Samstag, 31. Januar 2009

12 Uhr läuten in katholischen Kirchen






Warum läuten eigentlich die Mittagsglocken? Damit wir wissen, wann wir Hunger haben?

Wir diskutierten und recherchierten, und als wir es wußten, fragten wir heute unseren ungarischen Masseur - wir waren nicht überrascht, dass er es erklären konnte:


Das 12 Uhr läuten in katholischen Kirchen ist ein Jahrhunderte alter Brauch der seinen Ursprung in der Zeit der Bedrohung durch die Türken hat.

Die Ungarn lebten zur Zeit Hunyadis schon seit Gernerationen unter der Bedrohung der Osmanen.
Hunyadis führte erbitterte Kriege gegen die Türken. So befreite er die Serben 1441 durch den Sieg von Smederevo und bei Sibiu (Hermannstadt) vernichtet er 1442 ein gewaltiges türkisches Heer und gleich darauf im Juli bezwang er bei der Donauklamm eine dritte türkische Armee. Diese Siege machten Hunyadis Namen gefürchtet bei den Türken und berühmt bei der Christenheit.

Im Jahre 1456, drei Jahre nach dem Fall von Konstantinopel, in der Schlacht von Belgrad gelang Johann Hunyadi, dem Vater des ungarischen Königs Matthias Corvinus, der Sieg über Sultan Mohamed II. indem er mit seiner Flottille die türkische Flotte zerstörte.

Papst Calixtus III. führte am 14. Juli 1456 diesen Brauch in der katholischen Kirche ein, als Dank für den großen Sieg.


Quelle und Imre

Freitag, 30. Januar 2009

Sicher haben viele von euch sparsame, schmackhafte Rezepte, die oft schon in Vergessenheit geraten sind, auf Lager - wir laden euch ein zum Mitmachen im neuen Blog

Klostersuppe-mit-Haube

Donnerstag, 29. Januar 2009

Die Robin Hoods der Supermärkte .. klick

"Selbstverbilliger" oder "Robin Hoods der Supermärkte" nennen sich Aktivisten, die - bisher in Griechenland und Frankreich - in Gruppen Supermärkte stürmen, die Einkaufswagen vollräumen und ohne zu bezahlen die Waren an Bedürftige verteilen.
Bisher hat von Seiten der Unternehmer niemand gewagt, Wachpersonal oder Polizei gegen die Aktivisten einzusetzen - aus Angst vor Imageschäden? Man hört, dass Kunden oft Sympathie äußern, in einem Fall hätten Kassierinnen applaudiert.

Ich muss jetzt kurz zum Penny-Markt....


Mittwoch, 28. Januar 2009

Eine neue Züchtung?


Nein, so sieht eine Rose aus, bis sie in der Hand des 3-jährigen Enkels den Weg vom Lift zu Oma in die Wohnung findet.

Sonntag, 25. Januar 2009


War das heute schön! Ein lieber Masseur aus Ungarn besucht seine Kunden in den Dörfern südlich von Wien - schon gut, wenn man sich dort bei Sohn und Enkel einladen kann und rundum verwöhnt wird. Das machen wir jetzt öfter.




Zum Kaffee haben wir etwas mitgebracht.

Samstag, 24. Januar 2009

EUREGIO nach Ungarn

Im Dezember habe ich berichtet, wie angenehm die Fahrt Wien-Györ-Wien mit dem Zug verlief, preiswert für € 19,-- mit dem komfortablen Zug "Bartok Bela" und "Liszt Franz", im Stundentakt ab Wien Westbahnhof. Natürlich mußte ich die ÖBB sehr dafür loben.

Oma wollte sich einen wunderschönen Tag gönnen, bei Abfahrt 6:40 Uhr sollte ein Früstück im Speisewagen schon drin sein, zumal ich soetwas noch nie erlebt habe.


Gestern war es wieder so weit - Oma on tour nach Osteuropa. Leider wirklich. Die ÖBB haben beschlossen, das EUREGIO Ticket nur mehr für Züge ab Wien Süd/Ostbahnhof zu führen, 2 x hin, 2 x zurück, mit altem Zugmaterial.

