Dienstag, 13. Januar 2009

Glaubendorf

Wo ist Glaubendorf, fragten wir unseren Navi, als wir einer Einladung folgend dieses Dorf im Weinviertel aufsuchten: Glaubendorf kannte unsere liebe Wilma, wie wir unseren Pfadfinder nennen, nicht, dafür wurde Heldenberg angeboten. Mit diesem Namen konnten wir natürlich schon mehr anfangen - von früheren Ausflügen gut bekannt.

Eva und Wolfgang haben sich dort angesiedelt und uns gemeinsam mit Freunden eingeladen, ihr neues Zuhause kennenzulernen.

Im Dorfverband haben sie ein Haus erworben - nein, eigentlich zwei Häuser - nämlich, zu dem über 100 Jahre alten Bauernhäuschen wurde ein Neubau errichtet und jetzt haben sie die Annehmlichkeiten der modernen "Zivilisation" im neuen Haus und das uralt-Haus mit Sparherd und entsprechendem Ambiente:




Hier wurde der Schweinsbraten mit den Semmelknödeln zubereitet







und gekonnt zerlegt


Dazwischen fand eine grauenhafte (nur wer geisterbahnfest ist, sollte hier klicken!!!!) Unterhaltung statt - die beiden sind nämlich Mitgestalter dieser Veranstaltung und spielten uns ausführlich Szenen einer besonderen Gruselnacht vor.


Ein weiteres Highlight war ein Besuch beim benachbarten Schnapsbrenner, der uns alle in sein Verkostungsstüberl neben der Garage einlud - es sieht schlimmer aus, als es war:









Zurückgekehrt in die Bauernküche durften wir uns an einem liebevoll hergerichteten Buffet erfreuen - man glaubt nicht, was man bei der Kälte alles in sich hineinbringt.





Es gab sogar "Grammeln" wer macht das heute noch selbst ?!?


Eine Besonderheit: Zu diesem Haus gehört ein Gewölbekeller, den wir am nächsten Vormittag besichtigen durften - unglaubliches Potenzial, in einem Sandsteingraben reiht sich Keller an Keller - die Phantasie ging mit uns durch : ein lauschiges Heurigenbankerl vor der Kellertüre - ein Glaserl mit einem Henkel - na das werden noch rauschende Feste!


Ein Abstecher in das nördliche Waldviertel, wo wir die Stätten von Herberts Kindheit aufsuchten und auf der Rückfahrt ein Zwischenstopp in der Amethystwelt rundeten dieses bitterkalte Wochenende mit einem schönen Erlebnis ab.


Kommentare:

  1. Mit solch einem Herd, meine Mutter nannte sie Kochmaschine, bin ich auch aufgewachsen.
    Und Gewölbekeller, ja, das macht Freude, daraus etwas zu machen, unzählige Möglichkeiten fallen mir dazu ein...
    Sei lieb gegrüßt
    Kvelli

    AntwortenLöschen
  2. Ist das nicht ein schöner Herd und eine gute alte Küche, wo alles solitär an der Wand lang gereiht ist. Eingefleischte Schweinsbratlkenner sagen, der Braten in so einem Herd ist mit einem Schweininger, der in einem Gas- oder Elektroherd zubereitet wird, nicht zu vergleichen.

    Gewölbekeller - Kennt ihr die Keller von Retz? Da kann man ewig weit herumspazieren. In Wien war es früher ja auch nicht anders, denn da waren auch alle Keller miteinander verbunden und führten 2-3 Geschoße unter Tag in die Tiefe.

    Schöner Bericht mit tollen Bildern!

    AntwortenLöschen
  3. Kochmaschine habe ich auch schon gehört!

    Ein Bratl im Rohr eines Sparherds ist wirklich etwas besonderes. Die altehrwürdige Küche hat uns allen sehr gut gefallen.

    Die Keller von Retz sind sicher einmal eine eigene Geschichte wert ...

    AntwortenLöschen
  4. Ha, da habt Ihr ja den Wohnort meiner Eltern besucht! Glaubendorf! Tja, die Welt ist klein!

    AntwortenLöschen
  5. Das freut uns aber, es war sehr nett.
    Sicher bist du oft dort.

    AntwortenLöschen

Willkommen bei uns! Wir freuen uns, dass du uns etwas mitteilst:

Es geht los!

Dazu wurden uns noch Nüsse geliefert und der Wein aus Illmitz ist auch eingelangt, es adventelt. .