Montag, 1. Oktober 2007

Opa erzählt: Neues aus der Natur - klick zur Info!





Unser Maulwurf, hier Scher genannt, ist wieder aktiv, um sich seine Winterbehausung herzurichten; diesmal ist sie aber in der Manier eines Mathematikers - eine gerade Linie!
Vielleicht ist es auch nur die "Mainstreet" und die einzelnen Wohnungen kommen noch.

Jedenfalls interessant, weil - so hat er noch nieeeeee gebaut!

Es steht ein Taferl am Grundlsee....



Bei Sprachproblemen bitte nachfragen, wir dolmetschen gerne!

Freitag, 28. September 2007

Mäusegeschichte - Opa erzählt


Da wollte ich gestern in der unteren Ablage meiner Hobelbank nach einem lange nicht benötigten Werkzeug greifen – und finde es nicht. Stattdessen stoße ich an verborgener Stelle auf den Rest der Nussschalen aus 2005!!! Damals haben wir nämlich eine Großfamilie Hausmäuse über den Winter gebracht, indem wir (sprich: ich) einen feinmaschigen Drahtkorb voll mit Nüssen im Herbst in der Werkstatt stehen haben lassen. Er war wohl mit einer 4-fach zusammengelegten Decke aus schwerem Kotzen abgedeckt, das hat aber nichts genützt – siehe Bild.

Mittlerweile ist die Werkstatt sauber, aber das gesuchte Trumm habe ich immer noch nicht gefunden.
Vielleicht wird noch ein Teil in der Werkstatt von Grund auf gereinigt.

Sbrinz



Von der Chäs-Marili in Schaffhausen haben wir "Sbrinz" mitgenommen:

Fünf Jahre alter Sbrinz ist ein Extra-Hartkäse aus der Innerschweiz. Er wird vor allem in den Kantonen Luzern, Obwalden und Nidwalden nach traditioneller Methode in Handarbeit in Kupferkesseln hergestellt. Außer Rohmilch, Lab und Salz enthält er keine weiteren Zutaten. Da er sehr trocken ist und einen hohen Salzgehalt hat, ist er sehr gut haltbar.

In Deutschland ist Sbrinz wenig bekannt und nicht überall erhältlich. Der meiste Sbrinz wird in der Schweiz selbst verzehrt. Seit Jahrhunderten wird ein großer Teil der Produktion nach Norditalien exportiert; derzeit (2004) sind es rund 500 Tonnen pro Jahr. Der Pfad vom Vierwaldstättersee über den Brünig- und den Grimselpass war unter dem Namen Sbrinzroute bekannt.

Sbrinz hat einen charakteristischen, sehr würzig-intensiven Käsegeschmack. Seine Konsistenz ist auf Grund der langen Lagerdauer wachsartig-brüchig und etwas kristallin. Er lagert mindestens 18 Monate bevor er in den Verkauf gelangt. Bevor er auf den Tisch kommt, sollte er mindestens zwei Jahre, besser noch drei Jahre alt sein. Noch ausgeprägter, kräftiger und würziger schmeckt fünf Jahre alter Sbrinz.

Sbrinz findet in verschiedenen Darreichungsformen Platz in der Küche: als Hobelrolle, als Möckli (Bröckchen) oder auch als Reibkäse. Sbrinz ist ein ausgezeichneter Reibkäse zu Nudelgerichten, besonders als Alternative zu Parmesan. Auch als Begleiter zu Brot und einem kräftigen, trockenen Weißwein ist er gut geeignet.

Er sollte nie geschnitten, sondern gebrochen werden. Hierzu gibt es den sogenannten Sbrinz-Stecher.

Um das Jahr 2002 herum suchte die Vermarktungsgesellschaft des Sbrinzkäses eine Ortschaft innerhalb des Ursprungsgebietes, die bereit wäre sich in "Sbrinz" umzubenennen. Dieses Vorhaben scheiterte, weil sich keine Ortschaft fand, die sich umbenennen wollte.

Donnerstag, 27. September 2007

Hungaria Classic




Das ist doch ein wichtiger Termin für die ungarische Abteilung, oder? Ein Bildbericht hinterher wäre super!

Frage an Magyarorszag:

Hat dieses Rennen stattgefunden?
Habt Ihr es gesehen ?

Leider funktionierte dieser Link nicht , daher gibt es eine andere Seite!

bitte klicken

Noch nicht müde ? Es regnet ? Es ist kalt ?
Dann laden wir Euch herzlich zu einer virtuellen Wanderung auf den Loser ein - viel Spaß!

Dienstag, 25. September 2007

Herbst ist Reisezeit.


Wir haben schon länger geplant, in diesem Herbst einige längst fällige Besuche im Wilden Westen zu machen.

Außerdem findet zu diesem Zeitpunkt eine Messe in Salzburg statt – und weil wir die „Futura“ immer schon besucht haben – wollten wir auch diese Gelegenheit nützen.



In Westendorf (bei Kitzbühel) haben wir Cousine Trude, die aus Öblarn nach dem Tod ihres Mannes Hiasl in die Nähe ihrer Töchter Elfi und Helga übersiedelt ist.