Denkste, in diesem Zug gibt es keinen Speisewagen, selbst die Heizung funktioniert nicht!





Leider ist aus unbekannten Gründen ein guter Ansatz ins Gegenteil umgeschlagen.

Was aber nichts damit zu tun hat, dass ein schöner Oma/Enkel Tag daraus wurde.





Uno - unokam

Mittwoch, 21. Januar 2009

Winter Wellness-Tage ?

[Trigami-Anzeige]


Die kalten Tage - feuchtes Wetter - der Winter dauert schon etwas zu lange, kennt ihr das auch, es beginnt, rundherum zu zwicken. Wir haben Sehnsucht nach Wärme, Wasser, heilenden Händen! Reden wir nicht lange herum, ein bisschen Wellness wäre angesagt. Aber wie, wann, wo? Sollen wir in die Sauna um die Ecke gehen oder uns einen Masseur nach Hause kommen lassen? Vielleicht einfach die Duftlampe herausholen und uns in die Badewanne legen? Sehnsucht nach mehr?

Hier gibt es ein Portal zum Träumen oder einfach buchen.

Wenn ich möchte, kann ich die schönsten Wellness-Angebote in Deutschland, Österreich, Schweiz, Spanien, Italien und sogar Polen finden.
Spa-Ressorts mit unterschiedlichen Arrangements in schönsten Lagen - was ist SPA? Vom Kreuzworträtsel wissen wir, das ist ein belgisches Heilbad, heute wird Spa allgemein für Schönheits-Verwöhn-Wellness-Tempel verwendet, eine andere, schöne Deutung ist SANUS PER AQUAM = gesund durch Wasser.






Es gibt eine informative Übersichtskarte:


Ein passendes Arrangement mit Therapie nach Wahl ist hier leicht zu finden.
Will ich mich mit Edelsteintherapie verwöhnen oder doch lieber den entzündlichen Rheumatismus oder die verspannten Schultern mit Fango behandeln lassen? Die 5 Tibeter wären auch wiedereinmal gut! Nein, Thalasso Therapie kennen wir noch nicht - das wäre einmal was. Für vielerlei Ansprüche gibt es eine große Auswahl.

Aber eigentlich können wir uns das alles gar nicht leisten, bleiben wir bei der Duftlampe in der Badewanne...Da gibt es auch noch ein Gewinnspiel, die Aussicht auf

- 2 romantische Übernachtungen im Wohlfühl-Doppelzimmer mit reichhaltigem Land-Frühstücksbuffet

- 2 köstliche Abendessen im Rahmen der Halbpension (3-Gänge-Schmankerl-Menü)

uvm. hat uns gleich veranlasst, das Formular auszufüllen - wer weiß, Fortuna ist uns vielleicht hold und das
das Romatik-Hotel erwartet uns.








Heurigenbesuch mitten in der Stadt!



Wir wollen Freunde treffen - die einen wohnen in Transdanubien, die anderen im Süden von Wien - da fällt uns der Gigerl ein, ein Stadtheuriger, nur einen Steinwurf vom Stefansplatz - in der Blumenstockgasse. Allein das Gässchen ist sehenswert, dunkel, eng, entrisch.
Gigerl ist übrigens ein Urwiener Ausdruck für "Modegeck". Deswegen trägt wahrscheinlich das Servicepersonal Strohhut. Das Lokal befindet sich in einem alten Gewölbe.
Kulinarische Höhepunkte gibt es dort nicht, es ist aber ein idealer Treffpunkt.


Ein Highlight war Ingomar Kmentt - unsere Runde war hingerissen von seinem Vortrag.
Heurigenlieder, Mundartdichtung, Schmäh, der Abend war wirklich nett.


Sonntag, 18. Januar 2009

Großwild hinter dem Schreibtisch


Eine uns nahestehende Person - ich sage nicht, wer - ist Besitzer eines Katers. Im Vorhaus gibt es eine Klappe, damit das Tier bei Bedarf in den Garten schlüpfen kann und umgekehrt.

Der liebe Columbus hat die Wahl - entweder er begibt sich auf die Jagd (Mäuse, Vögel und sogar einen Fasan hat er schon durch seine Klapppe in das Haus gezogen) oder er läßt sich mit Dosenfutter verwöhnen. Eines Tages bekam das Herrchen von einer wohlmeinenden Freundin Futterproben - Columbus delektierte sich daran und legte sich faul und satt auf die Bank.

