Mittwoch, 8. August 2007

Salzkammergut





Glücksplätze im Salzkammergut

Sagenplätze:

Ruine Pflindsberg

Im Ausseerland mit neu erbautem Aussichtsturm von dem aus man einen herrlichen Rundblick hat. Pflindsberg ist die Burg des bösen Bischofs Philipp von Sponheim, er war eine schillernde Persönlichkeit (1220-1279). Obwohl als Erzbischof von Salzburg auserwählt, weigerte er sich jedoch beharrlich, die geistlichen Würden zu empfangen. Im Jahre 1246 ließ er das Ausseer Gebiet mit Waffengewalt besetzen, um die Erträge aus der Saline am Sandling und des alten Salzweges. 1395 war die Burg Sitz des Pflegeamtes, später Gefängnis für "Malefizpersonen“ worunter man z.B. Mörder verstand. 1780 war die Anlage schon verfallen. Der Sage nach soll die Seele eines unschuldig Gefangenen, der im Turm gestorben ist, heute noch als schwarzer Reiter über die Schlosswiese geistern.

Lawinenstein

Der Lawinen- oder Lopernstein ist ein balkonartiger Aussichtsberg mit gutem Blick über das Land um Bad Mitterndorf einerseits und das Grundlseegebiet andererseits. Am Berghang befinden sich mehrere Schlünde und ein Wetterloch, das fast senkrecht in die Erde hinabführt. Wirft jemand dort einen Stein hinein, so soll am selben Tag noch ein schweres Gewitter losbrechen. Heißt es.

Kultur- und Sakrale Plätze:

Kumitzberg

Schon in Urzeiten pilgerten Menschen zu diesem frei in der Landschaft stehenden Hügel. Auch nach der Christianisierung kamen Pilgerscharen hierher. Wer sich dem katholischen Glauben verpflichtet fühlt, mag sich an die Kreuzwegstationen halten. Sonstig spirituell Interessierte können sich auch eigene Wege zum Kumitz - der Name stammt aus dem Slawischen und bedeutet schlicht "Hügel“ - finden.

Naturplätze:

Ödensee und Moore

Von Kainisch aus führt ein breiter Feldweg zum Ödensee. Es ist nur eine kurze Strecke, einladend für einen Spaziergang, der durch eine Moorlandschaft führt. Das Gebiet steht unter Naturschutz und war auch in grauer Vorzeit ein viel besuchter Ort. Felszeichnungen im Bergland dahinter lassen eine einst kultische Bedeutung der Religion erkennen. Die örtliche Dichtergröße Franz Kain hat dem Ödensee - und dem Weg dorthin - ein deftiges Denkmal gesetzt.

Kulm

Dort, wo sich seit 1950 eine Sprungschanze für internationale Wettbewerbe befindet, war einst ein geheiligtes Land. Abseits des Massengetriebe mögen Wanderer noch ein wenig von der alten Aura erspüren.

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