Mittwoch, 30. April 2008

Mehr über die Walpurgisbräuche - klick hier


Walpurgisnacht


Die Besen sausen,
die Hexen brausen,
heran, heran.

Die Funken sprühen,
die Kohlen glühen,
so heiß, so heiß.

Das Reisig knistert,
der Nachtwind flüstert,
ganz leis, ganz leis.

Wirst du eine berühren,
wird sie dich verführen,
sofort, sofort!

Sei auf der Hut,
denn in dieser Glut
schmilzt Du dahin, dahin.

© Lobelia

Wie gut, daß ich bei Bulgariana auf Besuch war, sonst hätte ich vergessen, daß heute Walpurgisnacht ist! So konnte ich mir noch schnell ein Hexengedicht ausborgen.

Aufpassen heute Nacht, die kleinen Hexlein sind überall

Dienstag, 29. April 2008


Der Föhn kennt keinen Genierer
Zwei wunderschöne Sonnentage hat er uns beschert, aber die Freude währt nicht lange, denn :
"Als Besonderheit der Landschaft am nördlichen Alpenrand gibt es den Föhn, und zwar vor allem im Frühjahr und im Herbst. Anfangs erfreut er insbesondere die Bergwanderer durch prächtiges Wetter mit bester Sicht. Bricht er dann zusammen, bringt er schlechtes Wetter. Auf die Menschen wirkt er verschieden: Während der eine sich bei Föhn in Hochstimmung befindet und eine leistungsstarke Zeit erlebt, wirkt er sich bei anderen eher negativ aus; Depressionen, Kopfweh u. Ä. sind hier die Folge."

Zitat Wetterseite Salzkammergut


Wir haben vorgesorgt und den Pflänzchen einen Regenmantel angezogen!

Na gut, vielleicht wird das heute so ein Tag:



Samstag, 26. April 2008

Mein Weiberl hat ja, wie Ihr in der letzten Zeit lesen konntet, Probleme mit ihrem Laptop.
Da habe ich jetzt ein Modell entdeckt, das zumindest vom Aussehen her noch besser in ihr "Schmolleck" passt.


Wenn sie sich dafür entscheidet ist es sicher gut für die Psyche und für die Augen.

Freitag, 25. April 2008




Bäuerliches Brotbacken im Steinofen

Gößl ist ein Ortsteil der Gemeinde Grundlsee und liegt am Nord-Ostufer des Grundlsees im steirischen Salzkammergut inmitten des Toten Gebirges. Wenn ich über Gößl spreche, muß ich eine Besonderheit erwähnen: eine in Europa einzigartige Form der Rechtsprechung. Die Gößler Bauern stellen jedes Jahr einen „Dorfrichter“, welcher über Streitigkeiten oder allfällige Zankpunkte in Gemeinschaft mit den weiteren Bauern im Gasthof Veit (Baujahr 1616) zu Rate sitzt, diese ausdiskutiert und in den meisten Fällen auch beenden kann.

Heute sitzt ein Bauer aus Gößl bei uns in der Küche, er ist auch Versicherungsberater und macht sozusagen einen Geschäftsbesuch. Zu unserer großen Freude bringt er einen Laib noch warmes Brot mit - frisch aus dem Backofen seiner Frau.

Ich kenne das gut, denn Brotbacken ist eines meiner zu zahlreichen Hobbys und ich habe bei der Bäurin einen Brotbackkurs gemacht. Vorweg muß man sagen, Kurs ist zu viel gesagt, denn einen alten Steinofen besitzen wir nicht, unser Brot entsteht im Elektro-Backrohr.

Es war jedoch ein großes Erlebnis, dabeizusein, wie traditionelles Bauernbrot in der "Außern Kuchl" in einem uralten Steinofen gebacken wird. Einige Bilder davon hier:




Was gibt es denn heute zum Nachtmahl?

