Am 21. Februar ist der "Internationale Tag der Muttersprache". Seit 2000 wird er jedes Jahr von der UNESCO begangen und soll daran erinnern, dass die etwa 6000 Sprachen der Welt geschützt werden sollen.
Leider verringert sich die Sprachenvielfalt - alle zwei Wochen stirbt eine Sprache aus. Die UNESCO hat einen Atlas der bedrohten Sprachen herausgegeben, der hier frei zugänglich ist.
Die EU umfasst 23 Amtssprachen der Mitgliedsländer. Dies sollte nicht als Sprachenproblem Europas angesehen werden sondern als Besonderheit.
Wenn wir den Baum der deutschen Sprache verfolgen, sehen wir auch die ständige Weiterentwicklung der Sprache. Auch das heutige Hochdeutsch ist immer noch im Wandel, es gibt keine amtliche Festlegung, sondern wir haben die Wahl, uns an das Bühnendeutsch oder an das Mikrophondeutsch der Nachrichtensprecher oder noch schlimmer gewisser TV Moderatoren oder die Sprachmonster der Werbespots zu halten.
Wahrscheinlich müssen wir uns damit abfinden, dass es durch den demografischen Wandel immer weniger muttersprachliche Sprecher gibt, wodurch wir den Linguisten glauben müssen, die uns vorhersagen, wie das Deutsch der Zukunft aussehen wird:
- die Umlaute werden aussterben, weil umständlich :
der Bäcker wird zum Backer, Österreich wird Osterreich
- unregelmässige Verben werden abgeschafft
daher backte die Mutter gestern einen kostlichen Kuchen
- die Fälle sind ebenfalls ein Relikt - schon Bastian-Sick
beschäftigt sich mit:
"Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod"
Zum Schluss noch: meine Muttersprache ist das Deutsch, das in Österreich gesprochen wird.
Die Muttersprache meiner Grossmutter hingegen ist auch Deutsch, aber ein Deutsch aus dem Mittelalter, welches sich in einer Sprachinsel im heutigen Slowenien erhalten hat und sich so anhört:
Samstag, 20. Februar 2010
Montag, 15. Februar 2010
Der ORF hat geantwortet !!!
Sehr geehrte Frau
Wienermaedel,
Gerne senden wir Ihnen die gewünschte Radio NÖ „Kopfnuss“ in Frage und Antwort:
Frage:
Eine Nylonstrumpfhose hat eine Laufmasche. Wohin läuft sie? In Richtung Taille oder zu den Zehen hinunter?
Lösung:
Je nachdem: Wenn die Grundmasche beschädigt wurde, dann läuft die Masche vom Loch Richtung Taille -das ist auch der Strickbeginn der Strumpfhose. Wenn die Platinenmasche beschädigt wurde, dann läuft die Masche Richtung Fuß bzw. Zehenspitze. Üblicherweise sind aber mehrere Maschen nebeneinander betroffen, somit laufen die Grundmaschen Richtung Taille, die Platinenmaschen, welche sich zwischen den regulären Maschen befinden, Richtung Spitze!
Mit Dank für Ihr Interesse
&
Freundlichen Grüßen
Wolfgang Nitsch
ORF NÖ
Publikumsservice
Radioplatz 1
A-3100 St. Pölten
fon: 0 2742 23330
noe.publikum@orf.at
http://noe.ORF.at
Wienermaedel,
Gerne senden wir Ihnen die gewünschte Radio NÖ „Kopfnuss“ in Frage und Antwort:
Frage:
Eine Nylonstrumpfhose hat eine Laufmasche. Wohin läuft sie? In Richtung Taille oder zu den Zehen hinunter?
Lösung:
Je nachdem: Wenn die Grundmasche beschädigt wurde, dann läuft die Masche vom Loch Richtung Taille -das ist auch der Strickbeginn der Strumpfhose. Wenn die Platinenmasche beschädigt wurde, dann läuft die Masche Richtung Fuß bzw. Zehenspitze. Üblicherweise sind aber mehrere Maschen nebeneinander betroffen, somit laufen die Grundmaschen Richtung Taille, die Platinenmaschen, welche sich zwischen den regulären Maschen befinden, Richtung Spitze!
Mit Dank für Ihr Interesse
&
Freundlichen Grüßen
Wolfgang Nitsch
ORF NÖ
Publikumsservice
Radioplatz 1
A-3100 St. Pölten
fon: 0 2742 23330
noe.publikum@orf.at
http://noe.ORF.at
Freitag, 12. Februar 2010
Wohin läuft die Laufmasche?
Nach oben oder nach unten?
Diese Frage hörte ich soeben im Radio, kann aber nicht auf die Lösung warten, denn wir gehen jetzt weg.
Wer weiss es??
Diese Frage hörte ich soeben im Radio, kann aber nicht auf die Lösung warten, denn wir gehen jetzt weg.
Wer weiss es??
Mittwoch, 10. Februar 2010
Liebe GästInnen
Als Gastgeber will man immer sein bestes geben - ausser es ist ein Chaos-Tag wie der gestrige.
Liebe Freunde kommen zum Mittagessen und traditonell machen wir nachher ein Spielchen, Plauderstündchen usw. und lassen den Tag mit einem kleinen Abendessen ausklingen.
Wir haben uns schon lange auf den Tag gefreut, Menüplan vorbereitet und sogar eine Speise- und Weinkarte hat Herr Wienermädel geschrieben. Einkauf wurde auch erledigt, für das Abendessen u.a. Lachs gekauft.
Liebe Freunde kommen zum Mittagessen und traditonell machen wir nachher ein Spielchen, Plauderstündchen usw. und lassen den Tag mit einem kleinen Abendessen ausklingen.
