Donnerstag, 30. Oktober 2008

Weihnachtsgeschenk im Schuhkarton

Und wieder danken wir Ninifee, sie erzählt, dass sie sich an einer Aktion beteiligt, die Weihnachtsgeschenke in Schuhkartons für bedürftige Kinder sammelt.

Wir greifen diese Idee gerne auf und haben
hier die für uns am nächsten gelegene Sammelstelle gefunden. Die Geschenkkartons werden gesammelt und heuer an Kinder in Armenien verteilt. Wir haben uns vorgenommen, einen Karton für einen größeren Buben zur richten (weil sie schreiben, die größeren Buben gehen meistens leer aus), auf dem oben angeführten Link könnt ihr sehen, mit welch einfachen Geschenken viel Freude bereitet werden kann.

Bitte klickt in diese Seite und schaut zu Hause nach - ein Schuhkarton ist sicher vorhanden und einige Euronen für eine Baseballmütze und Schulutensilien sind nicht falsch angelegt. Außerdem können auch gebrauchte Spielsachen und Kleidungsstücke eingepackt werden.

Danke für's Lesen und noch mehr Dank für's Mitmachen.

Schön wäre es, wenn ihr uns alle schreibt "wir haben es getan!".

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Allerheiligen

An diesem Tag sollten die Gräber geschmückt sein, um derer zu gedenken, die nicht mehr bei uns sind.

Auch wir waren in Wien und haben uns bemüht, das Familiengrab so herzurichten, wie es den Eltern immer gut gefallen hat. Wichtig sind in unserem Falle Latschen (das sind Äste der Bergkiefer, die weit über 1000 m wächst) aus der Steiermark.




Bei dieser Gelegenheit haben wir einige Bilder vom Wiener Zentralfriedhof mitgebracht, laden euch aber zuvor zu einem virtuellen Rundgang ein.





Hier ruhen die Bundespräsidenten


große Grabdenkmäler

Künstler





der jüdische Friedhof









Dank Ninifee wissen wir, dass es sich um die Frucht einer Tulpenmagnolie, botanisch Magnolia soulangiana, handelt. Jedermann (-frau) erfreut sich im Frühling an den herrlichen, großen Blüten, die vor den Blättern erscheinen, aber kaum jemand beachtet im Herbst die Früchte. Hier läßt sich nachlesen, wieviele Arten der Magnolie es gibt. Erstaunlich und erstaunlich auch, daß diese Pflanze Kälte bis zu - 20 ° C verträgt.

Dienstag, 28. Oktober 2008

Hallo, liebe Freunde und Besucher,

wir haben da eine Frage:

Neben einem Gasthof in Grundlsee, in Sonnenlage, wächst ein Baum mit heller, silbergrauer Rinde, der zur Zeit folgende Früchte trägt. Das Blatt sieht aus wie das eines Kirschbaumes.




Jetzt hat er es noch schön warm aber im Winter wird es doch sehr kalt, da sind Nachtfröste um die - 20 ° keine Seltenheit.

www = wer weiß was ?

Montag, 27. Oktober 2008

Am Nationalfeiertag verabschiedete sich der "goldene Oktober" mit Traumbildern


Einkehr auf der Blaa-Alm ... von den Tieren verlassen, von den Wanderern gestürmt


Cremeschnitte - what else?



Loser





Backenstein


Gössler Kirchlein in der Abendsonne








Samstag, 25. Oktober 2008

Drechslertage in Kuchl .. klick zu mehr Information

In Kuchl bei Hallein besuchten wir die alljährlichen Vorführtage - es waren wieder besondere Holzkünstler und wunderschöne Objekte zu sehen.

Otto, der Autodidakt, hat sich zur Zeit auf die Herstellung von hölzernen Schreibgeräten spezialisiert und wir sind bei der Geburt eines Kugelschreibers dabei:





Verschiedene Hölzer, verschiedene Formen !



Hier wurde "exzentrisch" gedrechselt!


Wunde

schöne Formen

Man beachte den Hut

Der lässige "Holzmichl" macht große Gefäße und Kugeln



besondere Werkstoffe: Alabaster


verleimtes Papier


(Bitte zum Vergrößern in die Bilder klicken)

Es waren schöne Eindrücke und anregende Gespräche - den Tag wollten wir auf der Rückfahrt von Hallein mit einem Ausflug beschließen:




Der Nebel schreckte uns ab, das größte österreichische zusammenhängende Almgebiet zu besuchen!


