Mittwoch, 18. Juni 2008

Danke, lieber ORF für diesen Bericht über unsere Straße:

Straßensanierung: Streit um Teerspritzer

Im Vorjahr wurde die Landesstraße zwischen Bad Aussee und Grundlsee saniert, seither löst sich die Oberflächenschicht ab. Autofahrer, deren Autos durch die Spritzer verschmutzt wurden, wollen eine Sammelklage einbringen.
Die Verunreinigungen lassen sich nur durch eine teure Spezialreinigung entfernen.

Klebrige Spritzer auf den Autos

Seit der offenbar missglückten Sanierung der Landesstraße 703 zwischen Bad Aussee und Grundlsee im letzten Herbst, löst sich auf drei Kilometern Länge die Oberflächenschicht aus Bitumen von der Asphaltdecke ab. Die Folge sind klebrige Spritzer durch das Bitumen auf Hunderten Fahrzeugen, die sich nur durch eine rund 500 Euro teure Spezialreinigung wieder entfernen lassen.

Betroffene wollen Sammelklage einbringen

Weil die Haftpflichtversicherung der zuständigen Baufirma den Schaden nicht übernehmen will, wollen rund 250 betroffene Autobesitzer eine Sammelklage einbringen.
Besitzer warten noch, wer die Kosten trägtSeit vergangenem Herbst häufen sich in den örtlichen Werkstätten die Verschmutzungsfälle: "Wir haben ca. 200 Fahrzeuge in unserer Werkstätte aufgenommen. Die Besitzer haben sie noch nicht reinigen lassen, weil es noch immer um die Streitfrage geht, wer das bezahlt", sagt Werkstatt-Besitzer Christian Schiffner.

Keiner fühlt sich zuständig

Auch der Grundlseer Bürgermeister ist verärgert. Aus den schriftlichen Stellungnahmen, die ihm vorliegen, gehe hervor, dass sich weder die Haftpflichtversicherung der betroffenen Baufirma, noch die zuständige Abteilung des Landes für die Beseitigung der Schäden zuständig fühlen.

Kein Kommentar von Versicherung und Firma

Aus der Steiermark-Zentrale der Versicherung gibt es vorerst keinen Kommentar: Der zuständige Sachbearbeiter sei auf Urlaub, heißt es. Schweigsam gibt sich auch die Baufirma, die die Straße im Herbst im Auftrag des Landes saniert hat. Bis zur rechtlichen Klärung wolle man nichts sagen, so die einzige Antwort.

Das Land will eine Vermittlerrolle einnehmen

Land könne rechtlich nicht einschreitenVerkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP) will zwischen den Streitparteien vermitteln, selbst rechtlich einzuschreiten sei derzeit aber nicht möglich.
Einen ausführlichen Beitrag sehen Sie am Donnerstag auch in der Fernsehsendung "Konkret" um 18.30 Uhr auf ORF 2.

Quelle: ORF Steiermark

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