Da - oh Schreck - wurde im Heimbüro hinter dem Schreibtisch an schwer zugänglicher Stelle - eine Maus gesichtet. Herrchen trug Columbus direkt dort hin und zeigte ihm das Tier. Columbus machte ein Bäuerchen und schlief satt ein.
Da wurde Herrchen zornig und holte seine Luftdruckpistole aus dem Schrank - gezielt, abgedrückt, getroffen.
Die Großwildjagd im Heimbüro war längst vergessen, als sich schlechter Geruch im Haus verbreitete. Mann war sich keiner Schuld bewußt, woher der Gestank kommen konnte und so war Mann tagelang mit Lüften beschäftigt.
Erst nach einiger Zeit kam ihm in den Sinn, daß er auf den Mäusekadaver vergessen hatte - er wurde entfernt und seither kann man wieder durchatmen im Hause.
Dieses Dosenfutter mit speziellem Sättigungsfaktor wurde vom Katzen-Speiseplan wieder gestrichen.


Samstag, 17. Januar 2009

Arme-Leute Kochbuch

Unser lieber Freund und Leser, Sigibua, wollte zum Thema KOCHEN einen Beitrag leisten, er machte uns darauf aufmerksam, dass bei Jauch in Stern TV ein Speiseplan für Hartz-IV Empfänger vorgestellt wurde, das "Kochbuch für Arme" von Uwe Glinka und Kurt Meier, das es kostenlos als Download gibt!

Ich hätte gerne einige Rezepte daraus zitiert, weil Sigibua einiges nachgekocht und als "lecker und billig" bezeichnet hat.

Weil ich ein braves Mädchen bin, habe ich die Autoren um Erlaubnis gefragt, Auszüge daraus veröffentlichen zu dürfen und habe heute um 13:42h folgende E-mail erhalten:

"Sehr geehrte Frau xxxx,

leider können wir Ihnen dies " NICHT" gestatten! Hinweis: Die Vervielfältigung oder Weiterverbreitung unserer Dateien/Broschüre ist strengstens untersagt. Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt, um unsere Urheberrechte nicht zu verletzten.

MFG Uwe Glinka"

So ziehen wir schmollend von dannen und wünschen den Herren Autoren, dass sich viele Hartz IV Empfänger ihr Kochbuch kaufen können!

Auch ohne diese Rezepte eröffnen wir hiermit ein Rezeptblog zum Mitmachen. Als Eröffnung wollen wir die Tipps zur Resteverwertung, die ihr in euren Kommentaren zum Besten gegeben habt, veröffentlichen und bitten um Aufmerksamkeit und Mithilfe, wenn euch Rezepte unterkommen, die zum Thema schmackhafte Küche mit wenig Geld passen!

Dienstag, 13. Januar 2009

Glaubendorf

Wo ist Glaubendorf, fragten wir unseren Navi, als wir einer Einladung folgend dieses Dorf im Weinviertel aufsuchten: Glaubendorf kannte unsere liebe Wilma, wie wir unseren Pfadfinder nennen, nicht, dafür wurde Heldenberg angeboten. Mit diesem Namen konnten wir natürlich schon mehr anfangen - von früheren Ausflügen gut bekannt.

Eva und Wolfgang haben sich dort angesiedelt und uns gemeinsam mit Freunden eingeladen, ihr neues Zuhause kennenzulernen.

Im Dorfverband haben sie ein Haus erworben - nein, eigentlich zwei Häuser - nämlich, zu dem über 100 Jahre alten Bauernhäuschen wurde ein Neubau errichtet und jetzt haben sie die Annehmlichkeiten der modernen "Zivilisation" im neuen Haus und das uralt-Haus mit Sparherd und entsprechendem Ambiente:




Hier wurde der Schweinsbraten mit den Semmelknödeln zubereitet







und gekonnt zerlegt


Dazwischen fand eine grauenhafte (nur wer geisterbahnfest ist, sollte hier klicken!!!!) Unterhaltung statt - die beiden sind nämlich Mitgestalter dieser Veranstaltung und spielten uns ausführlich Szenen einer besonderen Gruselnacht vor.


