Donnerstag, 29. Dezember 2011

Silvesterbräuche

Bald ist es wieder soweit, wir begrüssen ein Neues Jahr!

Silvester ist natürlich eine Rauhnacht, in der keine nasse Wäsche aufgehängt werden darf, denn das bringt Unglück. Im Zeitalter der Wäschetrockner ist dieser "Aber"glaube nicht mehr ganz aktuell, wir achten aber immer noch darauf.

Wichtig sind die Glücksbringer wie Rauchfangkehrer (auch die echten), 4-blättriger Klee, Feuerwerk und Glücksschwein. Das Schwein wird gerne als Marzipanschweinchen überreicht, aber die Krönung mancher Silvesterfeier ist das Sauschädelessen, im Wurzelsud gekocht wird er, der Sauschädel, lustig aufgeputzt mit Petersil und Karotte, zu Tisch gebracht.
Besonders die Ohren, keine Ahnung warum, sollen beim Verzehr Glück bringen.





Wir haben vorsorglich Getränke eingekühlt, um mit euch anzustossen und 

Prosit 2012  

zu wünschen !

Boldog Új Évet 2012 kivanunk


Mittwoch, 21. Dezember 2011

Ein schönes Weihnachtsfest


wünschen wir allen, die hier gerne vorbeischauen, ein wenig schmökern und den einen oder anderen Kommentar hinterlassen.


Boldog Karácsonyi Ünnepeket Mindenkinek





Montag, 19. Dezember 2011

Magerln

Da hat's   mich wieder einmal erwischt, ein germanistischer Ausrutscher!

Was heisst denn nun "magerln"?


Schlag nach bei Peter Wehle "Sprechen Sie Wienerisch":

magerln : ärgern, v. Magen: das scheinbar unlogische helle a erklärt sich aus der äusseren Ähnlichkeit mit einer Diminutivbildung 

und ein erklärender Artikel aus der "Wiener Zeitung":

  

Magerln



"Magerln" is an Austrian slang verb describing how something unpleasant annoys or worries somebody. The word "Magen" means "stomach" in German, so "magerln" can be understood quite literally as indicating stomach aches sparked by some problem. The word is used in the southern province of Carinthia, but it is also known in Vienna and in the province of Lower Austria. "Des magerlt mi scho sehr!" can be translated as "Im really annoyed by that."



Samstag, 17. Dezember 2011

lieb und teuer



Das Gelee ist nach Anlaufschwierigkeiten schön geworden, dass ich für 5 Anissternchen jedoch ein Glas für € 3,39 kaufen musste, magerlt mich, daher gibt es dazu eine Spar-Verpackung, bedrucktes,  gebrauchtes Papier als Überverpackung für Gläser, so gefaltet:



Damit sparen wir die Unkosten ein!

Was sonst geschehen ist in den letzten Stunden? Bitte sehr:


Weihnachtsbäckerei fertig, psst, diese Dose ist schon reserviert.

Ein wenig müde bin ich schon, den morgigen 4. Adventsonntag werden wir ruhig angehen, jetzt brauch ich noch eine ordentliche Körperpflege nach der vielen Putzerei in der überbeanspruchten Küche, hinterher ziehen wir uns mit einem Gläschen zurück.


Diese Geschenkbox ist auch schon für jemanden reserviert, ob es auffällt, wenn ich mir ein Tuberl ausborge?

Freitag, 16. Dezember 2011

Gut aber aus

Im Advent sind wir fleissig - aus unser Küche strömte zwei Tage lang Kekserlduft, jetzt geht es noch ans Verzieren, dann sind die Standard-Ausführungen fertig.
Wie jedes Jahr interessiert mich ein neues Rezept, das unbedingt erprobt werden muss, Gebäck, Marmelade, Punsch, es gibt so viele Inspirationen!
Vor Kurzem erhielt ich von Elisabeth als Adventgeschenk das Buch von Andrea Sagmeister  "Adventzeit"
mit einem "das muss ich unbedingt probieren"-Rezept. Es heisst
"weihnachtliches Gewürzgelee mit Weisswein" und wird aus Weisswein, Orangenscheiben, Gelierzucker, Zimtstangen und Sternanis hergestellt, passt zu Käse, Lamm- und Wildgerichten und kommt mir interessant vor.
Ihr wisst, wir haben zwei Küchen - 300 km auseinander. Sternanis ist natürlich gerade in dem entfernten Küchenkastl, schnell zu Billa, denn ich muss bald zu Hause sein, ein Paketdienst hat sich 4 Stunden Zustellzeit ausbedungen.





Na gut, Herr und Frau Billa wissen gar nicht, wie man das schreibt und zucken mit der Schulter. Ich laufe nach Hause, warte auf den Inder vom Paketdienst, nehme den Laptop und ärgere mich. Nachmittag werde ich dann ein Stadtgeschäft aufsuchen, denn wenn ich mir etwas in den Kopf setze....


Samstag, 10. Dezember 2011

Grafenegger Advent





Ein englisches Schloss im Stil der Tudor-Gotik, mitten in Österreich ist dieses Bauwerk zu finden: 

Schloss Grafenegg

Nach wechselhafter Geschichte kam dieses Schloss in den Besitz der heutigen Eigentümer Tassilo Metternich-Sándor, verheiratet mit Clarissa Gräfin zu Toerring-Jettenbach. Besonders dessen Vater Franz-Albrecht  bemühte sich  mit Hilfe des Bundes und des Landes Niederösterreich unter der Beratung des Denkmalamtes um eine fachgerechte Instandhaltung der weitläufigen Anlage. 32 ha Schlosspark und eine 1000 ha grosse  Landwirtschaft umgeben das Schloss.
Viele  Ausstellungen und Konzerte machen das Schloss zu einem Kulturzentrum.
Seit 35 Jahren wird hier der "Grafenegger Advent" veranstaltet, viel beworben, dementsprechend auch viel besucht, ist es kein intimer Schloss-Weihnachtsmarkt, sondern eine imposante Veranstaltung. Die Aussteller bezahlen, wie wir hörten 1000 € für den Stand und sollen mit ihren Verkäufen innerhalb kurzer Zeit nicht nur diese Kosten einspielen sondern auch etwas verdienen?