Das Tal der Ahnungslosen

Wir haben uns für mobiles Breitband für den Laptop entschieden, weil das sehr praktisch ist - einmal in Wien - einmal auf dem Lande - da muß man sich um nichts kümmern.


Das war nicht so schlecht im letzten Jahr, wenn auch etwas langsam. Aber heuer mit der Übersiedlung kam die Katastrophe: so langsam und so instabil war das Internet hier früher nicht. Was lag näher als A1 nach dem Grund zu fragen? Die Antwort war: Sie haben zwar nur GPRS Empfang in Ihrer Region, aber in den Protokollen sind keine Störungen aufgefallen.


Ja eh klar, ich bilde mir das alles nur ein und kann nicht so gut mit der Technik umgehen...


Und am Abend erzählen sie mir in der Fernsehwerbung:


Schnellstes mobiles Internet, flächendeckend in ganz Österreich.


und auf der Homepage steht:


Einfache Installation: Einfach Modem anstecken und Sie können gleich lossurfen.
Voller Speed: Mit HSDPA 7.2 surfen Sie bis zu 18 x schneller als mit UMTS, Dateiupload mit HSUPA bis zu 1,4 Mbit/s.
Immer im besten Netz: Eine
TU-Studie bestätigt - mit A1 Breitband surfen Sie flächendeckend in ganz Österreich im besten und schnellsten Netz.


Na ja, vielleicht ist der Computer schuld, ist ja auch nicht mehr so taufrisch. Auf ins nächste Computergeschäft nach Liezen, sind ja nur 45 km. Aber oh, dort fährt er los mit HSDPA, das ist die schnelle Verbindung, wie sie mir sagten.


Anruf beim Support von A1, sehr lieb, sehr freundlich, aber: in ganz Österreich werden in der Zeit vom 18.4. bis 20.5. an allen Sendern Arbeiten durchgeführt, sodaß es zu Netzausfällen kommen kann. Und außerdem wäre 500 Meter im Umkreis unseres Wohnortes minimalstes GPRS Netz, dies, obwohl ein Sender in Sichtweite stünde, was nichts nützt, wenn er nicht entsprechend ausgestattet ist, und er ist nicht.


Lösungsvorschlag: Geduld und eine kleine Antenne für die Steckkarte, die das Netz nicht besser aber stabiler macht und man fliegt zumindest nicht immer aus der Leitung.


Die Gegend um Dresden, der wunderschönen Haupstadt von Sachsen, lag früher in einem "Funkloch" und wurde das "Tal der Ahnungslosen" genannt, was dem damaligen Regime sehr recht war. Aha ...







Saibling vom Grundlsee - klick

Hier haben wir die ersten Saiblinge dieser Saison - nein, nicht selbst gefangen, aber selbst gekauft!

Weil heute Freitag ist, nehmen wir gerne mit einer Fastenspeise vorlieb.

Hier brutzeln sie bereits in viel Butter.


Das geöffnete Dunsttürl sorgt dafür, daß es nicht zu sehr stinkt in unserer Küche!


Und ein Lorbeerblatt auf dem noch heißen Ceranfeld nimmt auch den Geruch weg.


Weil noch keine frischer Petersil im Garten verfügbar ist, haben wir einfach ein paar klein geschnitte Erdäpfelwürfel geölt und gewürzt im Rohr gebraten und hatten eine schnelle Beilage.

Sogar die Wangerln werden bei uns verzehrt.




Alles aufgegessen, morgen wird es sicher schön.

Leider geht im Garten bei uns noch nichts voran.


Wenn es abends auf der Veranda so ausschaut



und morgens so


und im Moment Regen bei 6°, da kann man einfach noch nichts im Garten machen. Hoffentlich nehmen es unsere Kübelpflanzen nicht übel, daß sie schon im Freien stehen!



