Dienstag, 7. August 2007

Elisabeth und Josef sind hier





Besuch von Elisabeth und Josef aus Wien


Unsere Freunde Josef und Elisabeth haben den Besuch der Salzburger Festspiele und eines anschließenden Tirol-Aufenthaltes zum Anlass genommen, auf der Rückreise bei uns vorbeizuschauen.

Sie kamen am Sonntag Abend und verließen uns heute Vormittag.

Sie haben herrliches August-Wetter mitgebracht, so konnten wir angenehme Plauderstunden im Garten verbringen.

Elisabeth, die eine gelernte Keramikerin ist, hat sich an der Töpferscheibe versucht, zu Mittag waren wir beim Grundlsee essen, abends machten die Männer einen Saunagang.

Leider wurde dieser Besuch von einem tragischen Ereignis überschattet:

Die Enkelin unserer 95-jährigen Nachbarin Ida, die von uns allen geliebte und geschätzte Johanna, erlitt einen tödlichen Badeunfall im Altausseer See. Sie ertrank gestern Nachmittag, während ihre zweieinhalbjährige Tochter am Ufer schlief.
Wir sind alle geschockt und fassungslos und finden keine Trostworte.
Die kleine Anna Sophie hat keine Mutter mehr.



Die „Kleine Zeitung“ schreibt:

Dreijährige wartete, ihre Mutter ertrank
37-Jährige bekam beim Schwimmen im Altausseer See Krampf. Nur mehr tot geborgen.

Weil ein dreijähriges Mädchen am Montag Nachmittag am Strand des Altausseer Sees herzzerreißend weinte, wurden Badegäste auf die Kleine aufmerksam. "Meine Mami ist vom Schwimmen nicht mehr zurück gekommen", schluchzte sie. Sofort wurde die Feuerwehr verständigt - kurz darauf war es traurige Gewissheit: Die 37-jährige Mutter des Kleinkindes ist im See ertrunken.

Kam nicht zurück. Gemeinsam mit ihrer Tochter war Johanna M. aus Aigen im Ennstal am Montag zu einem Badetag an den Altausseer See gefahren. Man machte es sich auf der Seewiese gemütlich und genoss das schöne Wetter. Gegen 15 Uhr, das haben die ersten Ermittlungen der Polizei Bad Aussee ergeben, dürfte die 35-Jährige schließlich alleine ins Wasser gegangen sein. Ihre Tochter blieb am Ufer zurück und spielte. Die Zeit verging, aber die Steirerin kam und kam nicht aus dem Wasser zurück.

Sechs Meter Tiefe. Nach etwa einer dreiviertel Stunde wurden Badegäste schließlich auf die verstörte Dreijährige aufmerksam, die Feuerwehr wurde alarmiert. Die Wasserwehr der Freiwilligen Feuerwehr Altaussee machte sich auf die Suche nach der Vermissten. "Schon beim ersten Tauchgang wurde die Frau etwa 15 Meter vom Ufer entfernt in einer Tiefe von sechs Metern gefunden", berichtete ein Polizist. Für die Mutter kam jede Hilfe zu spät. Sie dürfte laut dem Beamten einen Krampf erlitten und hilflos ertrunken sein. Zeugen für den tragischen Badeunfall gibt es nicht. Die Frau hinterlässt ihre Tochter und den Lebensgefährten. Beide werden psychologisch betreut.

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