Wir haben uns schon lange auf den Tag gefreut, Menüplan vorbereitet und sogar eine Speise- und Weinkarte hat Herr Wienermädel geschrieben. Einkauf wurde auch erledigt, für das Abendessen u.a. Lachs gekauft.
Das Tischtuch musste gewechselt werden - weil die Bügelfalten nicht schön ausschauen, bügle ich das Tuch noch auf dem Tisch, wie schon so oft, das Dampfbügeleisen spuckt und ein Wasserfleck - glaube ich - bleibt zurück.
Mittlerweile wird der Tisch gedeckt und einige Vorbereitungen getroffen, gleich wird es läuten, was ist los, der Wassefleck geht nicht weg. Wieso ist der so steif? Der ist ja trocken, das ist ein Wachsfleck, Tischtuch muss weg - nein, Tischtuch bleibt, sagt der Hausherr, ich decke den Tisch kein zweites Mal. Legen wir einen Schal drüber. Na super, der Tag fängt gut an!
Gäste kommen, Aperitif und Suppe gehen problemlos über die Bühne, ich verschwinde zur Vorbereitung des Hauptgangs in die Küche. Putenschnitzel in der Erdäpfelkruste, also "Bettlerschnitzel" - siehe Klostersuppe/Kochblog, werden zubereitet.
Wir essen. Na nocheinmal super, die Schnitzel sind zu dick und zäh, alle kauen brav und schweigend, bis ich sage: "mir schmeckt das nicht" "Nein, nein, ist eh gut.." sagt man höflich, unser Besuch ist lieb.
Der Wein, achja, wir haben doch eine Getränkekarte gesschrieben: den Weissburgunder habe ich leider nicht eingekühlt, dafür einen Zierfandler (das ist ein Frührot-Rotgipfler), jedoch zwei Flaschen, zwei Jahrgänge.
Drittes Super.
Aber wie das so ist, Freunde erkennt man daran, dass sie tun, als wäre nichts passiert und Essen und Trinken loben.
Wir haben ja noch ein Ass im Ärmel, am Abend gibt es u.a. Räucherlachs, einen guten, das haben alle gern.
Nach dem Kaffee verbringen wir einen lustigen Spiele-Nachmittag , zu diesem Zwecke wird der Schal vom Tischtuch entfernt, auweh, der Fleck! Schäm.Trotzdem können alle über alles, was bisher geschah, herzlich lachen.
Das vergeht mir aber beim Herrichten des abendlichen Imbisses. Wo ist der Lachs? Auf unerklärliche Weise hat er vom Supermarkt den Weg zum heimischen Kühlschrank verfehlt - weiss der Kuckuck, wo der geblieben ist, im Einkaufswagen? Im Kofferraum? Es gibt, was zu Hause ist, wir lachen wieder herzlich !
Viertes Super.
Und der Wein dazu? Wir haben aus Ungarn einen besonderen Wein mitgebracht, über den ich später erzählen möchte, zwei Flaschen, einen sehr billigen, einer etwas teurer.
Den billigeren haben wir alleine vorverkostet und freuten uns schon darauf, unseren Freunden eine Besonderheit vorstellen zu dürfen, Fünftes Super, der teure Wein war eine Katastrophe.
"Heute hatten wir vielfältige Geschmackserlebnisse" - unter Gekicher verliessen uns unsere Freunde und dankten für den schönen Tag.
Und ich bedanke mich bei Sunny für die schönen, selbst gemalten Seidentücher, ich freue mich auf den Anlass, wenn ich sie tragen kann.
Und allen unseren Freunden möge es eine Warnung sein, wenn wir sie zum Essen einladen.
Freitag, 5. Februar 2010
Neusiedlersee
Am Weg zu Freunden haben wir, wie so oft, wieder in Weiden am See vorbeigeschaut und in Erinnerungen geschwelgt. Weil die "überschwemmte Wiese" ja nicht so ungefährlich ist, wie manche Besucher meinen, ist nun in allen 11 anliegenden Orten ein Sturmwarnsystem aufgebaut worden. Das mußten wir uns einmal anschauen.
Am Rückweg haben wir nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" getrödelt und sind am Südzipfel des Sees ein bißchen durch die Gegend gefahren. Dort ist der Schilfgürtel sehr mächtig, direkt zum Wasser gelangt man nur mit kleinen Booten durch die sogenannten Schluchten.
Mit Blick auf das Leithagebirge, das von dort in der Ferne zu sehen ist, denken wir an die Entfernung zum Norden des Sees, nach Weiden. Es sind 33 km oder auch 17,8 Seemeilen (wir sind ja bei einem Wasser!)
Wie klein unsere Erdkugel eigentlich ist:
Bei sehr klarem Wetter könnte man auf diese Entfernung, bedingt durch die Erdkrümmung gerade das Kreuz des Petersdoms oder das Spitzerl des Stephansdoms sehen!
Am Rückweg haben wir nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" getrödelt und sind am Südzipfel des Sees ein bißchen durch die Gegend gefahren. Dort ist der Schilfgürtel sehr mächtig, direkt zum Wasser gelangt man nur mit kleinen Booten durch die sogenannten Schluchten.
Mit Blick auf das Leithagebirge, das von dort in der Ferne zu sehen ist, denken wir an die Entfernung zum Norden des Sees, nach Weiden. Es sind 33 km oder auch 17,8 Seemeilen (wir sind ja bei einem Wasser!)
Wie klein unsere Erdkugel eigentlich ist:
Bei sehr klarem Wetter könnte man auf diese Entfernung, bedingt durch die Erdkrümmung gerade das Kreuz des Petersdoms oder das Spitzerl des Stephansdoms sehen!
Abonnieren
Posts (Atom)


