürger offen, doch entleihen kann man nichts. Dennoch herrscht reges Interesse an den Datenbeständen, wobei viele private Familien- und Hausforscher an den Datenbeständen Interesse haben, weil alle steirischen Grundbücher seit Beginn der Erfassung im 17. Jahrhundert bis 1948 hier aufliegen.
Genau, das war der Grund unseres Besuches, es galt, die Geschichte des Hauses hier in Bad Aussee zu erforschen. Und das ging so: nach mehreren Telefonaten mit der beratenden Historikerin wurden die infrage kommenden Folianten für uns hinterlegt und bleiben ein Jahr zu unserer Forschungsarbeit zur Verfügung. Man betritt einen Lesesaal, nachdem man eine Gebühr entrichtet hat, ausgestattet mit einer Besucherkarte, Taschen sind in einem Schließfach abzugeben.
Dann schleppen die Beamten die bestellten Bücher heran - wir betreiben schon seit einiger Zeit Familienforschung und es ist nicht neu für uns, in alten Kirchenbüchern die kurrent beschriebenen Seiten zu studieren. Allerdings war es ein besonderer Moment, als uns der Franziszeische Kataster vorgelegt wurde!

Wer auch immer eine Liegenschaft besitzt und deren Geschichte erforschen möchte, es lohnt sich, in diesen alten Mappen zu stöbern und zu erfahren, zu welchen Zeiten das Grundstück als Wald, Wiese oder Ackerland oder auch als bebautes Grundstück geführt wurde.

Aber auch Kaufverträge und Urbare (das sind Vorläufer der Kataster und heutigen Grundbücher) konnten wir einsehen.

Es ist nicht erlaubt, zu fotografieren, jedoch werden gerne gegen Bezahlung Kopien angefertigt.

Mit einer dicken Rolle Kopien verliessen wir den Karmeliterplatz und erkundeten die Stadt.





Zwischenstopp

Von Ungarn zurückfahrend Richtung Graz machten wir wie gesagt Station in Bad Waltersdorf, wo wir im Gasthof Erhard eine nette Zwischenstation fanden, vor allem die Küche ist dort einen Halt wert. Nicht, dass wir von Ungarn hungrig wegfuhren, wie immer war die Bewirtung hervorragend, aber wer gern kreative Küche sieht, klickt bitte in die Bildergalerie - es schmeckt, wie es aussieht!



Am nächsten Morgen ging es weiter nach Graz, wir hatten vor, unsere Landeshauptstadt einmal als Gäste und nicht als Geschäftsreisende zu geniessen, der eigentliche Zweck des Besuches war jedoch das Steirische Landesarchiv, wohin uns unsere familienforscherische Tätigkeit trieb!


Donnerstag, 28. August 2008




Feiern in Ungarn


Unser "ungarisches Kind" hatte Geburtstag und wurde mit einer Geburtstagsfeier auf einem Ausflugschiff überrascht, zu der Familie und Freunde eingeladen hatten.






(klick zum Vergrößern)





Györ ist nicht nur die Stadt, wo unser Sohn mit seiner Familie lebt. Die Stadt liegt in Westtransdanubien, in der Mitte des "Goldenen Dreiecks" Wien-Budapest-Bratislava und ist Hauptstadt des Komitats Györ-Moson-Sopron und der Mittelpunkt der "Kleinen Tiefebene.

Györ ist die Stadt, wo sich die Flüsse treffen: Hier fliessen die Rába und die Rábca in die Mosoni Donau, einen Nebenarm der etwas nördlicher fliessenden Donau.

Glücklicherweise war das Wetter genau richtig und es gab bei dieser kleinen Fluss-Kreuzfahrt Geburtstagstorte und Getränke in fröhlicher Runde.

Nach der Feier fuhren wir weiter nach Bad Waltersdorf, wo unsere nächste Station war.

