Mittwoch, 10. Oktober 2007

Ausgaben fressen Einkommen


Da schreibt "Der Standard":

.......aber Fleisch und Bier sind billiger als frisches Obst und gesunde Nahrungsmittel.

Jetzt ist nicht der Handel zur Einsicht gekommen, sondern die Globalisierung schlägt durch. Der Appetit von Märkten wie China, Indien und Russland auf Fleisch und Milch steigt. Immer mehr Spekulanten mischen mit. Statt Getreide zu verfüttern, wird damit lieber Treibstoff erzeugt: Milchkühe treten gegen Bioenergie an. Auch Wetterkapriolen sorgen für Engpässe.
Österreich kann sich davon nicht abkoppeln, die Preisspirale wird sich langfristig weiter nach oben drehen. Wie stark das den Großteil der Haushalte belastet, gehört aber relativiert. Derzeit fließen im Schnitt nur noch 14 Prozent des Einkommens in Nahrungsmittel. Was man beim Schnitzel einspart, machen Handy und Urlaub wett. Entscheidend wird sein, Konsumenten die wahren Kosten der Lebensmittel transparent zu machen. Dann sind viele bereit, sie fair abzugelten. Wer Qualität erzeugt, soll dafür ordentlich entlohnt werden. Bisher haben die Bauern von höheren Preisen im Supermarktregal nicht viel gesehen . . . . . . .




Dies ist ein Zeitungsartikel - geht es Euch auch so wie uns, daß Ihr von 14% Eures Einkommens nicht leben könnt? Woher kommen diese Berechnungen? Wohin dürfen wir uns beschweren gehen? Was tut die Politik? Wo ist die Caritas?
Kommentare zu diesem Thema sind sehr erwünscht!

1 Kommentar:

  1. Wo ist der Tausender der uns lt. der Ederer Brigitte monatlich übrig bleibt? Bei ihr bleiben natürlich viele Tausender übrig, aber nicht beim gewöhnlichen Volk. Die abgegebene JA-Stimme für die EU kommt uns nun teuer zu stehen. Nun wächst Diesel auf den Feldern und kein Brot. Dafür kostet uns das tägliche kg Brot schon bald mehr als 1 kg Fleisch. Eine Sammelklage gegen die verlogenen Politiker, die uns das EU-Theater eingebrockt haben, wäre die einzig richtige Antwort. Die Schweiz ist zu beneiden.

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