Samstag, 31. Oktober 2009

Der Bergfriedhof von Grundlsee



Es ist Allerheiligen - nach einem Rundgang auf dem idyllisch gelegenen Friedhof von Grundlsee mit den kleinen, latschengeschmückten Gräbern, entzünden wir in der Herz-Jesu Kirche ein Lichtlein für unsere Lieben, die nicht mehr unter uns weilen.




.... und noch ein Nachtrag zum Grundlsee in Breitwand


Bitte die Panoramabilder zum Vergrößern anklicken!

Bei Kaiserwetter und Rosenwind

haben wir gestern den Laubrechen in die Ecke gestellt und nocheinmal die wunderbare Herbststimmung am Grundlsee eingefangen.
"Maine" Elke wollte gerne das Original dieses Spiegelbildes sehen, welches vom Weg um den See über den Ressen aufgenommen wurde:


Das geht leider nicht, dieser Platz ist nicht zugänglich, denn ->


und das Südufer schaut derzeit an dieser Stelle so aus:



Dennoch haben wir von einem Platzerl vor der Absperrung, auf der Au, "hinübergeschossen"




und können somit die Schoberwiese und den Backenstein im Original zeigen.

Und noch etwas: die Berge, die den Grundlsee umschliessen, heissen, vom Süden beginnend:
Ressen, Zlaimkogel, Schoberwiese, Hundskogel, Backenstein, Häuslkogel, Reichenstein, Siniweller, Gössler Wand, Lawinenstein, Grasberg.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Ich lese gerade

dass es in Wien eine

Habe-die-Ehre-Gasse

gibt! Lustig, oder? Viele Persönlichkeiten sind in Wiens Strassennamen verewigt, ebenso die gesamte Fauna und Flora ist in verborgensten Gässchen zu finden. Allerdings "Habe-die-Ehre" hätte ich nicht vermutet. Hier ist nachzulesen, dass sich die Gasse im 22. Bezirk - Wien Donaustadt-
seit 2009 zwischen Kahlergasse und Schlachthammergasse befindet.
"Habe die Ehre" ist ein veralteter höflicher Gruss im Wiener Raum, heutzutage noch als Ausruf des Erstaunens verwendet.
Beschlossen hat dies der Kulturausschuss.
Im 22. Bezirk werden eben Strassenbenennungen nach typisch wienerischen Ausdrücken gewünscht. Es gibt dort auch die „Haberergasse".
Der gelernte Wiener weiss, dass ein "Haberer" in der österreichischen Umgangssprache einen Kumpl oder Freund bezeichnet (hebräisch chaver=Freund).

Na d'Ehre !

Sonntag, 25. Oktober 2009

Schöne Momente im Herbst -3-

Nationalfeiertag ist Wandertag - wir machen eine Wanderung durch unser herbstliches Fotoarchiv:

Im Jänner 2007 raste der Orkan Kyrill auch über das Salzkammergut und zog eine Spur der Verwüstung durch die Landschaft, die teilweise heute noch sichtbar ist. Der Wanderweg um den Grundlsee - über den Ressen - ist bis heute nicht passierbar.
Aus unserem Archiv gibt es einige Bilder, die vermitteln wollen, warum wir das bedauern:





Die Berge spiegeln sich im von der Herbstsonne beleuchteten See!










Augenblick, verweile doch .... bitte nicht zwinkern, sonst ist es weg!

Wer müde geworden ist, hat viele Bankerln zur Auswahl, um ein wenig auszuruhen:




Diese Mengen Holz zeigen, welche Schäden Kyrill angerichtet hat. Der schwer zugängliche Weg über den Ressen konnte leider nicht mehr hergestellt werden - wie schön ist es, im Album zu blättern!




Donnerstag, 22. Oktober 2009

Neues vom Holzwurm


Was ist denn das ? Schlüsselanhänger aus Bruyere-Holz mit der Zusatzfunktion Pillendöschen!!




Pfeffermühlen hat jeder, aber wir haben ab heuer dank der Firma Holzer, Hartstofftechnik selbstgedrechselte Muskatmühlen.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Schöne Momente im Herbst und Winter -2-

Der heutige Föhn zeigt die frühe Winterlandschaft des Ennstals im schönsten Sonnenlicht





Grimming mit Pürgg in der Vormittagssonne







Und der Grimming glitzert noch immer in der Abendsonne !




Der Blick über den abendlichen Grundlsee lässt uns die Temperaturen im schneebedeckten Toten Gebirge erahnen.

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Noch spiegelt sich der Backenstein in der abendlichen Sonne im See


Samstag, 17. Oktober 2009

VHS-Kursprogramm für Männer eingelangt:

Spinnen die Navis?

Wenn schon im Nordwesten Oberösterreichs unterwegs - wie gesagt Drechslertage in Aurolzmünster - durchstreifen wir das Innviertel.


