ja, ich weiss, es gibt einige liebe Leser, die hier öfter vorbeischauen und sich wundern - nichts Neues bei Familie Wienermädel?
Wir haben liebe Freunde, die wir treffen, wir feiern Kindergeburtstag, wir besuchen Familie und Freunde in Ungarn, manchmal treiben wir uns im Süden von Wien herum, auch das Weinviertel haben wir heuer schon heimgesucht. Theater- und Kabarettbühnen stürmen wir geradezu.
Was soll man darüber berichten? Die G'schichtln kennt ihr schon alle, schreiben wir doch schon
einige Zeit unsere "Wiener G'schichtn".
Heute ist es soweit, wir dürfen über unseren gestrigen Ausflug berichtern:
Wir waren im Waldviertel, winterlich, sonnig, aber eiskalt und tief verschneit präsentierte sich die Landschaft. Wir wollten "Probesitzen" im Kurhotel und haben zu diesem Anlass ein Allrad-Auto ausprobiert.
Hingefahren, geschaut, für gut befunden.
Auch die Küche haben wir getestet: Die Portion war klein, obwohl die Normalportion berechnet wurde, dafür hat die Kellnerin den Salat vergessen.Sonst gab es nichts zu beanstanden.
Für das Erproben eines Allradautos waren die winterlichen Strassenverhältnisse ideal und es machte grossen Spass. Der Tiguan durfte den Nebelstein besteigen und zeigte, was er konnte. In Weitra war ein Pflichtbesuch in der Gasthausbrauerei angesagt, das edle Gebräu nahmen wir zum Verkosten mit nach Hause.
Über das Waldviertel, das die meisten kennen, wollte ich berichten, warum dort die Häuser unten in den Senken stehen, sich hineinducken, als wollten sie die kalten Winterstürme über sich hinwegfegen lassen, ich konnte aber bei meinen Recherchen die Antwort nicht finden. In anderen Landstrichens stehen die Häuser oben auf den Anhöhen, um den Ausblick, die Sonne und das Licht zu geniessen, hier ist das anders, warum - weiss das jemand?
Bei unseren Waldviertel-Ausflügen geht es immer gleich: so nah und doch so weit weg! Die lange Fahrt für eine relativ geringe Entfernung unterschätzen wir jedesmal.