Samstag, 12. April 2008

Einfach so hat mir der beste aller Ehemänner ein Büchlein auf den Tisch gelegt:

Dörthe Binkert, "All die schönen Wörter, die wir vor dem Untergang retten sollten "

Weil es mir so gut gefällt, möchte ich in der nächsten Zeit einige Beispiele daraus zitieren um Euch zu einem Rundgang einzuladen in die, wie sie sagt "Arche Noah der gefährdeten und bedrohten Wörter unserer Sprache"

Ich schlage das Büchlein bei "F" auf und lese:

Flausen

Auf Menschen, die Flausen im Kopf haben, verlässt man sich besser nicht felsenfest. Sie finden leicht Ausreden und haben Launen, die anderen nicht unbedingt einleuchten. Vor allem in Gegenden, wo es Webereien gab, ist der Begriff beheimatet. Dort flogen die Wollflocken durch die Luft, und die Flausen wurden - ganz das Gegenteil von ordentlichem Wollstoff - zum Bild für unzuverlässiges, unstetes Verhalten.

Kommentare:

  1. Thanks for visiting my Brookville Daily Photo blog and for the comment. You mentioned about the watch and that my dad probably didn't have TV. Actually, he did. And enjoyed it a lot.

    Abraham Lincoln in Brookville, Ohio.

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  2. Öha, der "oldmanlincoln" scheint schon einer mit Flausen im Kopf zu sein. Oder etwa nicht?

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