Donnerstag, 6. Dezember 2007


Ein Lächeln in die Gesichter gezaubert....


Ich habe mir zur Gewohnheit gemacht, in Wien niemals die Handtasche zu öffnen, um Geld herauszunehmen und habe daher meistens Kleingeld in der Jackentasche, um z.B. eine Zeitung zu kaufen oder jemandem Gutes zu tun.

Heute war es leider nicht so.

Ich fuhr mit der U-Bahn von der Stadt nach Hause. Bei der Station "Neubaugasse" stiegen zwei junge Leute ein, ein Mann mit einer Ziehharmonika und ein Mädchen. Sie begannen sofort eine fröhliche, böhmische Weise zu spielen und zu singen, in jedes Gesicht in diesem U-Bahn-Waggon zauberten sie damit ein Lächeln. Leider, als das Mädchen mit einem Papierbecher um milde Gaben durchging, hatte ich wie gesagt kein Geld in der Jackentasche und gab nichts her.

Die Erheiterung über diesen Vorfall hielt lange an, wie auch das Bedauern, daß ich nichts dafür gegeben habe.



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