Schließlich sind die Eismänner erst vom 11.-15. Mai Wenn der Frühling auch noch so starke Lebenszeichen gibt, die alten Bauernregeln sollte man nicht außer acht lassen:

Wenn's an Pankratius friert, so wird im Garten viel ruiniert.
Pankraz hält den Nackensteif, sein Harnisch klirrt von Frost und Reif.
Pankratz und Urbanitag ohne Regen - versprechen reichen Erntesegen.
Pankratz macht erst dem Sommer Platz.


Servaz muss vorüber sein, willst vor Nachtfrost sicher sein.
Vor Servaz kein Sommer, nach Servaz kein Frost.
Nach Servaz findet der Frost keinen Platz.
War vor Servatius kein warmes Wetter, wird es nun von Tag zu Tag netter.


Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.
Sophie man die Kalte nennt, weil sie gern kalt` Wetter bringt.
Vor Nachtfrost du nicht sicher bist - bis Sophie vorrüber ist.
Kalte Sophie wird sie genannt, denn oft kommt sie mit Kälte dahergerannt.
Pflanze nie vor der Kalten Sophie.

Warten wir halt noch ein bisserl!

Mittwoch, 23. April 2008

Nostalgie in der Speisekammer




Die alte Manner-Dose hat sich bei uns in der Speisekammer gefunden. So haben wir früher Kakao gemacht!


Dienstag, 22. April 2008




Die Gottscheer Großmutter

Als Kinder der Österreich-Ungarischen Monarchie haben wir uns ein wenig mit der
Gottscheer Abstammung befasst. Großmamas Geburtsort ist Gottschee.

Die deutsche Sprachinsel Gottschee im Süden Sloweniens hatte ein Ausmaß von 860 km2. Dieses Gebiet wurde ausschließlich von deutschsprachigen Siedlern bewohnt. Ihre Vorfahren kamen unter den Grafen von Ortenburg aus dem kärtnerisch-tirolerischen Grenzraum. Die Siedler hatten schwer mit der Natur zu kämpfen, das Siedlungsgebiet war eine Karstgegend, die auch landwirtschaftlich schlechte Erträge gab.
Außerdem überfielen und verwüsteten die Türken zehnmal das Land.
Im Laufe der Geschichte gründeten die Gottscheer Siedler 176 Ortschaften und die Stadt Gottschee. In der Mitte des 19. Jahrhunderts betrug die Bevölkerungszahl etwa 28.000. Im Jahre 1492 wurde den Gottscheern das Hausiererpatent verliehen, das ihnen erlaubte, eigene Erzeugnisse wie Loden, Webwaren etc. in den Erblanden der Monarchie feilzubieten. Der Hausierhandel wurde meist im Spätherbst bis gegen April des nächsten Jahres ausgeübt. Die Hausierer brachten Geld ins Land und linderten damit die Not. Viele Hausierer, die wir heute als reisende Kaufleute bezeichnen würden, blieben aber in den Städten des alten Österreich und wurden angesehene Bürger. Sie gründeten Warenhäuser, waren aber auch in der Politik, Wissenschaft und Industrie tätig. Die Namen Kresse, Verderber, Kapsch, Krauland, Handler, Knaus, Ruppe usw. erinnern daran.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wanderten die Gottscheer nach Übersee aus, um finanzielle Unterstützung für die Heimat zu holen.
Viele Gottscheer Organisationen in den USA bestehen heute noch.
Nach dem 1. Weltkrieg wurde Gottschee Teil des Königreichs Jugoslawien. Zu Beginn des 2. Weltkrieges lebten noch 15.000 deutsche Gottscheer im Gottscheer Land.Sie wurden 1941 umgesiedelt, in ein von Deutschen besetztes Gebiet, von wo sie 1945 flüchteten und vertrieben wurden. Hunderte kamen zu Tode.

Aber: das Gottscheer Volk konnte sich erhalten. Den Zusammenhalt gab die Heimatliebe und ein fester christlicher Glaube. Sie sind in alle Welt verstreut, aber sie sprechen die alte Sprache, singen die alten Lieder und pflegen ihr Brauchtum.

