Freitag, 4. Februar 2011

Volatile Märkte

so steht es heute in der Zeitung, sind schuld an unseren hohen Lebensmittelpreisen !

"Der Einkauf von Obst und Gemüse gehört zum Tagesgeschäft und ist von der Witterung im jeweiligen Land zum Erntezeitpunkt abhängig. Wie die Preise sein werden, kann man nicht vorhersehen."

Zitat Firma Spar, Kurier, 4.2.2011 

und ebendort:

Bis auf Fleisch alles teurer.

Als Hausfrau kann ich nicht erkennen, von welcher Witterung es abhängig ist, wie die Paradeiser im spanischen Gewächshaus gedeihen. Früher haben wir Gemüse der Saison eingekauft, viele Wintersorten wurden gelagert und man konnte den ganzen Winter über Kraut, Kohl, Erdäpfel usw. aus der vorjährigen Ernte kaufen. Es dürfte keine Lagerhäuser mehr geben, denn wir werden bei unseren Supermärkten immer nur mit frischen Gemüsesorten konfrontiert, selbst das Kraut ist "heurig".




Heute eingekauft: 1/2 Krauthappel € 0,69, Suppengrün 0,79, 1 kg Erdäpfel 1,69 usw.....

Wir sind nicht Vegetarier, aber sollen wir in nächster Zeit auf Früchte und Gemüse verzichten und uns vom ach so preiswerten und gesunden Fleisch ernähren?

Stehen wir dem machtlos gegenüber oder haben wir Konsumenten es in der Hand, diese Entwicklung zu steuern?

Kommentare:

  1. Wir schauen sehr genau auf die Preise. Dazu gehört natürlich der Vergleich der verschiedenen Anbieter sowie der gezielte Einkauf von Sonderangeboten.
    In letzter Zeit nütze ich auch sehr den Gefrierschrank. Z.B. Einfrieren von Kräutern usw.
    Natürlich können wir die Entwicklung steuern.Dazu müssen aber die Konsumenten mehr Preisbewusstsein entwickeln.
    Lieben Gruß
    Poldi

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  2. Ihr Lieben,
    wir haben noch eine kleinere Gärtnerei im Dorf, die Gemüse anbietet - nicht eingelagert - aber doch nur solche Dinge, die der Jahreszeit angepaßt sind. Grünkohl, Rosenkohl etc. Das Gemüse wird jeden Tag auf dem Großmarkt in Mannheim geholt. Ich zahle lieber ein paar Cent mehr - es ist frischer als im Supermarkt
    Und Fleisch hole ich kaum noch. Einmal pro Woche genügt mir.
    Ob ich da die Entwicklung und das Preisbewußtsein steuern kann, weiß ich nicht.
    Aber ich lege nun einmal Wert auf eine gewisse Frische.
    Liebe Grüße
    Irmi

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  3. Und ich habe heute einen ganzen Weißkohl, ein Bund Suppengrün, Bio-Möhren, 1 Fenchelknolle und 2 Säckchen Bio-Kartoffeln gekauft. Also auch ganz bodenständiges Lager-Gemüse, bis auf die Fenchelknolle, die aus Italien kam. Heute gab es Lachsforelle mit viel Suppengemüse, Kartoffelspalten und Fenchel mit Olivenöl, Weißwein und Butter auf dem Backblech. Köstlich !! Die Erdbeeren die ich auch schon gesehen habe, habe ich natürlich stehen gelassen. Ich finde auch Weintrauben um diese Jahreszeit völlig unpassend. Äpfel und Birnen gibt es ja reichlich und manchmal eine Ananas. Aber für ganz besondere Leckerchen greife ich auch schon mal zu tiefgekühlten Himbeeren. Also... wir haben es selber in der Hand. Und nicht wie die Politiker behaupten : Der Verbraucher wünscht das so. ;-o
    In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes Wochenende mit wenig gutes Fleisch oder Fisch, aber mit viel leckerem Gemüse und Obst aus fast regionalem Anbau.
    Liebe Grüße
    Rita