Freitag, 24. Oktober 2008

Der Ruabfeldl-Sonntag in Gössl - am letzten Sonntag im Oktober

In der kleinen Gemeinde Gössl am Ende des Grundlsees gibt es einen alten Kinderbrauch, der nur hier bekannt ist. Die Dorfkinder ruabfeldln bei der Stoafeldwand (Steinfeldwand).

Die Einen sagen, der Brauch geht auf die Zeit zurück, als hier noch Rüben angebaut wurden, andere meinen, die Ruabn waren Erdäpfel.

Kinder und arme Leute durften die abgeernteten Felder nach stehengebliebenen Rüben (Erdäpfeln) absuchen und diese dann auf dem Feld in einem Feuer braten, das ist die eine Version. Eine andere Erklärung ist, daß die Kinder kochen mußten, damit die Erwachsenen rasch die Ernte einbringen konnten. Später drehten die Kinder den Spieß um und beschenkten ihrerseits die Erwachsenen mit Tee und gebratenen Erdäpfeln.

Es handelt sich also um ein Erntedankfest.

Vormittags findet das Erntedankfest mit Weihe der Früchte in der Kirche statt, dann gehen die Bewohner der Ortschaft Gössl zum Ruabfeldplatz, wo für die Kinder Feuerstellen hergerichtet wurden, auf denen sie Schnapstee und Eschbohnkoh (einen Schmarrn aus in Fett gerösteten, klein geschnittenen rohen Erdäpfeln) zubereiten und verteilen.
Von Ian Walter habe ich hier zwei Fotos (Nummer 91 und 92)über Ruabfeldln gefunden.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Einkochen - eine mathematische Herausforderung?


Unser Nachbar presst jeden Herbst Äpfel, um daraus Most zu machen. Immer denkt er auch an uns und füllt uns einen Krug mit schäumendem, frisch gepressten Apfelsaft, den man schnell trinken oder anders verarbeiten sollte. Mann verträgt ihn nicht so gut, deshalb trinkt Frau was sie kann (eine Prüfung nach den stürmischen Tagen), morgen kriegen wir neuen. Was machen wir mit dem Rest ? Vielleicht Apfelgelee, das hatten wir schon gemacht und war sehr gut.



Von diesem Gelierzucker haben wir noch eine angebrochene Packung in der Speisekammer, die sollte auch verwertet werden.

Nachdem die Gläser vorbereitet waren, ging es ans Rechnen. 190 g Gelierzucker in der offenen Packung, eine weitere Originalpackung mit 500 g = 690 g Gelierzucker.
Wieviel Saft muss ich denn nehmen? Für 500 g Zucker sollen es 900 ml sein, steht auf der Packung. Ist das nicht eine klassische Schlußrechnung?
Mein Co-Autor steht mir beratend zur Seite, rechnet mir Verschiedenes vor, wir sind nicht einer Meinung, rufen Sohn Nummer 1, das Rechengenie an, der ist nicht erreichbar. Ich will nach der Schulmethode (lang ist's her) vorgehen, ungefähr so:

500 g ....... 900 ml
690 g ..........?

Aber leider weiß ich nicht, was durch was oder mal was gerechnet werden soll und halte mich an die Zahl, die der GG vorgibt: 1242 ml



Das Gelee ist abgefüllt und wartet auf das Auskühlen, dann werden wir sehen....

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Andere Bilder aus der Südsteiermark

Wir halten dies für einen überdimensionalen Schweinestall - näher an das Objekt haben wir uns nicht herangepirscht und angesichts der kulinarischen Köstlichkeiten, die diese Region bietet, wollen wir es gar nicht so genau wissen, denn dann ... naja ... würden wir vielleicht Vegetarier?




Auf diesem abgeernteten Maisfeld tummeln sich Fasane und frühstücken ungeniert - wissen sie, daß es Treibjagden gibt? Wir haben gehört, die Tierchen werden gezüchtet und für die Jägerschaft ausgelassen.


Dörrgerät in Vollbetrieb!