Wie gesagt erkennt man an den Familiennamen die Herkunft aus dem Gottscheerland, Großmama stammt von der Familie Verderber aus Mooswald.

Der junge Familienforscher Michael Verderber hat sich die große Mühe gemacht, die Verderber weltweit zusammenzufassen, wer sich schon einmal mit alten Schriften, Kirchenbüchern, Archiven usw. befaßt hat, der weiß diese Leistung zu schätzen.


Ellis Island - Quarantäne Insel für Immigranten....klick




Ellis Island ist eine Insel im Mündungsgebiet des Hudson River bei New York. Die Insel war lange Zeit Sitz der Einreisebehörde für die Stadt New York und über 30 Jahre die zentrale Sammelstelle für Immigranten in die USA. Über sie kamen zwischen 1892 und 1954 etwa 12 Millionen Einwanderer an und wurden abgefertigt. Sie wird seit dem 11. Mai 1965 zusammen mit der Freiheitsstatue als Teil des Statue of Liberty National Monument als Gedenkstätte vom Typ eines National Monuments durch den National Park Service verwaltet. Seit 1990 ist die Insel als Museum zur Geschichte der Einwanderung in die Vereinigten Staaten für die Öffentlichkeit zugänglich.




Auch unsere „Verderber“ und deren Töchternachkommen „Modic“ sind nach USA ausgewandert. Es ist heutzutage auf einfachem Wege möglich, die Spuren der Auswanderer zu verfolgen, denn die Immigranten in die USA wurden in Ellis Island registriert und diese Daten stehen online zur Verfügung. Wer den Namen der gesuchten Person in ein Suchfeld eintippt, kann im Schiffsprotokoll alle registrierten Daten nachlesen und manchmal auch ein Foto des Einwanderer-Schiffes finden!
Auf diesem Wege konnten wir unsere noch lebenden Verwandten in USA ausfindig machen.



Die Zeit ist reif, unsere gefiederten Freunde, allen voran die Kohlmeisen, leisten uns gerne Gesellschaft, wollen aber natürlich schon etwas "gebeten" werden.
Also stehen wie jedes Jahr wieder Nistkästen bereit. Nach kleinen Renovierungen sind sie wieder am gewohnten Platz am Kirschbaum. Die sehr süßen, gelben Früchte, es handelt sich um die Sorte Döniessens, dienen dann gleich mit zur Aufzucht.

Montag, 21. April 2008

Was heute geschah

Ein gemütliches Frühstück - das lassen wir uns nicht nehmen - läutete den vorerst noch sonnigen Tag ein.


Da noch einige Vorhänge zu waschen waren, ging es ab in die Waschküche, während sich Opa um die Musikbeschallung kümmerte und in der Werkstatt etwas vorbereitete, worüber er berichten wird.


Mit dem Heinl *) bewaffnet machte ich mich über den Küchengarten, um den Boden für die kommende Saison vorzubereiten - leider mußte ich bei der Hälfte mangels Kondition abbrechen, es war aber sowieso schon Zeit für die Küche und die Wettervorhersage war gottseidank auch ungünstig!


*)Österreichisch :
Heindl , das , -s , -n
Aussprache :
Hail, Hayl, Heinl
Deutsch :
kleine Haue (Gartenwerkzeug)

beim Baumax: Häundl





Zur Belohnung und für die Entspannung gab es nachmittags Dampfkammer und Sauna - wir wollen ja morgen keine Spatzen haben!

"Und jetzt hätten wir bitte gerne einen Masseur!"

Den haben wir nicht, aber wir knotzen sicher gleich mit zwei Glaserln beim Assinger.


Die Spargelsaison ist eröffnet





Diese Köstlichkeit produziert ein Berliner Zuckerbäcker!

Hier gesehen und abgekupfert!