Ein weiteres Highlight war ein Besuch beim benachbarten Schnapsbrenner, der uns alle in sein Verkostungsstüberl neben der Garage einlud - es sieht schlimmer aus, als es war:









Zurückgekehrt in die Bauernküche durften wir uns an einem liebevoll hergerichteten Buffet erfreuen - man glaubt nicht, was man bei der Kälte alles in sich hineinbringt.





Es gab sogar "Grammeln" wer macht das heute noch selbst ?!?


Eine Besonderheit: Zu diesem Haus gehört ein Gewölbekeller, den wir am nächsten Vormittag besichtigen durften - unglaubliches Potenzial, in einem Sandsteingraben reiht sich Keller an Keller - die Phantasie ging mit uns durch : ein lauschiges Heurigenbankerl vor der Kellertüre - ein Glaserl mit einem Henkel - na das werden noch rauschende Feste!


Ein Abstecher in das nördliche Waldviertel, wo wir die Stätten von Herberts Kindheit aufsuchten und auf der Rückfahrt ein Zwischenstopp in der Amethystwelt rundeten dieses bitterkalte Wochenende mit einem schönen Erlebnis ab.


Montag, 12. Januar 2009

Wo hat man diesen Ausblick über Wien ?


Theseustempel im Volksgarten, im Hintergrund die Minoritenkirche














ein Blick auf unser neues Penthouse




Naturhistorisches
Museum

























Rathaus, Votivkirche, im Hintergrund der von Hundertwasser gestaltete Turm des Fernheizwerkes Spittelau

Genau, in diesem Gebäude gibt es im 6. Stock eine Kantine, die auch für die Allgemeinheit zugänglich ist, von der Terasse kann man den Ausblick genießen!















der Wiener Justizpalast




Mittwoch, 7. Januar 2009

Zum gleichen Thema



Dieses Buch passt zu dem zuletzt besprochenen Thema - sparsam kochen - mit einem Vorwort von Christoph Wagner, einem "Gourmetkritiker", bringt es Rezepte von "Haubenköchen", die kaum mehr als € 5,-- kosten!

Zitat:

"Jeder Küchenchef, der an diesem Buch mitgearbeitet hat, wird bestätigen, dass die wahren Genüsse stets die einfachen sind."

Abgesehen davon unterstützt man mit dem Erwerb dieses Kochbuches einen Verein namens neunerHAUS.

Einige Rezeptbeispiele:

"Rindsroulade" von Adi Bittermann
"Erdäpfelliwanzen" von Helmut Österreicher
"Pappardelle mit Pilzen in Rahmsauce" von Siegfried Kröpfl

Sicher haben viele von euch im Rezept-Büchlein einfache, preiswerte und dabei traumhaft gut schmeckende Speisen, die nur darauf warten, von anderen nachgekocht zu werden - die Reaktionen auf das "Nichts Wegwerfen" Kochbuch haben gezeigt, dass es sich lohnt, sich weiter damit auseinanderzusetzen.

Wenn Frau Wienermaedel wüßte, wie das geht, würde sie eine Rezept-Plattform gründen, wo alle Interessierten ihre Ideen veröffentlichen können, aber leider ist sie ein Computer-Dummi!

Montag, 5. Januar 2009

Was hat das Christkind gebracht?



Wo gekocht wird, bleiben Reste, diese sind nicht schlecht und müssen nicht als Restl aufgewärmt werden, man zaubert einfach etwas anderes daraus. Das haben schon unsere Mütter und Großmütter so gemacht.

Aus dem Buch, das mir das Christkind gebracht hat, nenne ich einige Beispiele:

aus einem Semmelknödel: Semmelknödelsalat
aus Milch und Zucker: Karamelmilch
aus gebratener Hühnerbrust: Huhn im Marmeladeglas
aus gekochten Erdäpfeln: Expressuppe aus dem
Mixer


Wer kennt denn Tipps und Anregungen, aus dem, was Speis und Kühlschrank hergeben, wohlschmeckende Speisen zuzubereiten? Könnten wir zu sammeln beginnen? Ideen?