Ein Spaziergang durch die Stadt Braunau, Kaffee im Schanigarten auf dem Stadtplatz, und dann eine Erkundungsfahrt durch die Botanik. Mitten auf einer Strassenkreuzung in einer Siedlung sagt unser Navi "Europareseravat" - das finden wir toll. Wir fahren so weit es geht in die Au, finden keinen weiteren Hinweis, auch die befragte Bevölkerung kennt das nicht, denkt an Indianer!

Zu Hause fragen wir Herrn Google: Hier steht, dass es dieses Reservat tatsächlich gibt, genau heisst es Bayerisch-Oberösterreichisches Infozentrum Europareservat Unterer Inn - nächstes Jahr gibt es wieder Drechseltage und das Reservat wird sicher auch noch bestehen, dann kommen wir.



Dieses Schloss - leider haben wir den Ort vergessen - wollen wir nicht vorenthalten! Strassenseitig Hui, der Hinterhof Pfui!


Mittwoch, 14. Oktober 2009

Wiedereinmal im Montafon - vor dem Wintereinbruch!

Bei strahlendem Wetter ging es Richtung Westen, weil es so schön war, über den Arlberg, wo wir auf 1800 Meter im Freien Kaffe trinken konnten.









Freunde besuchen uns während des Jahres hier viele, im Herbst kommt die Zeit, wo wir ausfliegen. Walter und Mira am Bartholomäberg im Montafon haben uns wieder einmal eingeladen, einige Tage am Berg zu verbringen. Sie leben auf ca. 1000 Meter, in begünstigter Sonnenlage - auf dem "Sonnenbalkon" des Montafon, mit atemberaubender Aussicht auf die Dreitausender.





Wir können es nicht glauben, es gibt eine Neuigkeit, die beiden verlassen ihr ohnehin schon exponiert gelegenes Domizil - von ihrem sonnigen Platzerl ziehen sie noch ein Stück weiter hinauf - der Hang ist steil wie ein Kirchendach - in ein zugegebenermaßen bezauberndes Montafoner Häuschen.








Holzschindeln!







ein echter Montafoner Tisch wird restauriert






So eine Aussicht vom WC!!








Aber es gibt auch eine Aussenstelle








zum dazugehörigen geplanten Gästehaus!!!





Dem Himmel so nah



fühlen wir uns immer wieder in dieser Gegend - nicht weil wir zu tief ins Glaserl geschaut haben, nein, der Herrgott hatte einen guten Tag, als er diese Region erschuf! Dass er noch den Wein dort wachsen lässt, dazu gutes Essen und freundliche Menschen - so stellen wir uns das Paradies vor.





Die Weinlese wird gefeiert - hier in Gamlitz mit Isabellasturm, Kernöl-Eierspeis und aus der Feldküche Würstel und Geselchtes. Wir waren mit lieben Freunden dabei, haben genossen aber auch gefroren wie die Schneider, aber durchgehalten.

Rosenkugel mit Obershäubchen

Das ist kein Archivbild - es ist Winter!!



Das Mass aller Dinge ist unser Gartentisch

Dienstag, 13. Oktober 2009

Grüezi mitenand - schöne Momente

Vom Montafon in die Schweiz ist es ja nur ein Sprüngerl, und so dachten wir, besuchen wir einen lieben alten Freund, der sich zur Rehabilitaion in der Klinik in Mammern befindet.

Die Fahrzeit haben wir unterschätzt, weil wir die Autobahnvignette, für die unser Nachbarland sfr 40,-- nimmt, sparen wollten, ging es durch die Ortschaften entlang des Bodensees, soviele Kreisverkehre und Geschwindigkeitsbeschränkungen wie hier hatten wir noch nie. Das Regenwetter tat das übrige, aber bei Sonnenschein kann jeder reisen!


Unser lieber Knorrli hat sich, obwohl ihn unser Besuch sehr angestrengt hat, über unser Kommen sehr gefreut. Auch für uns war es schön, ihn nach zwei Jahren wiederzusehen, wenngleich die Umstände nicht erfreulich sind.

Es war ein schöner Moment, einem kranken, alten Freund an einem unfreundlichen, verregneten Herbsttag die Hand zu streicheln!

Schöne Momente im Herbst und Winter

Bei Sunny wurden wir auf das Projekt "Schöne Momente im Herbst und Winter" aufmerksam, das von Katja ins Leben gerufen wurde. Positive Stimmung, ein Spruch, ein Bild, freundliche Worte können so manchen, der den Herbst als dunkle, nasse, kalte Jahreszeit empfindet, ein wenig aufmuntern.
Wir machen gerne mit - noch jemand ?

Bis zum nächsten schönen Moment ....

Montag, 12. Oktober 2009

Heute in den Nachrichten - Preissturz bei heimischen Äpfeln!

