Sonntag, 21. März 2010

L.E.O.

ist kein Löwe, sondern das Letzte-erfreuliche-Operntheater ! Wie angekündigt haben wir zuletzt das Programm "Schlampen-Duette" gesehen.

Man betritt die Räumlichkeiten des Theaters und lächelt. In den Betriebsräumen einer ehemaligen Bäckerei findet die Vorstellung statt.



Der verblichene Glanz des Foyers empfängt uns






Es gibt Erfrischungen - Schmalzbrot
G'spritzter, Saft gegen eine Spende




Auf Gartensesseln nehmen wir im Theatersaal Platz, zum Abstellen der Gläser gibt es ein Tischchen


Die männlichen Darsteller erfreuen uns mit ihren Künsten


Ein etwas anderer Abend mit viel Humor, Gesang und guter Unterhaltung!


Montag, 15. März 2010

Kalenderblattl-Weisheit

Unser Tages-Spruchkalender überrascht uns oft mir lehrreichen Meldungen.
Wir zumindet wussten nicht, woher das Wort "BOSS" stammt.

Es wird erklärt, dass es sich aus der Seemannsprache herleitet - die ja für Aussenstehende eine Art Geheimsprache darstellt.
So ist zum Beispiel eine Affenfaust ein Knoten, ein Kielschwein nennen die Seeleute die Kielstütze und zu LINKS und RECHTS sagen sie BACKBORD und STEUERBORD.

Und nun zu unserem Thema: es gab früher den HEUER- und den SCHLAFBAAS, der erste vermittelte Jobs auf See, der zweite Schlafstellen an Land.
Das Seemannswort BAAS aus dem Niederländischen bedeutete "Meister, Vermittler".
Als dieses Wort auf dem Seeweg nach Amerika gelangte, wurde es dort zum BOSS.

Samstag, 13. März 2010

Hans Theessink war im Wiener Metropol

..wir auch.

Das Metropol ist eine beliebte, altmodische Bühne, die Kabarett-, Musik- und Literaturveranstaltungen Platz bietet.
Eine Institution in Hernals, zum Zeitpunkt der Gründung, ca. 1860 als "Etablissment Klein"  ein beliebter Veranstaltungsort in der Wiener Vorstadt. Irgendwie hat man das Gefühl, ausser den Scheinwerfern ist auch alles noch im Originalzustand.

Hans-Theessink  sorgt dort immer wieder für ein volles Haus - das Publikum strömt vor dem Vorstellungsbeginn herein, es herrscht freie Platzwahl, viele legen ein Kleidungsstück auf den ausgewählten Platz und begeben sich zur Bar oder in das angeschlossene "Restaurant", wo es kleine Speisen vom Buffet gibt.
Die Bar befindet sich im Hintergrund des Saales, sodass man während der Vorstellung nicht verdursten muss.




Es gibt Besucher, die während der Veranstaltung an der Bar stehen bleiben und das Geschehen von oben verfolgen.

Alles in allem eine Alt-Wiener Bühne, urgemütlich, urig und familiär. Wir lieben diese Spielstätte.

Auf Wiederlesen nächste Woche, wenn wir über unseren Besuch im L.E.O. berichten, das ist das "Letzte erfreuliche Operntheater", wo wir uns, Verzeihung, "Schlampenlieder" anhören.

Mittwoch, 10. März 2010

Leerlauf

ja, ich weiss, es gibt einige liebe Leser, die hier öfter vorbeischauen und sich wundern - nichts Neues bei Familie Wienermädel?

Wir haben liebe Freunde, die wir treffen, wir feiern Kindergeburtstag, wir besuchen Familie und Freunde in Ungarn, manchmal treiben wir uns im Süden von Wien herum, auch das Weinviertel haben wir heuer schon heimgesucht. Theater- und Kabarettbühnen stürmen wir geradezu.
Was soll man darüber berichten? Die G'schichtln kennt ihr schon alle, schreiben wir doch schon
einige Zeit unsere "Wiener G'schichtn".

Heute ist es soweit, wir dürfen über unseren gestrigen Ausflug berichtern:

Wir waren im Waldviertel, winterlich, sonnig, aber eiskalt und tief verschneit präsentierte sich die Landschaft. Wir wollten "Probesitzen" im Kurhotel und haben zu diesem Anlass ein Allrad-Auto ausprobiert.



Hingefahren, geschaut, für gut befunden.
Auch die Küche haben wir getestet: Die Portion war klein, obwohl die Normalportion berechnet wurde, dafür hat die Kellnerin den Salat vergessen.Sonst gab es nichts zu beanstanden.

Für das Erproben eines Allradautos waren die winterlichen Strassenverhältnisse ideal und es machte grossen Spass. Der Tiguan durfte den Nebelstein besteigen und zeigte, was er konnte. In Weitra war ein Pflichtbesuch in der Gasthausbrauerei angesagt, das edle Gebräu nahmen wir zum Verkosten mit nach Hause.





Über das Waldviertel, das die meisten kennen, wollte ich berichten, warum dort die Häuser unten in den Senken stehen, sich hineinducken, als wollten sie die kalten Winterstürme über sich hinwegfegen lassen, ich konnte aber bei meinen Recherchen die Antwort nicht finden.  In anderen Landstrichens stehen die Häuser oben auf den Anhöhen, um den Ausblick, die Sonne und das Licht zu geniessen, hier ist das anders,  warum - weiss das jemand?

Bei unseren Waldviertel-Ausflügen geht es immer gleich: so nah und doch so weit weg! Die lange Fahrt für eine relativ geringe Entfernung unterschätzen wir jedesmal.