Sonntag, 29. März 2009

San Antonio Nuovo

In Triest interessieren wir uns zu allererst für die Kirche San Antonio Nuovo, die eigentlich Anlass für diese Reise war - die Großeltern Anton und Antonia haben dort die Ehe geschlossen.


Canal Grande Richtung Stadt mit Blick auf San Antonio Nuovo



Die Kirche steht am Ende des Canal Grande - früher ging das Wasser bis zu den Stufen der Kirche. Sie wurde 1827 - 1849 von Peter Nobile als klassizistische Kirche nach dem Vorbild des Pantheon erbaut. Die Kirche hat eine Freitreppe zu einer Vorhalle im ionischen Tempelstil und ist ein kubischer Block, der ausgewogen mit einer Kuppel verbunden ist.




Die Einrichtung, die wir leider nicht sehen konnten, weil die Kirche wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war, ist klassizistisch.

Der Canal Grande war ein sicherer Hafen, der von zwei Drehbrücken überspannt wurde. Die größten Segelschiffe , bis zu Dreimastern, konnten zur Rechten und zur Linken ankern und es war genug Platz zum Durchsegeln anderer Schiffe. Der Hafen war umgeben von Handelshäusern nach der Theresianischen Bauordnung: zu ebener Erde befanden sich die Verkaufs- und Lagerräume, im 1. Stock wohnten die Besitzer und ihre Familien, , im 2. Stock waren die Kontorräume, im 3.-5. Stock lagen die Wohnungen der Angestellten, mit der Absicht, dass diese sich 100ig für die Firma einsetzten.


Canal Grande Richtung Meer



Frische Waren, besonders Fische, Obst, Gemüse usw. kamen von Bord der Schiffe direkt auf den Markt und damit in die Küchen der Bewohner.



Kommentare:

  1. Also doch.
    Wir haben schon geglaubt ihr wart gar nicht in Triest, weil nix im Blog war.
    Hoffentlich war es dort nicht auch so kalt!

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  2. Nein, die Tage waren warm!
    Es folgt noch mehr.

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Dazu wurden uns noch Nüsse geliefert und der Wein aus Illmitz ist auch eingelangt, es adventelt. .