Liebe Freunde

Von Zeit zu Zeit treibt es uns vom Mittelpunkt Österreichs Richtung Osten - wenn es familiäre Anlässe gibt oder wir liebe Freunde besuchen wollen.

Anni und Fritz haben gehört, dass wir nach Györ fahren, um Geburtstag zu feiern. Es brauchte nicht viel Überredungskunst, um die Einladung zu einem Grillabend anzunehmen, vor allem, weil uns auch Quartier angeboten wurde.







Es war ein angenehmer lauer Abend, die beiden verwöhnten uns mit allerei Gegrilltem und was so dazu gehört. Wir genossen es, den Abend im Garten verbringen zu können, das sind wir unserer Gegend nicht gewöhnt, es wird schnell kühl und feucht um diese Jahreszeit.
So blieben wir lange auf der schönen Gartenterasse sitzen, zu späterer Stunde verlegten wir die Sitzung auf die gedeckte Terasse. Diese wurde baulich so genial gelöst, dass man bei jedem Wetter praktisch im Freien sitzen kann und doch abeschirmt ist von Wind und Niederschlag! Haben wir den guten Wein schon erwähnt?
Es wurde spät und wie immer stockte die Unterhaltungn nie.







Besonders schön war, dass am nächsten Morgen die nahe wohnende Jungfamilie zum Frühstück kam - ein schöner Ausklang des Besuches in Niederösterreich. Wir danken für eure herzliche Gastfreundschaft !



(in das Bild zum Vergrößern klicken)

Marina, Belinda und Robert: es war richtig gemütlich und familiär mit euch


Mittwoch, 20. August 2008

soeben gefunden:

Tina Turner sagte


"Ich bin nun in das Alter gekommen,

in dem ich erst mein Gebiss und mein Hörgerät nötig habe, um zu fragen, wo meine Brille ist. "

Dienstag, 19. August 2008



Es war viel los, im August.

Plötzlich ist es sehr ruhig geworden. Die Kinder sind alle wieder zu Hause. Die Tage werden merkbar kürzer (wie im April, hat heute Radio Steiermark gemeldet!).
Jemand hatte Geburtstag, es wurde im Familienkreise gefeiert - traditionell am Vorabend des Ereignisses.

Überraschende Besuche machten Freude. Claudia haben wir schon lange nicht gesehen, sie machte einige Tage Urlaub beim "Staudnwirt". Herti mit Tochter Eva hatte Neuigkeiten zu berichten.



Wir haben elektronisch aufgerüstet - eine neue Digi für die Handtasche. Eine Menge Probefotos sind schon auf dem neuen Computer gespeichert. Ja, richtig, der alterschwache Laptop hat nun ausgedient und an seiner Stelle gibt es einen Minicomputer von Acer, der alle Stückln spielt.

Wir haben das schöne Stück mit telefonischem Support (danke, lieber Sigibua) und viel Mut zum Laufen gebracht - und bitte sehr - glasklar und blitzschnell sind wir wieder online.



Heute Nachmittag gönnten wir uns bei Kaiserwetter (der hatte gestern Geburtstag) ein herrliches Eis beim Lewan (vulgo Charly Temmel), leider mußten wir das für Wiener
obligatorische Glas Wasser auch diesmal extra bestellen.

Freitag, 15. August 2008



Im Ausseerland war es infolge der Wirtschaftsgeschichte untersagt, Holzzäune zu errichten, weil die Salinen infolge ihres enormen Holzverbrauches bevorzugt waren und somit die Bauern keinen Waldbesitz hatten.

Aus diesem Grund wurde es Brauch, als Begrenzung zur Straße Goldruten zu pflanzen. Seither wiegen sich - im August beginnen sie charakteristisch gelb zu blühen - die Goldruten-Zeilen entlang der alten Häuser. Was anderswo eine unerwünschte Pflanze ist oder gar als Unkraut angesehen wird, weil sie andere Pflanzen verdrängt, der "Murveigl" oder die "Kanadische Goldrute" hat hier eine Funktion und wird kontrolliert als natürlicher Zaun gepflanzt.




