Samstag, 30. Mai 2009

Pfingstwetter

Wir hatten es ja befürchtet, als wir gestern spät von den "Straßner Paschern" nach Hause fuhren - es hatte bereits kuschelige 2°!!!!

Ein Blick aus dem Fenster heute um 8 h morgens sagt alles:




Schon etwas von Erderwärmung gehört ?

Freitag, 29. Mai 2009

RC44 Austria Cup Traunsee 2009...mehr darüber


Sehr viel Werbung wurde für diesen Segelcup gemacht - wir lassen nichts aus, auch kein Schlechtwetter - und fuhren nach Gmunden, um die Rennziegen aus der Nähe zu sehen.

44-er heißt schließlich:

13,35 Meter Lüa
Segelfläche 300 m2
4 to
24 Knoten max. speed

Wir waren dabei. In Gmunden, auf der Esplanade, waren Gastro-Zelte aufgestellt, wo man bei einem gemütlichen Jauserl direkt auf die davor liegenden Schwimmstege sehen konnte.



Nur: dort war nix.


Ziemlich weit auf dem See konnte man die Wendeboje erkennen und den einen und anderen Segler, der dort sein Ringerl drehte und wieder hinter dem Schloß Orth verschwand.




Was passiert, wenn Mann und Frau bei nasskaltem Wetter bei einem Getränk am See sitzen

- richtig, ein WC wäre fein. Das haben die Gastro-Zelte leider nicht, aber weil wir schon gegessen und getrunken haben, wollen wir nicht in ein Lokal gehen ...

Mann hat eine andere Idee: wir befinden uns in der Keramikstadt Gmunden - die haben einen Verkaufsladen mit einem WC, wir kennen diese Manufaktur gut, ist doch unser Geschirrschrank voll mit "grüngeflammten" Gmundergeschirr. Wir haben schon viel Geld dortgelassen.


So kam was kommen musste, der Besuch des Gmunder "Topferls" kostet € 100,-- , denn ein bisschen mussten wir schon einkaufen, man kann doch nicht nur ..

Montag, 25. Mai 2009

Narzissenfest 2009


Am Samstag Nachmittag beginnt geschäftiges Treiben bei den Teilnehmern am Korso, denn die Figuren müssen so spät als möglich gesteckt werden, weil die Narzissen verwelken. Beim Staud'nwirt wurde eine kleine Robbe gesteckt:




In ein vorher angefertigtes Drahtgestell werden kleine Büschel von Narzissen gesteckt, bis nach Stunden das Ergebnis sichtbar wird:



Letzte Handgriffe der vielen Helfer





Ein Hagelunwetter und täglich mehrere Gewitter liessen uns alle zittern, ob dieses Narzissenfest wohl störungsfrei ablaufen könne. Glücklicherweise zeigte sich der Himmel von seiner schönsten Seite an diesem Sonntagmorgen und es konnte los gehen.

Außer dem jungen Ehepaar mit Wohnmobil und zwei weiteren Paaren sowie Sohn und Enkel war ein liebes Freundespaar mit dem Motorrad von einem Urlaub in Tirol bei uns angekommen und hatte noch weitere Biker - Freunde mitgebracht, die nicht bei uns untergebracht waren - sie wohnten im "Heim" wie sie sagten, in einem Jugendgästehaus. Dort liessen sie sich jedoch nur zum Schlafen hinbringen, einen Großteil der Zeit verbrachten sie bei und mit uns - so waren wir zu Spitzenzeiten - der Narzissenfest-Sonntag, an dem wir bei uns an der Straße das Defilee abnehmen können ist eine Spitzenzeit - 19 Personen.








Bei der Geburt dieser kleinen Robbe konnten wir dabei sein!













"Scrat" aus Ice Age wurde Sieger des Autokorsos!






























Wenn alles aufgegessen wird, wird das Wetter schön, es wurde sogar brav getrunken!




Als alles vorbei war kam es doch immer wieder zu Schauern, diese konnten unsere gesellige Runde aus dem Garten nicht vertreiben.




Und am Abend wuschen wir Gläser...


Einige mussten bereits Sonntag Nachmittag die Heimreise antreten, die Bikerrunde harrte noch eine Nacht aus und die beiden "letzten Mohikaner" assen heute mittag mit uns noch tapfer die Restln und werden zwischenzeitlich auch schon zu Hause sein.

Noch ein großes Dankeschön an alle helfenden Hände, es war eine tolle Zusammenarbeit !!!

Wer interessiert ist: am 31. Mai um 16 Uhr, ORF 2 gibt es eine Zusammenfassung



Am Grundlsee sind jetzt die Straßenkosmetiker unterwegs, Berge von Müll sind zu entfernen.




Das trojanische Pferd welkt bereits traurig vor sich hin!