Sonntag, 20. April 2008

Ich sitze im Schmollwinkel und lese weiter bei Dörthe Binkert:


Chaiselongue

Dieses französische Wort (chaise longue = der lange Stuhl), das sich auch im Deutschen für die gepolsterte Liege mit Kopflehne eingebürgert hat, nehmen wir auf, weil es so schön klingt und ein so angenehmes Möbelstück bezeichnet, auf dem Damen sich malerisch drapieren können. Wie könnte man sich besser in einem Salon bei einer Gesellschaft zur Geltung bringen, als auf der Chaiselongue. Decolleté, Beine, Pumps...

Auf der Recamiere, auch sie eine Chaiselongue, läßt es sich gemütlich lesen, parlieren und gegebenenfalls auch anbändeln.



Ich freue mich, daß ich auch eine Chaiselongue besitze und möchte sie Euch - keine Angst, ohne malerische Drapierung - zeigen:

Darf ich wieder Dörthe Binkert zitieren:



Boudoir

Das Boudoir war ursprünglich ein "Schmollzimmer", denn bouder heißt auf französisch schmollen. Aus dem Schmollwinkel wurde im achtzehnten Jahrhundert aber sehr schnell das "Damenzimmer", und auch heute noch assoziieren wir mit dem Boudoir einen sehr weiblichen Ort. Die Vorstellung, daß Frauen ständig schmollen und sich beleidigt in den Schmollwinkel zurückziehen, hat sich allerdings verflüchtigt .


Wir haben, wenn wir an ein Boudoir denken, heute eher Vorstellung von Parfum, Kissen, Schmuck und Federboas im Kopf.


So sieht mein - noch nicht sehr aufgeräumter - Schmollwinkel aus:




Unser (Ein)leben auf dem Lande

Es ist nicht leicht, ein "Halbe-Halbe"-Leben zu führen. Nach einer Woche Landleben haben wir uns durchgekämpft und Einiges erledigt:

Wichtiges Thema ist natürlich der PC. Wir haben einen Laptop, ok. Aber Mann braucht auch einen richtigen Computer, und richtiger Computer benötigt viele Daten, die sich im Winter in Wien angesammelt haben. Auch einen Virenschutz - Mehrplatz, versteht sich, denn wir haben es ja bei der Masernepidemie gesehen, wer nicht geimpft ist, wird krank.

Wozu hat man Freunde? Sigi und Sunny kamen gleich angerauscht, um unterstützend einzugreifen, unter erschwerten Bedingungen (Schlafplatz im Wohnzimmer, die Küche blieb noch kalt, gegessen wurde im Wirtshaus) nahm sich Computer Doc der Maschine an.



Und lustig war es auch wieder.

Ansonsten nahm die Routine ihren Lauf: Winterreifen umstecken in Verbindung mit erstem Großeinkauf, auf daß wir nicht verhungern, falls es vor den Eismännern doch noch einmal schneit.

Kübelpflanzen zaghaft aus der Garage holen - die Morgentemperaturen sind noch gefährlich tief.

Heute, weil es schon in aller Herrgottsfrüh so sonnig (unbarmherzig bringt sie alles an den Tag!) war, mußte ich unbedingt einige Fenster putzen und Vorhänge waschen. Da wir in einem alten Haus leben, haben wir Kastenfenster, die so mancher gar nicht mehr kennen wird. Im Winter verwenden wir noch Fensterpolster:



Zeit zum Kochen blieb auch noch, es gab "Schweinsmedaillons an Knoblauchsaftl mit Bandnudeln" - oh mein Gott, stinkt die Küche mitsamt den frisch gewaschenen Vorhängen!Hinterher blieb uns noch Zeit für einen Georgy-Kaffee und eine süße Kleinigkeit und jetzt macht jeder, was er will. Ich habe gehört, es gibt Fußball im TV - da ziehe ich mich gerne zurück in mein "Schmolleck".

Doch das ist eine andere Geschichte.

Samstag, 19. April 2008





Der Spiegel berichtet über die "Water Nymph" die vor 130 Jahren in der Boddenlandschaft zwischen Rostock und Rügen gestrandet ist.