Dann haben wir in Schaffhausen unseren lieben alten „Knorrli“ Mandi , denn wir schon sehr lange nicht gesehen haben.

Und wenn wir in der Schweiz sind, dann können wir bei der Rückfahrt nicht bei Mira und Walter im Montafon vorbeifahren!

Gerade in dieser Zeit machen unsere Freunde Anni und Fritz auf dem Zottensberg in Windischgarsten Wanderurlaub – da könnten wir doch, wenn wir zurückkommen, den Koffer umpacken und über den Pyhrnpass fahren, um gemeinsam mit ihnen einen Abend zu verbringen.

Zusammenfassung:

Zeitraum: 16. – 22. September 2007

Route: Bad Aussee – Salzburg – Westendorf – Schaffhausen – Montafon – Salzburg – Bad Aussee – Zottensberg

Gefahrene Kilometer: 1339

Wir fahren zu Trude nach Westendorf



Trude haben wir zuletzt im November 2003 besucht und seither nur am Telefon gehört. Die Reise nach Westendorf führte uns über Salzburg, wo wir die Futura besuchten. Es blieb bei einem Kurzbesuch, denn wir freuten uns schon auf das Mittagessen im Gasthof Schorn.

Rechtzeitig zum Kaffee kamen wir in Westendorf an, Trude kredenzte Ribiselkuchen (von Elfi) und wir plauderten über alten Zeiten.
Sie hat sich gegenüber unserem letzten Besuch (sie ist jetzt 87!) nicht verändert, nur ihre Augen lassen durch die Makuladegeneration stark nach. Zum Glück hat sie ihre beiden Töchter – Elfi wohnt ganz in der Nähe in Westendorf, Helga in Innsbruck – die sich vorbildlich um sie kümmern.
Am Abend kam Elfi mit ihrem Mann Günter zu einem Plauderstündchen und zum x-ten Male haben wir sie nach Aussee eingeladen - na da sind wir aber neugierig!
Wir übernachteten bei Trude, am nächsten Vormittag besuchten wir gemeinsam Hiasls Urnengrab auf dem Friedhof von Westendorf - 10 Jahre ist das schon her !

Zu Mittag waren wir bei Elfi zu einem sehr guten „Kräuterbraten“ eingeladen, es freute uns, dass Sohn Lukas (er studiert Medizin) auch zu Hause war und das Günter Zeit fand, von der Kanzlei nach Hause zu fahren und wir alle zusammen beim Mittagessen saßen.

Nach einem guten Espresso brachen wir – es begann inzwischen zu regen – Richtung Schaffhausen auf.

Unser lieber, alter „Knorrli“ in Schaffhausen



Die Fahrt war mühsam und dauerte länger als geplant, weil es viele Baustellen und Geschwindigkeitsbeschränkungen gab.
Trotz der Verspätung war die Freude riesengroß, als wir mit unserem lieben Mandi bei einem gemütlichen Abendessen im Hotel Hohberg zusammen saßen. Es gab – wie kann es anders sein – Züricher Geschnetzteltes mit Rösti.

Am nächsten Vormittag besuchten wir Mandi – auch er ist 87 und hat sich hervorragend gehalten – in seiner Wohnung. Liebevoll hatte er eine Obstschale und Aufmerksamkeiten für uns vorbereitet. Dann war eine Fahrt in die Altstadt von Schaffhausen eingeplant – Mandi war immer schon der Mann des Organisierens und hat alles vorbereitet: Tiefgarage – wenige Schritte zum Käseladen – auch das Mittagessen im Altstadt-Lokal war perfekt inklusive Kellnerinnen und Gastwirt.

Seine Freude über unseren Besuch war überwältigend und rührend und auch wir tauschten gerne viele Erinnerungen mit ihm aus.

Besonders belastet hat ihn in der letzten Zeit der Schlaganfall seiner Schwester und ihre Übersiedlung in ein Seniorenheim sowie die damit verbundene Wohnungsauflösung.
Lichtblick ist immer wieder der Besuch seines Sohnes Peter samt Familie aus Australien, der dort ein großer Manager für Nestlé ist.

Nach dem Essen machten wir uns auf die Weiterfahrt ins Ländle zu Mira und Walter.

bei Mandi in Schaffhausen

Besuch auf dem „Sonnenbalkon“



Der Bartholomäberg ist so steil wie ein Kirchendach und die Straße hinauf ist sehr eng. Drunten im Tale siehst Du keine Sonne, die Häuser ducken sich, als ob Sie Angst hätten, jedoch oben auf über 900 Meter, wo unsere Freunde Mira und Walter leben, bist du auf dem Sonnenbalkon des Ländles. Das Wohnzimmerfenster auf der Sonnenseite ist im ersten Stock, vom Küchenfenster auf der Hangseite kannst du in die Wiese greifen.

Herzlich wie immer wurden wir mit einem köstlichen Abendessen empfangen und Sturm hatte Walter auch besorgt! Es war ein gemütlicher Abend.