Trotzdem ist es eine sehr beeindruckende Veranstaltung in weitläufiger  Umgebung, einige Eindrücke sind hier festgehalten:


video



Dienstag, 6. Dezember 2011

Kritische Geniesser

sind wir - damit halten wir nicht hinter dem Berg. So hielten wir es auch mit dem Käse, der aus  Vorarlberg kommt. Jahr und Tag steht dieser Becher Streichkäse auf unserem Frühstückstisch und ist bei mehreren Familienmitgliedern und auch Gästen sehr beliebt. An Geschmack und Konsistenz ist man gewöhnt.
Doch dieser Schmierkäse mutierte plötzlich zu einem "Rinnkäse", der unangenehm flüssig war.
Der Hausherr kennt da keinen Pardon und schreibt eine Beschwerde an den Hersteller. Ein nettes Schreiben mit begleitenden Käsemustern und einer  Erklärung, dass die Produktionscharge etwas aus der Norm sei, folgte darauf. Nur leider, leider, die Qualität verbesserte sich auch bei späteren Käufen nicht, der Käse war einfach kein Schmierkäs mehr.

Ich hätte die Marke gewechselt, aber Herr W. ist hartnäckig, er will weiter im Ländle seinen Käs kaufen; er schreibt also noch eine Reklamation an Firma Rupp.  Das scheint dem Hersteller unangenehm zu sein, wieder kommt ein Päckchen mit einem Käsesortiment, aber diesmal hatte die Endkontrolle sicher ein sehr wachsames Auge auf die Qualität, der geliebte Schmierkäse ist so, wie wir ihn von früher her kennen, wunderschön streichfähig.

Was lernen wir wieder einmal: woher sollte der Hersteller einen Mangel kennen, wenn die Kunden nicht reagieren?



Bei uns gibt es ab sofort wieder Emmentaler
Schmierkas aus Vorarlberg!

Montag, 5. Dezember 2011

Ihr Konto hat vor auszuatmen.

Noch leide ich nicht unter Verfolgungswahn, aber die Methoden werden immer dreister!
An unserem Festnetz-Telefonanschluss  erhalten wir Anrufe, wo sich ein Tonband meldet "...Sie haben einen Grossgewinn gemacht..."

und  die tieferstehende email-Benachrichtigung ist auch nicht von schlechten Eltern:

Ihr Konto hat vor auszuatmen.
Um aktiv zu bleiben, klicken Sie bitte die Verbindung unten, und folgen Sie den versorgten Schritten:
hier steht ein Link ..netbanking..usw
Danken Sie Ihnen, Erste Bank und Sparkasse

Danke, mein Konto atmet noch, aber bei einer anderen Bank.


Donnerstag, 1. Dezember 2011

Erinnert ihr euch an MATADOR

Ein Radiobericht erinnert uns an ein generationenübergreifendes Spielzeug -
wer hatte denn keinen Matadorbaukasten oder einen Bruder, Freund, wo dieses sinnvolle Holzspielzeug für stundenlange kreative Beschäftigung sorgte?









Durch Lego und andere Plastik-Baukästen kam Matador aus der Mode, aber es gibt ihn wieder.
Hier ein Auszug aus der Firmengeschichte, gelesen hier:

Eckdaten Geschichte:
1899: Erfindung von Matador durch Herrn Ing. Johann Korbuly
1901: Patentierung von Matador durch Ing. Johann Korbuly
1903: In einer kleinen Werkstatt im 4. Wiener Bezirk wird die erste Matador- Serie hergestellt
1915: Bau der Matador- Fabrik in Pfaffstätten
1945: Kurz nach dem 2. Weltkrieg brennt die Matador- Fabrik ab
1945-1946: Wiederaufbau der Fabrik
1950: Einführung der Matador Ki- Serie (für 2-5 Jährige)
1978: Verkauf von Matador an Herrn Kurt Falk
1979: Herr Falk erstellt ein neues Konzeptes: vermehrter Einsatz von Plastikteilen; Objektbaukästen statt Aufbaukastensystem etc.
1987: Abverkauf des Lagers und Einstellung der Produktion
1987-1997: keine Präsenz am Markt
1996: Ing. Mag. Michael Tobias kauft die Marke Matador
1996: Wiederentwicklung des lang bewährten Baukastensystems
1996: Vertrieb in Altlengbach
1997: Beginn der Produktion in Tschechien
1997: Ing. Mag. Michael Tobias kauft die Matador- Maschinen
1997: Verlagerung der Produktion nach Österreich (Waidhofen/Thaya)
ab 1998: 97% wird in Österreich produziert
2007: Übersiedlung des Firmensitzes nach St. Pölten
 
Es freut uns, dass das neue Eigentümer-Paar Claudia und Michael TOBIAS das Geschäft mit 
folgender Einstellung führt:

In unserer Zeit der raschen Veränderungen ist es unserer Meinung nach wichtig nicht nur der Profitgier zu folgen, sondern das wirklich Wichtige für uns und unsere Kinder zu erkennen. Unser Motto lautet daher:
„We don´t make toys – we make children happy“