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  4. Ich denke schon, wir Verbraucher haben es in der Hand, doch ist es wohl nicht so entscheidend, wenn auch nicht notwendig, ob nun Erdbeeren aus Übersee kommen, viel wichtiger wäre doch zu erkennen, dass bestimmte Tiefpreisprodukte einfach ohne erwünschte Qualität sind, die sollten nicht gekauft werden. Damit meine ich vor allem Milchprodukte aller Art, Getränke und Fertiggerichte. Hier wird uns Verbrauchern suggeriert, alles gut und preiswert, obwohl zu mehr als zwei Drittel reine Chemie. Und es ist ja auch ein Irrtum wer glaubt, die Bauern bekämen zu wenig, nein, sie bekommen schon genug, allerdings nur, wenn auch die Abnahme stimmt, und die stimmt nicht, kann auch nicht, denn aus 1 Liter Milch wird so viel durch Zusätze gepanscht, dass 5 daraus werden. Somit verdienen die Discounter sich schwindelig, der Bauer schaut in die Röhre.
    Nun ja, es ist ein leidiges Thema ohne Ende, und solange die Politik solche Machenschaften zulässt, wird sich kaum was ändern...

    Servus ruft
    Kvelli

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  5. Hallo!
    Ich bin über Susibellas blog hier hereingeschneit.
    Bei uns in Deutschland ist es auch nicht anders. Ich denke, man sollte die Lebensmittel der Saison kaufen. Also was brauche ich jetzt Erdbeeren oder Spargel? Ich freue mich über Rosenkohl und Felsalat. Und wir essen viel Fisch. Auf Fleisch bin ich gar nicht so versessen.
    Liebe Grüße aus Düsseldorf in meine alte Heimat, Kiki

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  6. Ich kaufe meisst "nahproduziert" und vor allem achte ich drauf dass es wenns geht ekologisch angebaut ist. Dänische und BeNeLux Produkte meide ich prinzipiell, da dort sehr merkwürdig gedüngt wird. Tierhaltung in Dänemark hat mich auch in einigen TV Reportagen geschockt, aber das gibts wohl leider fast überall. Also wenig Fleisch und mehr Fisch, wohne ja am Meer ;O)
    Und zu Weihnachten Erdbeeren aus Südafrika muss ich mir auch nicht antun. Die Liste könnte noch weiter gehen.....
    P.s. Betongiessen, ich hab die alte Kuchenform dick mit Salatöl eingepinselt, aber der Gugelhupf wollt auch da nicht freiwillig herauskommen, musste mit etwas Gewalt überredet werden. Die Form ist hin, war aber eine ausrangierte aus dem Ferienhaus.
    Liebe Grüsse, Petra B.

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  7. ich dachte es ist nur in Rumaenien so... :(

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  8. Auch in Italien, das land wo die Zitronen blühen, sind Früchte und Gemüse immer teurer. Leute kaufen Zucchini und Erdbeeren in Winter und suchen Orangen und Brokkoli in Sommer ...
    Das stimmt etwas nicht!
    Kartoffeln und Karotten haben keine guten Geschmack mehr. Immer mehr frische Lebensmittel kommen aus Spanien, Türkei, Chile, usw. Auch das stimmt gar nicht gut!!!!
    Wir haben unseren eigenen Gemüse-Obstgarten und es ist uns einfacher und sparsam, aber wer in der Stadt lebt?
    Es gibt bei uns die Solidarische Einkäufe Gruppen (auf Italienisch GAS)Das heisst Leute die treffen sie sich um zusammen einkaufen, direkt zu den Bauern oder su den Erzeugern.
    Im Nord Italien funktioniert es gut!!!!
    Oder auch die Bauernmärkte jeden Samstag.
    Wer will der tat/macht!!!!!
    LG Claudia

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  9. Ich mag die Wintergemüse in dieser Zeit, würde da auch keinen Spargel kaufen - halt alles zu seiner Zeit...
    ♥ڿڰۣ♥ಌڿڰۣ«ಌ♥ڿڰۣ«ಌ♥ڿڰۣ«ಌ♥
    Herzlichst
    ♥☼♥Barbara♥☼♥

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