Dienstag, 25. September 2007

Besuch auf dem „Sonnenbalkon“



Der Bartholomäberg ist so steil wie ein Kirchendach und die Straße hinauf ist sehr eng. Drunten im Tale siehst Du keine Sonne, die Häuser ducken sich, als ob Sie Angst hätten, jedoch oben auf über 900 Meter, wo unsere Freunde Mira und Walter leben, bist du auf dem Sonnenbalkon des Ländles. Das Wohnzimmerfenster auf der Sonnenseite ist im ersten Stock, vom Küchenfenster auf der Hangseite kannst du in die Wiese greifen.

Herzlich wie immer wurden wir mit einem köstlichen Abendessen empfangen und Sturm hatte Walter auch besorgt! Es war ein gemütlicher Abend.

Der nächste Morgen belohnte uns mit einem wunderbaren Ausblick – das Panorama vor der Terrasse unser Freunde ist traumhaft. Langsam gaben Nebel und Wolken die Berge frei – Mira wollte uns den Ausblick vom Muttersberg zeigen, dies ist der Hausberg der Bludenzer, wo Mira in ihrer Zeit vor Walter gelebt hatte. Kurz entschlossen fuhren wir zur Talstation der Sivretta Nova Bergbahnen und dort auf ca. 1400 Meter zu einem Alpengasthof XXL!

Das Panorama im herbstlichen Sonnenschein war großartig.

In einer der großen Gaststuben saßen wir noch gemütlich bei Kaiserschmarrn und Käsespätzle, dann ließen wir uns wieder hinunterfahren und zurück auf den Berg.
Auf der Rückfahrt über Vandans gab es noch einen Zwischenstopp bei der Wallfahrtskirche „Zu unseren lieben Frau“ in Vens.



Die Venser Kapelle "Zu unserer Lieben Frau", im Volksmund "Venser Bild" genannt, liegt im Pfarrbezirk der Gemeinde Vandans im Tale Montafon im Bundesland Vorarlberg. Im Jahre 1613 wütete die Pest in Vandans und unter dem Eindruck dieser Not gelobte eine Bäuerin namens Maria Pleng eine Kapelle zu Ehren der Mutter Gottes, der heiligen Maria, und des Pest-Patrons, des heiligen Sebastian, errichten zu lassen, wenn der Ortsteil Vens von der Pest verschont bliebe. Tatsächlich blieb Vens von der Seuche verschont und die Kapelle wurde in der Folge erbaut. Sie wurde zur vielbesuchten Gnadenstätte, bereits im Jahre 1697 vergrößert, und anschließend mit zwei Glocken ausgestattet. Im Zuge der Gründung der Sebastian-Bruderschaft im Jahre 1713 wurde die Kapelle durch den Anbau eines Landhauses vergrößert. Seit dem Jahre 1938 ist sie für die Abhaltung heiliger Messen auf den drei stilvollen Barockaltären eingerichtet, die dort in den Sommermonaten einmal pro Woche gefeiert werden.

Dann ging es wieder zurück nach Hause, die Männer hatten Computerstunde, Mira kochte ein Hühner-Curry und wir ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen: Abfahrt


Die Rückreise durch den Arlbergtunnel (weil wir die Mautkarte schon hatten) über die Tiroler Baustellenstrecke, ab nach Deutschland Richtung Salzburg. Dabei wurde es längst über Mittag und – ei zwick – wir fanden kein offenes Gasthaus, bis endlich die Tafel „Ende der Durststrecke“ uns zu einem späten Mittagessen einlud.

Zu Hause angekommen wurde Wäsche gewaschen, Koffer umgepackt und einige mehr oder weniger wichtige Dinge erledigt, sodaß wir für den nächsten Ausritt gerüstet waren


Bludenz Muttersberg


Wallfahrtskapelle Vens

1 Kommentar:

  1. Na da hattet ihr es wunderschön, Wetter hat auch mitgespielt, herz was willst du mehr . Wünsche euch noch schöne Herbsttage lg.Ilse.

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