Hier wird der Müll der letzten Tage gestapelt

Und still ruhte der See im Morgendunst

Samstag, 23. Mai 2009

Ein kleiner Vorgeschmack




Das Narzissenfest ist voll im Gange, wenn auch mit Anlaufschwierigkeiten, was das Wetter
betrifft, beim gestrigen Stadtfest gab es von Regen, Gewitter bis zu kleinen Hagelschauern alles, wer genau auf das Bild schaut, sieht die Regenbekleidung der Besucher, man kann aber auch die Krönchen der neuen Narzissenkönigin und Prinzessinnen erkennen, die sich in einer Regenpause den Fotografen stellten.
Heute Vormittag meinte es unser lieber Petrus mit den Oldtimern schon besser und ließ blauen Himmel erstrahlen, als die Oldtimer Richtung Gössl und wieder zurück nach Aussee fuhren!

Heute Nachmittag und Abend wird es in den Gärten und Garagen viel Arbeit geben und auch wir mit unseren Freunden werden uns an den Vorbereitungen beteiligen.
Für den morgigen Auto- und Bootskorso halten wir alle Daumen.

Montag, 18. Mai 2009

Das darf nicht wahr sein !





So ein schöner Tag war das heute - in den Wetternachrichten werden sie sagen "ein Tropentag". Jeder machte seine Arbeit im und ums Haus - es war sehr schwül, aber wir freuten uns über unsere Blüten und daß auch das Hochbeet fertig bepflanzt ist - es war einfach schön.

Bis gegen Abend ein starker Wind aufkam und der Himmel sich verdunkelte




In Sekundenschnelle kam ein Gewitter auf und schon hagelte es - man konnte absolut nichts tun.





In unserem Hochbeet haben wir Paprika, Paradeiser, Salat, Kohlrabi, Radieschen, Gurke, Zucchini und heuer erstmal Erdäpfel gepflanzt - alles gedieh prächtig :



Jetzt sieht es so aus


















Kurz nach diesem Inferno zeigte sich der Himmel so, als wäre nichts geschehen, in der Zwischenzeit ist das Gewitter zurückgekehrt und zieht über der dampfenden Erde seine Kreise - dumpfes Grollen ist rungsum zu hören.






Sonntag, 17. Mai 2009

Noch eine Woche !!!!


Nächsten Sonntag ist der Höhepunkt des 50. Narzissenfestes im Ausseerland.
Überall herrscht bereits geschäftiges Treiben - es ist viel vorzubereiten. 60 Figuren werden heuer die Zuschauer begeistern.
Weil uns heute ein Bilderbuch-Sonntag geschenkt wird, begleitet mich bitte auf eine Narzissenwiese, nicht weit von uns, schließt die Augen und stellt auch den betörenden Duft vor!




Die weißen Sterne sind rechtzeitig erblüht.



Im Hintergrund der Backenstein



Natürlich habe ich einige gepflückt und eingefrischt.



Jetzt muss ich nur mehr einige Betten für unsere lieben Besucher richten und das Steirerg'wand aufbügeln, dann kann der Narzissenfest-Sonntag schon kommen.

Donnerstag, 14. Mai 2009



Ahnenforschung, Familienforschung, Kirchenbücher, Archive - damit haben wir schon ein bisschen Routine und mit Stolz verkünden wir auch überall unsere diesbezüglichen Forschungs-Großtaten.

Ein Verwandter, Bauer in diesem wunderschönen Gebiet, hat alle familienrelevanten Daten gesammelt, soweit es Aufzeichnungen gibt, inkl. Kaufvertrag für sein Sachl - mehr kann man als Familienforscher nicht erreichen - außer, man möchte die ersten existierenden Pläne für sein Grundstück und in diesem Falle auch für die Almen!

Unternehmungslustig wie wir sind erklären wir uns bereit, die Sache gemeinsam in Angriff zu nehmen. Terminvereinbarung mit dem Landesarchiv in Graz - wir waren ja schon dort und haben uns bei der netten Dame schon entsprechend "einegraunzt" - sie wird die Mappen des franziszeischen Katasters für uns vorbereiten.

So fuhren wir in aller Früh - das bäuerliche Ehepaar und wir zwei als Berater - ab durch den Plabutsch in die Landeshauptstadt Graz, zielgenau zum Steirischen Landesarchiv auf dem Karmeliterplatz.

Diesmal war das Archiv sehr gut besucht und wir waren mehr oder weniger auf uns alleine angewiesen. Eine Fülle von fast 200 Jahre alten Mappen lag vor uns, wir mussten mehrere Katastralgmeinden durchsuchen, weil die Almen in Gegenden verschiedener Zugehörigkeit liegen. Sehr froh können wir verkünden - wir haben im franziszeischen Kataster sowohl den Urplan des Bauernsachls wie auch die Almen mit den eingezeichneten Almhütten, die zur damaligen Zeit (1824) existiert haben, gefunden. Erstaunt hat die Betroffenen, daß es nach den Plänen mehr Hütten gab als in der Gegenwart. Problemlos kann man Kopien der Pläne bestellen.

Der stolze Bauer aus dem Salzkammergut erweist Kaiser Franz I. von Österreich, der diesen Kataster sozusagen als Grundstücksdatenbank für Steuerzwecke anlegen ließ, seine Reverenz und setzt sich mit seinem gamsbartgeschmückten Hut und Röckl zufrieden in das Auto und wir fahren nach einer zünftigen Stärkung im Puntigamer Restaurant wieder durch den Plabutsch zurück in das Salzkammergut.