Berge in Flammen - fotografiert von Ronny:















Donnerstag, 14. August 2008

Ein cooler Spass - Sommerrodelbahn!


Der Urlaub bei den Grosseltern ist vorbei, Papa holt Ronald wieder nach Hause, heute nützten wir deshalb das schöne Wetter aus, um am letzten Tag etwas Besonderes zu unternehmen:



Sommerrodeln ist cool!



Zuerst wird man mit einer Art Schlepplift mit dem Schlitten hochgezogen, und dann geht es bergab, so schnell es die Situation erlaubt - es gibt nur loslassen oder bremsen.

So geht es den Berg hinauf


und mutig hinunter

Bremsen!


Hinterher beim Mittagessen gab es noch einen tollen Spielplatz, um die "Schnitzel-mit-Pommes"-Kalorien abzubauen.



Der Tag ist noch nicht zu Ende, heute abend gibt es Berge in Flammen als krönenden Abschluß.

Dienstag, 12. August 2008

Fischen im Grundlsee

Gestern durfte Ronald das erste Mal mit OPA angeln gehen. Technische Unterweisungen fielen auf fruchtbaren Boden, nur das Ergebnis blieb aus.

Den Fischen war es sichtlich zu warm und sie verzogen sich in tiefere Zonen.

Weil die Fischerei Grundlsee geschlossen hatte, kamen wir dann ganz ohne Beute nach Hause und es gab Berner Würstchen.




Donnerstag, 7. August 2008

Bei Coffeetalk habe ich geklickt - wer will auch ?




You are The Moon


Hope, expectation, Bright promises.


The Moon is a card of magic and mystery - when prominent you know that nothing is as it seems, particularly when it concerns relationships. All logic is thrown out the window.


The Moon is all about visions and illusions, madness, genius and poetry. This is a card that has to do with sleep, and so with both dreams and nightmares. It is a scary card in that it warns that there might be hidden enemies, tricks and falsehoods. But it should also be remembered that this is a card of great creativity, of powerful magic, primal feelings and intuition. You may be going through a time of emotional and mental trial; if you have any past mental problems, you must be vigilant in taking your medication but avoid drugs or alcohol, as abuse of either will cause them irreparable damage. This time however, can also result in great creativity, psychic powers, visions and insight. You can and should trust your intuition.


What Tarot Card are You?
Take the Test to Find Out.

Mittwoch, 6. August 2008

Heute folgten wir der Traun bis zu ihrem Ursprung, und das ging so:

In Gössl stellten wir das Auto ab und nahmen zuerst den Wanderweg zur Ranftlmühle



Von dort führt ein Wanderweg zumToplitzsee, den wir mit einer Plätte (das ist ein flaches Holzboot) überquerten. Bei der Überfahrt erfuhren wir, dass die tiefste Stelle des Sees 103 m ist. Der Toplitzsee steht immer wieder in den Schlagzeilen, weil in seinen Tiefen Schätze aus dem Dritten Reich vermutet werden. Zahlreiche Taucherteams versuchten bereits ihr Glück, außer gefälschten Pfundnoten, einer Kiste, gefüllt mit Bierkapseln, die Scherzbolde versenkt hatten, und einem besonderen Wurm in großer Tiefe wurde nichts entdeckt.


Sonnenbestrahlt wie heute sieht der See nicht so mystisch aus, wie er oft beschrieben wird.



Einer der beiden Wasserfälle

Über in den Fels gehauene Stufen, zuerst hinauf, dann hinunter, gelangt man zum Kammersee, dieser wird von der weit über ihm entspringenden Traun gespeist und sie verlässt ihn auch wieder unterirdisch.


Die Rinne im Fels in der Mitte des Bildes ist der Traunursprung!

Wir haben heute das Ziel erreicht, dem Fluss bis zu seinem Ursprung zu folgen.