Mehr darüber

Freitag, 18. April 2008

Nicht mehr ganz neu, aber leider immer noch aktuell und ungelöst – und leider auch kein Einzelfall:

Eine unglaubliche und bestürzende Geschichte, die offensichtlich - wieder einmal - durch den „Geschäftssinn“ der Pharmaindustrie auf die Spitze getrieben wurde:
Ein seit über einem Jahrhundert bekanntes Mittel kann man nicht mehr patentieren!

Von Hans Kaegelmann, Arzt und Interdis Präsident :

Die Pille gegen Herzinfarkt
Das beste Mittel gegen Herzinfarkt

In welche Sackgassen der Dogmatismus der orthodoxen Medizin führen und welch große gesundheitliche Schäden er anrichten kann, wird am Beispiel Strophantin besonders deutlich. Jahrzehntelang galten Strophantin-Kapseln als Erste Hilfe-Mittel bei Herzinfarkt.

Da jedoch das natürlich vorkommende Strophantin patentrechtlich nicht schützbar und monopolisierbar war, erfand die Pharma-Industrie unter anderem die Betablocker, deren Wirkungen höchst umstritten und deren Nebenwirkungen zum Teil katastrophal sind.

Strophantin wurde mit Hilfe höchst dubioser Studien als " gefährlich" eingestuft und verschwand vom Markt.

Jetzt stellt sich heraus, dass Strophantin sogar als menschliches Hormon vorkommt.

Aus einer ganzen Reihe einschlägiger Veröffentlichungen läßt sich noch einiges zum Thema nachlesen. Unter vielen anderen z. B.

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-strophanthin-skandal.html
http://www.nlnv.de/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=48&idart=331&m=&s

Mittwoch, 16. April 2008

Gabriel Garcia Márquez hat da etwas ganz Richtiges gesagt,
womit einigen von uns aus der Seele gesprochen ist:


T C M


Eine liebe Freundin von uns hat anläßlich einer Kur in die Traditionelle Chinesische Medizin hineingeschnuppert und nun, wieder zu Hause, weiß sie nicht so recht, ob sie oder nicht .. einen TCM Arzt konsultieren soll.
Alternativmedizin ist leider nicht billig und so wäre es schön, auf Erfahrungen und Empfehlungen zurückgreifen zu können, um sich Irrwege zu sparen.
Und vielleicht sogar noch in Wien oder südlich von Wien?

Dienstag, 15. April 2008

Wem sieht Dein Kind ähnlich?

MyHeritage: Familienstammbäume - Genealogie - Prominente - Collage - Morph

Klick hier

und Du kannst Information über Deinen Familiennamen und seine Verbreitung in Deutschland erhalten!

Die Nachbarkinder haben für uns einen Palmbuschen aufgehoben. Der bringt Segen für das Haus. Der vorjährige wird in den Garten gesteckt und soll beim ersten Gewitter verbrannt werden.


Montag, 14. April 2008

Unser Hochbeet





Auf Grund der Schädlingssituation – Schnecken fraßen den Salat und viele andere Blattpflanzen, die Wühlmäuse knabberten die Karotten an, bevor wir an Ernte denken konnten und weil das Klima im Salzkammergut nicht gerade mediterran ist entschlossen wir uns vor einigen Jahren, ein Hochbeet zu bauen. Wir entschieden uns für einen Bausatz aus Styropor, entstehen sollte ein Hochbeet in Form eines 4-blättrigen Kleeblattes, sehr praktisch zum Bearbeiten und unerreichbar für die ungewollten Gartenbewohner.

Es entwickelte sich zu einem mittelgroßen Bauvorhaben: die Grundfläche musste ausgekoffert werden, dann kam Rollierung darauf, abgedeckt mit einem feinen Maschengitter gegen die Wühlmäuse. Nachdem das Gebilde aus Styroporziegeln aufgebaut war ging es an die Füllung: Strauchschnitt, Stroh und dann erst Erde.

