Montag, 5. Januar 2009

Was hat das Christkind gebracht?



Wo gekocht wird, bleiben Reste, diese sind nicht schlecht und müssen nicht als Restl aufgewärmt werden, man zaubert einfach etwas anderes daraus. Das haben schon unsere Mütter und Großmütter so gemacht.

Aus dem Buch, das mir das Christkind gebracht hat, nenne ich einige Beispiele:

aus einem Semmelknödel: Semmelknödelsalat
aus Milch und Zucker: Karamelmilch
aus gebratener Hühnerbrust: Huhn im Marmeladeglas
aus gekochten Erdäpfeln: Expressuppe aus dem
Mixer


Wer kennt denn Tipps und Anregungen, aus dem, was Speis und Kühlschrank hergeben, wohlschmeckende Speisen zuzubereiten? Könnten wir zu sammeln beginnen? Ideen?

Kommentare:

  1. Hallo Wienermadl, die Idée ist toll. Ich bin so aufgewachsen dass man nichts an Lebensmitteln wegwirft. Desshalb benehme ich mich auch leider manchmal wenns ums Küche und Kühlschrank aufräumen geht wie "Petra das Hausschwein". Damit meine ich dass ich oft die Reste einfach gedankenlos in mich rein futtere. Hauptsache nix wegwerfen, auf der andren Seite der Welt hungern Menschen, da kann ich nichts wegschmeissen war lang meine Erklärung dafür. Bis die Nähte erst stöhnten und dann platzten ;O)
    Nun mach ich auch aus Resten was leckeres neues...koche gleich ein paar Kartoffeln, Nudeln mehr oder ein bissl Fleisch .....Ja, wir fangen an zu sammeln....Meld dich wieder diesbezüglich.
    Lieben Gruss und schönen Feiertag. Petra

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  2. Das Kochbuch ist prima.

    Ich mache aus gekochten Kartoffeln immer Bratkartoffeln.

    Aus Kartoffelbrei mit ein wenig Mehl verrührt in Öl gebraten - Kartoffelplätzchen

    Nudeln werden mit Pilze, Zwiebeln u. für Töchterlein mit Ei aufgebraten (ich nehme Tofu) mit ein wenig Ketchup schmeckt es lecker.

    Aus zurückgebliebenen Huhn mache ich einen englischen "chicken and mushroom pie"

    Und was keiner mehr möchte, daß bekommen die Hunde.

    Alles wird verwertet.

    Ich wünsche Euch ein wunderschönes neues Jahr.

    lg Netty :)

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  3. Aus gekochten Erdäpfeln werden bei mir auch immer Bratkartoffeln gemacht, meistens mit 'nen Spiegelei oder einfach das Ei darüber und vermischen.
    Aus trockenen Brötchen wird Paniermehl.
    Aus Sossenresten wird ein Süppchen gekocht, je nach Art, Gulasch ähnlich mit gewärfelten Mettwurststückchen die man so im Hause hat.
    Aus Sauerkraut einen Sauerkrautauflauf.
    Und da gibt es noch jede Menge andere feine Sachen, die schnell und einfach zubereitet sind.
    Nudelnreste leicht braten, mit Ei verfeienern, oder mit ein bisschen Suece und Würstchen aufpeppen...
    Liebe Grüße ins heute auch ein bisschen verschneite Wien.
    Kvelli

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  4. Semmelknödel in Würferl schneiden und mit Zwiebel in etwas Fett anrösten, versprudelte Eier drüber, stocken lassen und mit Schnittlauch oder Petersilie bestreuen - dazu Salat nach Gusto.
    Braten- und Gemüseresten ergänze ich mit Käsewürfel und mach z.B. einen Nudelauflauf daraus.
    Reis wird zu einem kleinen Reisauflauf verarbeitet oder auch zu Reisfleisch.

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  5. Bei euch findet sich immer wieder etwas Interessantes. Das ist sehr erfreulich, und deshalb schaue ich auch jeden Morgen hier vorbei, wie ihr wisst. Liebe Grüße von Anni und mir.

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  6. *hihi* nette idee ein solches Kochbuch zu schreiben ...
    ich bin durch unser " Einsiedler Domizil " in Schweden, auch immer sehr kreativ, bei dem, was der Kühlschrank noch bietet ...der nächste Supermarkt ist einige viele Kilometer weg...drum fällt mir da gerne etwas ein :-)
    ♥☼♥Barbara♥☼♥

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  7. Vor allem ist es Denkanstoß nachdem "der Anteil des
    Restmülls in Haushalten aus original verpackten oder angebrochenen
    Lebensmitteln bis zu 12% beträgt. Hinzu kommen noch nahezu ebenso viele Speise- und Zubereitungsreste."

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  8. G'röste Knödel mit Ei gibt es bei mir auch.
    Ein altes Wiener Restlverwerterezept ist der Grenadiermarsch. Da kommt zu übrig gebliebenen Kartoffeln allerlei gebratenes Fleisch, Speck, Wurstreste etc. dazu.
    Aus altem Erdäpfelsalat (ich sag gleich dazu, mir schmeckt das nicht) werden einbrennte saure Erdäpfel gemacht. Dazu gibt man dann noch geschnittene Gurkerl dazu.
    Aus alten Brot und Striezelresten und geraffelten Äpfeln macht man Scheiterhaufen.

    So, das wär es einmal. Vielleicht fällt mir noch etwas ein, dann melde ich mich wieder.

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  9. Super seid ihr alle angesprungen, danke und bitte weiter so!

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