Granatapfel



Danke für die vielen Reaktionen und Ratschläge zum Thema Granatapfel. Mittlerweile ist Frau Wienermaedel im türkischen Basar gewesen, dort gibt es alles was das Herz begehrt, wenn man es weiß!

Der Granatapfel kostet dort € 0,79 pro Stück, bei Rewes Merkurmarkt zahlte ich 1,79!

Tullnerfeld-Donauauen - aber bitte nicht jetzt

Kaum sind die ruhigen Weihnachts- und Familientage vorbei, ist es auch mit dem Sitzfleisch vorbei – wir wollen einen Ausflug machen.

Nach dem Motto „Wenn Sie nichts erleben wollen, kommen Sie hierher“
suchen wir in unserem Nachschlagewerk einen Ausflugsgasthof, den wir noch nicht beehrt haben und wollen ein bisschen die dort umliegende Gegend erkunden.

Es hat nur -2°C in Wien, das geht gerade noch, dass wir unsere Nase hinausstrecken, vorerst noch mit dem Auto raus aus der Stadt – es "schneegriesselt" und wir fahren hinter dem Salzstreuwagen.







Der Ort, den wir ansteuern, heißt Zaina, eine 100-Seelengemeinde im Gemeindegebiet Hausleiten zwischen den Donauauen und dem Tullnerfeld.

Dort führt uns der Navi zu einem großen Landgasthof, der einer Autobahnraststätte ähnlich ist . Wir steigen aus dem Auto – ein eisiger Wind umweht uns, es ist so kalt, dass wir die paar Schritte vom Parkplatz zur Gaststätte tief vermummt und zugeknöpft bis obenhin gehen.

Später hören wir, dass das Gebäude von einer Bauerngemeinschaft errichtet wurde, die Idee, gemeinsam landwirtschaftliche Produkte anzubieten, erlitt Schiffbruch und an dieser Stelle gibt es nun den Zaininger Hof, der als Familienbetrieb erfolgreich geführt wird – so schaut es dort aus!


Das Essen war vorzüglich und, heute wirklich nicht mehr alltäglich, frisch in der Küche des Hauses zubereitet!
Auch nach dem Essen und einem Rundgang durch das weitläufige Lokal und die angeschlossene Bauerngreißlerei bessert sich die Wettersituation nicht. Wir informieren uns über die Aulandschaft und belassen es beim Betrachten der Detailpläne des Vogelschutzgebietes "Tullnerfeld-Donauauen"

Vielleicht gibt es wetterfestere Wanderer als wir es sind, die schon immer ausgedehnte Auwanderungen und Vogelbeobachtungen in dieser Jahreszeit machen wollten! Wir jedenfalls heben uns dieses Ausflugsziel für eine freundlichere Jahreszeit auf.
Wer aber zu den Unerschrockenen gehört, dem möchten wir gerne ans Herz legen, bei
Andreas an einem Wandertipp-Gewinnspiel teilzunehmen!

Donnerstag, 1. Januar 2009

Neujahrskonzert ... mehr

Daniel Barenboim dirigiert heuer "unser" Neujahrskonzert und findet an diesem Neujahrstag Eingang in Millionen Wohnzimmer dieser Erde.

Da das Neujahrskonzert auch als Konzert des Friedens gilt ist es die Biografie des Künstlers wert, sich mit der Situation im Nahen Osten zu beschäftigen und mit großem Respekt möchten wir ein Interview wiedergeben:

Gewalt ist keine Lösung, Krieg ist keine Lösung. Mord ist keine Lösung. Das sollten gerade wir Juden nach dem Holocaust am besten wissen. Was bitte bringt es, jetzt die Hamas völlig zerstören zu wollen? Nichts. Denn ist das geschafft, kommt eine radikalere Nachfolgeorganisation, die wieder Rache will.

Quelle: Kurier 1. Jän. 2009

Barenboim gründete gemeinsam mit dem Palästinenser Edward Said das West-Eastern Orchestra, bei dem junge Musiker aus Israel, Palästina und der arabischen Welt miteinander musizieren.

In diesem Sinne wünschen wir uns allen ein friedliches 2009!


Új Évet kívánok