Jetzt ernten wir hier im Mai den ersten Salat (das ist in dieser Region eine Sensation), haben wunderschöne Karotten, Radieschen, Brokkoli, rekordverdächtig große Kohlrabi, Zucchini und vieles mehr.

In den nächsten Tagen werden wir die ersten Pflänzchen setzen und mit einer mitwachsenden Folie vor Wetterunbillen schützen.

Und wie wir uns auf das erste Grün freuen …!!...


Bei der heutigen Inspektion ist uns etwas aufgefallen – gibt es hier Termiten ? Wer hat sich in unserem Hochbeet eingenistet ?




Die spanische Nacktschnecke

Unsere Gegend ist von ihr nicht verschont geblieben und so ist sie jedes Jahr ungebetener Gast in unserem Garten. Egal ob Wiese, Gemüsegarten oder Blumen – sie ist allgegenwärtig- je feuchter der Sommer desto mehr braune Schnecken fühlen sich hier wohl.

Weil das vorige Gartenjahr so geprägt von der Anwesenheit von Schädlingen war – wir haben ausgiebig darüber berichtet – hat mir eine liebe Gartenfreundin eine Liste „schneckenresistenter“ Pflanzen gegeben. Einige davon wachsen bei uns ohne unser Zutun, die eine oder andere werden wir neu einbürgern.

Und mancher Gartenfreund hat vielleicht Interesse daran?


Schafgarbe
Eisenhut
Farne
Frauenmantel
Löwenmaul
Akelei
Astilben
Sumpfdotterblume
Storchschnabel
Taglilie
Purpurglöckchen
Fleißiges Lieschen
Nachtkerze
Phlox
Steinbrech
Hauswurz
Kapuzinerkresse
Ehrenpreis

Hoffentlich haben die Schnecken keinen Internetzugang!
Quelle: Ilse


Heute hatte die Wetterküche ein abwechselungsreiches Angebot:

Morgens Reif…


Tagsüber Sonne und föhnig warm bis 20°



Abends: Abkühlung auf 5° mit Regen

Sonntag, 13. April 2008

I am black
I was born black
When I go out in the sun, I am black
When I am sick, I am still black
When I am dying, I`m black
When they bury me, I´m still black

You are white
You were born pink
When you go out in the sun, you turn red
Then you go brown
When you get sick you turn white
When you are dying you go grey
When they bury you, you are purple

And you`ve got the fucking nerve to call me coulored !!!


Quelle: Sigibua

Samstag, 12. April 2008

Einfach so hat mir der beste aller Ehemänner ein Büchlein auf den Tisch gelegt:

Dörthe Binkert, "All die schönen Wörter, die wir vor dem Untergang retten sollten "

Weil es mir so gut gefällt, möchte ich in der nächsten Zeit einige Beispiele daraus zitieren um Euch zu einem Rundgang einzuladen in die, wie sie sagt "Arche Noah der gefährdeten und bedrohten Wörter unserer Sprache"

Ich schlage das Büchlein bei "F" auf und lese:

Flausen

Auf Menschen, die Flausen im Kopf haben, verlässt man sich besser nicht felsenfest. Sie finden leicht Ausreden und haben Launen, die anderen nicht unbedingt einleuchten. Vor allem in Gegenden, wo es Webereien gab, ist der Begriff beheimatet. Dort flogen die Wollflocken durch die Luft, und die Flausen wurden - ganz das Gegenteil von ordentlichem Wollstoff - zum Bild für unzuverlässiges, unstetes Verhalten.

Freitag, 11. April 2008


Irgendwie haben wir es wieder geschafft, alles, was wir unbedingt benötigen,einzupacken, zu verstauen, auszuräumen


und mittlerweile auch wieder zu verstauen.


Der Föhn macht es warm, doch von der Höhe schaut noch der Schnee herunter.


Trotzdem blüht und sprießt es schon im Garten und morgen wird in die Hände gespuckt...








Vielen Dank an alle für die guten Wünsche!