Wiedereinmal gibt es ein Überangebot in der EU - woher wohl? Gerade im richtigen Moment - die heimische Apfelernte ist voll im Gange und die Apfelbauern erleiden durch den Preisverfall 50% Einbussen!
In Oberösterreich wird laut jüngsten Meldungen das Fallobst nicht mehr eingesammelt, es verfault ungenützt am Boden, weil es unverkäuflich ist.
Die Fruchtsafthersteller wie z.B. Rauch putzen sich ab und nehmen nicht einmal Stellung.

Aus gegebenem Anlass berührt uns diese Tatsache besonders: wir waren an der Steirischen-Apfelstrasse , dort gibt es die Baumschule Deimel Ziegenberg in Ottendorf an der Rittschein - eine Biobaumschule, die sich mit der Aufzucht unseres Lieblingsapfels, dem Topaz, befasst. Denn wir wollen Apfelbäumchen pflanzen! Für Herrn Deimel kein toller Auftrag - 2 Bäumchen, und das am Sonntag mittags.
Der Besuch dort war jedenfalls ein Erlebnis, Herr Deimel fuhr mit uns und einem Mitarbeiter "in die Schule", wo die Bäumchen wuchsen, dort durften wir unsere beiden auswählen, sie wurden ausgestochen und entlaubt, dann bekamen wir noch ein Befruchterbäumchen (ein sehr fruchtbarer Zierapfel namens Everest). Zwei Jahre verbrachten die Bäume in der Schule, bei uns werden sie vielleicht nächstes Jahr ein Apferl tragen, mit einer kleinen Ernte ist nach zwei Jahren zu rechnen! Also 4 Jahre, bis es überhaupt eine kleine Ernte gibt. Man versetze sich in die Situation des Produzenten.





Die drei Bäume erhielten das schönste Platzerl im Garten - jetzt wünschen wir ihnen, dass sie mit unserem Klima zurechtkommen und den ersten Winter gut überstehen.

Natürlich haben wir auch Äpfel von unserer Hamsterfahrt mitgebracht, Topaz, was sonst, und diese trocknen bereits im Dörrgerät - man kann es riechen!

Wir waren bei den Drechslertagen


in Aurolzmünster. Da wir über dieses herbstliche Ereignis schon öfter berichtet haben, wollen wir uns lieber dem Rahmenprogramm widmen. In dem Dorf Pötting bei Andrichsfurt gibt es das urigste Wirtshaus mit der bodenständigsten Küche, das wir kennen. Gehört haben wir schon viel davon, aber diesmal haben wir es ausprobiert. Günter Fuchs und seine Mutter Gerti sind die Belegschaft des Moar-Sepp und alles, was über dieses Wirtshaus geschrieben und erzählt wurde, stimmt wirklich!!


Solange Mutter Gerti die Knödel mit der hausgemachten Fülle rollt und dazu das Bratl mit Stöckelkraut zubereitet und dann noch Powidlpofesen in Schmalz gebacken anbietet, solange die Wirtsstube im jetzigen Zustand bleibt und Günter Anekdoten von Künstlern erzählt, die als Gäste hier zugekehrt sind, gibt es nur einen Tipp: hinfahren, ausprobieren!


....endlich erledigt



ist der Wasserschaden dieses Sommers in unserer Wiener Wohnung, frau war dort, um den Handwerkern Gesellschaft zu leisten und vor allem, um deren Spuren zu beseitigen. Eine Vergnügungsfahrt war es nicht, am Montag früh sollten die Maler erscheinen, als ich meinen Frühstückskornspitz vom Bäcker holte, sah ich einen Mann im "Malerdress", mit einer Bierdose in der Hand, ein ungepflegter Pferdeschwanz zierte seinen Rücken, vor unserem Haus stehen.
Bitte nicht der, dachte ich, und schlich an ihm vorbei. Es kam besser als ich dachte, zwei nette
Männer erledigten ihr Werk mit minimalstem Schmutz und Staub, trotzdem dauerte das Putzen länger als das Malen. Dabei hatte ich mir als "Freifrau" ein schönes Programm in Wien vorgenommen, da frau aber keine 60 mehr ist, war sie rechtschaffen müde und fiel nach getaner Arbeit ins Bett.

Der nächste Tag gehörte unserer Omi, die vor wenigen Tagen 100 geworden wäre, leider konnte ich nur mehr an ihrem Grab Blümchen setzen und ein Kerzerl entzünden.

Der Heimtrieb in die Steiermark war gross, erwartete uns doch unsere alljährliche Fahrt in die Südsteiermark - Weinlese und Apfelernte sind ein Muss!!

Wir sagen DANKE

für die vielen lieben Worte, entschuldigen uns, dass wir erst heute reagieren und werden nach und nach berichten, was wir so getrieben haben!