Dienstag, 21. Oktober 2008

Isabella-Sturm und Klapotetz!

Mit unseren lieben Freunden Anni und Fritz haben wir dieses Jahr unsere schon zur Tradition gewordenen "Südsteirischen Herbsttage" verbracht.
Beim Gollner in Lebring haben wir diesmal Quartier genommen - die Zimmer direkt auf den Weingütern waren ausgebucht. Von Lebring ist es einen Steinwurf zu den steirischen Weinstrassen, der Ort selbst hat außer dem ausgezeichneten Gasthof mit bester Küche - wir kennen ihn schon lange - einen Golfplatz, Schlösser und Hügelgräber zu bieten, daher haben wir, weil wir einen Tag früher dort waren als Anni und Fritz, diese besichtigt:







Schloss Rohr, ein interessantes Wasserschloss, ist nahezu dem Verfall preisgegeben!






Hier konnten wir keltische Hügelgräber sehen - die Tafeln erklären, wie die Bestattungen durchgeführt wurden.

Die anschliessende gemeinsame Zeit war einigen traumhaft schönen Plätzen an der Weinstrasse gewidmet - wer Lust hat, schaut ein bißchen mit uns:


In Ehrenhausen haben wir ein Lieblingsplatzerl






Hier gibt es Isabella-Sturm! Diese Rebsorte kennen die Insider, es ist eine Selbstträgersorte, die nach der Reblaus-Katastrophe aus Amerika importiert wurde und seither die Grundlage für den

Uhudler bildet - wir finden ihn köstlich und lassen uns auch mit hausgemachten Schaumrollen laben.

Auch die Aussicht auf dieser Terasse ist einen Stop wert - inmitten der Weinhänge muss man die herbstlichen Farben geniessen.



Die Isabella-Traube mit dem unverwechselbaren Geschmack!




Der Klapotetz (slow. "klappern" ) ist eigentlich eine Vogelscheuche und ein Wahrzeichen der Weinstrasse. Der größte mit 16 m Höhe steht auf dem Demmerkogel.


In Berghausen können wir nicht beim Haus des Keramik- und Steinkünstlers Manfred
Sonnenberg vorbeifahren - eine schöne Schale nehmen wir auch von dort mit.

Kitzeck ist der höchstgelegene Weinbauort Österreichs - die Weinberge sind wahrhaft steil wie ein Kirchendach! Die Sonne ist gütig und wärmt - so ist der Durst auf Isabella-Sturm - und der Hunger auf eine zünftige Jause zu stillen.





Verhungert dürfte noch niemand sein in dieser fruchtbaren Gegend - wir auch nicht.

Den Zotter hätten wir gerne besucht - Sonntag war geschlossen.



In der alten Ölmühle decken wir uns mit Kürbiskernöl ein und erfreuen uns an den Tieren, die dort gehalten werden - vom Wollschwein bis zum Kamel gibt es dort allerhand zu bewundern, Jung und Alt waren begeistert.




Kommentare:

  1. Ich habe den
    Eindruck, dass die Reise eine sehr gelungene war. Ihr habt wirklich viel erlebt.
    In meinem Blog erzähle ich mit Bildern, wo ich kürzere oder längere Zeit gewohnt habe. Das erste Bild ist aus meiner Heimatstadt, die anderen sind Bilder von der Studienzeit bis heute

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  2. Ahh.....Kürbiskernöl, das darf bei mir hier auch nicht fehlen...und das in Schweden!!! Klar habt ihr auf eurer steirischen Reise das nicht auslassen können! Ich dacht schon dass ihr unterwegs sein müsst, seit dem Mosaiktischerl war Funkstille, haha.

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  3. Petra, du hast das natürlich richtig erkannt...
    Beim schwarzen Öl werden die Schweden Augen machen!?!

    Deinen Mosaiktisch habe ich nicht gefunden - wo ist er?

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  4. Euer Reisebericht ladet geradezu ein sich ins Auto zu setzen und los zu fahren. Sehr informativ geschrieben und die Bilder dazu liefern den perfekten Eindruck.

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  5. Wir haben die wenigen Tage mit euch genossen. Es war sehr schön. Es hat uns sehr gefreut. Und das Wetter hätte auch nicht besser sein können.

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  6. Bulgariana: es muss ja nicht mit dem jaguar sein, aber ainfach in den herbst losfahren tut uns allen gut!

    Fritz und Anni: Supa war es wie immer!

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  7. Ein toller Ausflug in die Steiermark! Wir bekommen jedes Jahr von Freunden ein paar frisch gepflückte Uhudler-Trauben, sie schmecken mir sehr gut. Ich wusste nicht, dass die Zotter Schokolade aus dieser Gegend kommt. Die Jause sieht sehr lecker aus, und bei dem herrlichen Wetter draußen sitzen muss sehr schön gewesen sein!
    Das Wollschwein ist mein Liebling :)

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Dazu wurden uns noch Nüsse geliefert und der Wein aus Illmitz ist auch eingelangt, es adventelt. .