Samstag, 28. Juni 2008

Oma allein zu Haus....

Der Holzkünstler des Hauses hat beschlossen hier einen Kurs zu machen, der über das Wochenende geht, weshalb er dort auch Quartier bezieht. Da war ich schon voller Pläne, was ich da alles unternehmen könnte. Doch am Freitag rief Frau Paradeiser an. Das ist die Verwandte einer Winzer- und Obstbaufamilie von Fels am Wagram, von wo sie nicht nur Wein, sondern auch frisch geerntetes Obst geliefert bekommt. Sie ist im ältesten Haus von Bad Aussee, dem Podenhaus, einem historischen Gebäude, ansässig. Ich habe bei ihr ein "Abo" - wenn die Marillen kommen, ruft sie an. Gestern kamen die Marillen, wurden von mir noch geholt, heute in aller Herrgottsfrüh spielte ich

Darbo - Oma :





Wir haben in der Familie eine Honig- und eine Marmeladefraktion. Für die Marmeladetiger ist hiermit das Winterlager eröffnet. Auf die Honiglieferung vom Hinterberger Imker Leo warten wir noch.

Weil der Tag nun schon als Küchentag eingeleitet war, beschloß ich, unsere Küchendekorationen zu reinigen. Ein langwieriges Unterfangen, denn wer uns kennt,weiß, dass wir selber dies und das produzieren, an keinem Klumpateur vorbeigehen können und jeden Krimskams sammeln und hinstellen. Wo ein paar Zentimeter frei sind, wird eine Holzvase, ein Glas, eine Blume und was wir sonst noch schön finden, hingestellt. Und nicht nur in der Küche. Aber heute war Küchentag. Daher holte ich die Leiter und räumte ab, rauf und runter, rauf und runter...

So leer hat unsere Küchenkastln noch niemand gesehen!


Bitte wo war das alles? Machen wir einen Flohmarkt?


Keine Sorge, es ist schon wieder alles vollgeräumt!



Da gab es noch einen Kasten im Wohnzimmer, obenauf ist er angeräumt mit Schnapsflaschen, die mit einer Patina bedeckt sind - auch sie haben heuer noch keine Staubtuch gesehen, wenn die Leiter schon herunten steht, mach ich das auch gleich.

Jetzt bin ich müde. Irgendwie geschafft begebe ich mich ins Obergeschoß in mein Schmolleck und probiere meinen Laptop in Schwung zu bringen. Gestern war ich nämlich überzeugt davon, ein Virus würde alles bremsen, denn ich kam wieder einmal nicht ins Netz und erhielt die abenteuerlichsten Fehlermeldungen. Und die Herren von Mobilkom A1, die am Mittwoch mit ihren Meßgeräten hier waren, haben mir glaubhaft versichert, dass es nicht an der Versorgung durch den Sender liege. Wie auch immer, momentan geht es wieder und ich schmeiß den Laptop doch nicht beim Fenster runter.


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Es geht los!

Nein, nicht unser Ventilator ist in Brand geraten, er sprüht einen kühlen Wasserdampf! Kühlt toll, die Zustände am nächsten Tag ...