Der nächste Morgen belohnte uns mit einem wunderbaren Ausblick – das Panorama vor der Terrasse unser Freunde ist traumhaft. Langsam gaben Nebel und Wolken die Berge frei – Mira wollte uns den Ausblick vom Muttersberg zeigen, dies ist der Hausberg der Bludenzer, wo Mira in ihrer Zeit vor Walter gelebt hatte. Kurz entschlossen fuhren wir zur Talstation der Sivretta Nova Bergbahnen und dort auf ca. 1400 Meter zu einem Alpengasthof XXL!

Das Panorama im herbstlichen Sonnenschein war großartig.

In einer der großen Gaststuben saßen wir noch gemütlich bei Kaiserschmarrn und Käsespätzle, dann ließen wir uns wieder hinunterfahren und zurück auf den Berg.
Auf der Rückfahrt über Vandans gab es noch einen Zwischenstopp bei der Wallfahrtskirche „Zu unseren lieben Frau“ in Vens.



Die Venser Kapelle "Zu unserer Lieben Frau", im Volksmund "Venser Bild" genannt, liegt im Pfarrbezirk der Gemeinde Vandans im Tale Montafon im Bundesland Vorarlberg. Im Jahre 1613 wütete die Pest in Vandans und unter dem Eindruck dieser Not gelobte eine Bäuerin namens Maria Pleng eine Kapelle zu Ehren der Mutter Gottes, der heiligen Maria, und des Pest-Patrons, des heiligen Sebastian, errichten zu lassen, wenn der Ortsteil Vens von der Pest verschont bliebe. Tatsächlich blieb Vens von der Seuche verschont und die Kapelle wurde in der Folge erbaut. Sie wurde zur vielbesuchten Gnadenstätte, bereits im Jahre 1697 vergrößert, und anschließend mit zwei Glocken ausgestattet. Im Zuge der Gründung der Sebastian-Bruderschaft im Jahre 1713 wurde die Kapelle durch den Anbau eines Landhauses vergrößert. Seit dem Jahre 1938 ist sie für die Abhaltung heiliger Messen auf den drei stilvollen Barockaltären eingerichtet, die dort in den Sommermonaten einmal pro Woche gefeiert werden.

Dann ging es wieder zurück nach Hause, die Männer hatten Computerstunde, Mira kochte ein Hühner-Curry und wir ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen: Abfahrt


Die Rückreise durch den Arlbergtunnel (weil wir die Mautkarte schon hatten) über die Tiroler Baustellenstrecke, ab nach Deutschland Richtung Salzburg. Dabei wurde es längst über Mittag und – ei zwick – wir fanden kein offenes Gasthaus, bis endlich die Tafel „Ende der Durststrecke“ uns zu einem späten Mittagessen einlud.

Zu Hause angekommen wurde Wäsche gewaschen, Koffer umgepackt und einige mehr oder weniger wichtige Dinge erledigt, sodaß wir für den nächsten Ausritt gerüstet waren


Bludenz Muttersberg


Wallfahrtskapelle Vens

Mit Anni und Fritz auf dem Zottensberg







Wir sind mit den beiden einfach gerne zusammen, deshalb hatten wir kurz entschlossen auf dem Berggasthof ein Zimmer gebucht, um ein wenig Zeit miteinander verbringen zu können.

Es blieben keine Wünsche offen, alles war dort perfekt: Parkplatz vor der Türe, alles auf einer Ebene, geräumiges Zimmer, Wirtsleute freundlich, gute Hausmannskost .

Anni und Fritz kamen mit ihren Hamburger Freunden, mit denen Sie dort einen Wanderurlaub verbrachten, von einer mehrstündigen Wanderung zurück.
Wir verdanken Ihnen somit eine nette neue Bekanntschaft – Edda und Klaus aus Hamburg – es war ein sehr amüsanter Abend mit plattdeutschen Einschlägen und Eugen Roth.

Unsere Freunde kennen die Gegend um Windischgarten von mehreren Urlauben her sehr gut und hatten für den nächsten Tage ein super Programm:

Zuerst fuhren wir nach Hinterstoder über den Schiederweiher zur Polsterlucke, ein ausgedehnter Almboden mit der gemütlichen Polsterhütte und Aussicht auf den Großen Priel, den wir ja auch vom Grundlsee sehen können. Schade, dass wir nach dem ausgedehnten Frühstück keinen Hunger hatten, die Portionen waren dort verlockend und das Essen wurde von den Gästen sehr gelobt.
Und das Platzerl ist ein Traum.

Und dann ging es noch mit der Standseilbahn auf die Wurzeralm , wieder ein herrliches Panorama, viele Natureindrücke und das alles bei schönstem Kaiserwetter.

Die Freunde haben noch einige Tage auf dem Zottensberg Urlaub, wir verabschiedeten uns und fuhren nach Bad Aussee zurück.


Wurzeralm

Hinterstoder - auf der Polsterlucke

Berggasthof Zottensberg

1000. Leser !!!!




Wir freuen uns sehr, gestern durften wir den Tausendsten Leser begrüssen!

H e r b s t




Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke, 21.9.1902, Paris