Traditionell werden im Herbst bei uns Äpfel getrocknet. Wir haben keinen eigenen Apfelbaum - aber Äpfel, die hier reifen, werden eher zu Most verarbeitet als gegessen

So verbinden wir unsere herbstliche Weinstrassenfahrt gerne auch mit einem Apfeleinkauf.
Wir haben in der Südsteiermark die Sorte Topaz kennengelernt - dieser ist nach unserem Geschmack der ideale Apfel zum Trocknen. Der rote Topaz liebt mittlere Hanglagen, da hier im Herbst die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht am höchsten sind - das ist wie beim steirischen Wein - es verleiht ihm eine besondere Fruchtigkeit und Säure.


Über die Züchtung dieser Apfelsorte haben wir erfahren, dass in der Zeit des Eisernen Vorhanges in Tschechien eine resistente Sorte gezüchtet werden sollte - ein Glücksfall - der Topaz ist resistent gegen Schorf und Mehltau. Zudem kommt er geschmacklich durch sein "edelsäuerliches" Aroma gut an.


Äpfel trocknen ist Chefsache - der Apfel wird in dünne Scheiben geschnitten, lagenweise in das Dörrgerät geschlichtet

Der Trockenvorgang und die Bräunung überwacht

Ein unbeschreiblicher Duft zieht durch das Haus

In Gläser abgefüllt





Und für den Winter eingelagert !

Dienstag, 21. Oktober 2008

Isabella-Sturm und Klapotetz!

Mit unseren lieben Freunden Anni und Fritz haben wir dieses Jahr unsere schon zur Tradition gewordenen "Südsteirischen Herbsttage" verbracht.
Beim Gollner in Lebring haben wir diesmal Quartier genommen - die Zimmer direkt auf den Weingütern waren ausgebucht. Von Lebring ist es einen Steinwurf zu den steirischen Weinstrassen, der Ort selbst hat außer dem ausgezeichneten Gasthof mit bester Küche - wir kennen ihn schon lange - einen Golfplatz, Schlösser und Hügelgräber zu bieten, daher haben wir, weil wir einen Tag früher dort waren als Anni und Fritz, diese besichtigt:







Schloss Rohr, ein interessantes Wasserschloss, ist nahezu dem Verfall preisgegeben!






Hier konnten wir keltische Hügelgräber sehen - die Tafeln erklären, wie die Bestattungen durchgeführt wurden.

Die anschliessende gemeinsame Zeit war einigen traumhaft schönen Plätzen an der Weinstrasse gewidmet - wer Lust hat, schaut ein bißchen mit uns:


In Ehrenhausen haben wir ein Lieblingsplatzerl






Hier gibt es Isabella-Sturm! Diese Rebsorte kennen die Insider, es ist eine Selbstträgersorte, die nach der Reblaus-Katastrophe aus Amerika importiert wurde und seither die Grundlage für den

Uhudler bildet - wir finden ihn köstlich und lassen uns auch mit hausgemachten Schaumrollen laben.

Auch die Aussicht auf dieser Terasse ist einen Stop wert - inmitten der Weinhänge muss man die herbstlichen Farben geniessen.



Die Isabella-Traube mit dem unverwechselbaren Geschmack!




Der Klapotetz (slow. "klappern" ) ist eigentlich eine Vogelscheuche und ein Wahrzeichen der Weinstrasse. Der größte mit 16 m Höhe steht auf dem Demmerkogel.


In Berghausen können wir nicht beim Haus des Keramik- und Steinkünstlers Manfred
Sonnenberg vorbeifahren - eine schöne Schale nehmen wir auch von dort mit.

Kitzeck ist der höchstgelegene Weinbauort Österreichs - die Weinberge sind wahrhaft steil wie ein Kirchendach! Die Sonne ist gütig und wärmt - so ist der Durst auf Isabella-Sturm - und der Hunger auf eine zünftige Jause zu stillen.





Verhungert dürfte noch niemand sein in dieser fruchtbaren Gegend - wir auch nicht.

Den Zotter hätten wir gerne besucht - Sonntag war geschlossen.



In der alten Ölmühle decken wir uns mit Kürbiskernöl ein und erfreuen uns an den Tieren, die dort gehalten werden - vom Wollschwein bis zum Kamel gibt es dort allerhand zu bewundern, Jung und Alt waren begeistert.