Mittwoch, 30. Juli 2008

Es wird berichtet, dass in China das Versprechen für freien Internetzugang für ausländische Journalisten gebrochen wird. Die chinesischen Behörden erklärten, dass sie mehrere Webseiten sperren wollen, ein Beispiel sei die Seite der in China verbotenen Falun-Gong-Sekte.

Journalisten im Pressezentrum der Olympischen Spiele berichteten jedoch, dass sie zu zahlreichen Internetseiten keinen Zugang hätten, darunter diejenigen der Menschenrechtsgruppe amnesty international, der britischen Rundfunkgesellschaft BBC, der Deutschen Welle und mehrerer Zeitungen.

So ähnlich haben wir uns in der letzten Zeit gefühlt - man hatte das Gefühl, als würde jemand verhindern wollen, dass uns zu bestimmten Zeiten der Zugriff auf das gesamte Internet ermöglicht wurde und niemand war schuld.

Mittlerweile konnten wir - mithilfe der Hotline Moosbrunn, der wir herzlich danken (ohne dich, lieber Sigibua, hätten wir uns nie zugetraut, einen Laptop neu aufzusezten) - das Werkl wieder in Gang setzen und sind den 2. Tag störungs- und absturzfrei im Netz unterwegs.

Einer der Fehler war auch ein defekter, erst vor kurzer Zeit neu eingebauter RAM-Speicher, den wir austauschen liessen.



Dienstag, 29. Juli 2008


Das war ein schöner Nachmittag mt Ronny. Unsere Töpferstube heißt "Tonstudio".
Ronny suchte selbst aus, was er machen wollte - es war lustig, mit dem Nudelwalker den Ton wie für Weihnachtsbäckerei auszurollen. Geduldig und genau stellte er 4 Objekte her, die jetzt zum Trocknen in der Werkstatt stehen. Wir werden berichten, wie es weitergeht.
Lernen müssen oder lernen dürfen ?
Mehr darüber!

Sonntag, 27. Juli 2008

Oma und Opa sind wohl schon ein bißchen "OWEIS"

Im örtlichen Dialekt heißt "oweis" so etwas wie zerstreut (abwesend).
Ronny kam heute Mittag mit Papa für einige entspannende Tage. Da wollten wir die Gelegenheit wahrnehmen und zum Grundlseer Seefest mit Remmidemmi, Seebeleuchtung, Saiblingessen, Rahmenprogramm und Feuerwerk gehen.
Zur Sicherheit bereitete ich einen Germteig vor, dass wir - falls das Wetter nicht hält - zu Hause ein schönes Abendessen hätten.
So gegen 18 Uhr fuhren wir Richtung Gößl und hatten auch schon Appetit auf die angekündigten Schmankerln. Aber dort war nichts. Wenige abgehärtete Badegäste waren zu sehen, aber von einem Seefest keine Spur. Da sagten wir uns, na fahren wir nach Hause, schieben wir ein Blech mit Pizza ins Rohr und fahren wir später zum Feuerwerk.
Ronny half beim Pizza belegen, alle waren sehr zufrieden. Dann schaute Opa ins "Was ist Los" (das ist das Veranstaltungsprogramm der Region) - sieh da - das Grundlseer Seefest war gestern.

Da kann man nur sagen "Was ist los"? macht uns der Computer so fertig oder werden wir alt?
Diese Zeilen kommen aus OPA's PC:

Hallo, liebe Freunde und Leser,
ein schon länger auf unserem Läppi ansässiger Spion/Wurm/Trojaner/Virus/Störefried hat nun dazu geführt, daß nichts mehr geht, nach wenigen Sekunden im Netz kommt die Meldung: "Runtime error" und beim nächsten "Klick" schaltet das Gerät total ab! Toll was?
Cui bono - wem nütz's?
Es ist, wie wir mittlerweile herausgefunden haben, ein Schädling mit dem Namen
"IEXPLORE.EXE-2CA9778D.pf ",
der sich aber unauffindbar irgendwo eingenistet hat.
Alle Löschversuche schlugen fehl.
Gestern war daher eine "Generalsanierung" angesagt - erstmals alleine.
Zuerst geht alles glatt, wir glaubten schon, wir hätten es geschafft - und dann -
trotz korrekt erworbenem Windows-Programm läßt sich bis jetzt das Servicepack 3 als Ergänzung nicht aufspielen!?!?! Stunde um Stunde vergeht. Zur Zeit läuft ein neuerlicher Versuch.
Wir werden wahrscheinlich wieder die beratende Hilfe unseres lieben Freundes und PC-Doktors Sigibua brauchen.

Mittwoch, 23. Juli 2008

Es bleibt nichts anderes übrig, wir müssen ein paar Worte über das Wetter schreiben:

Als einer der regenreichsten Tage im Jahr wird der 22. Juli, der Namenstag von Maria Magdalena angesehen. Maria Magdalena gilt als charismatische und vielschichtige Frauengestalt, um die sich viele Legenden ranken. Die Schutzpatronin der Frauen, Verführten, Büßerinnen, Friseure, Parfümmacher, Puderhersteller, Salbenmischer, Bleigießer, Wollweber, Winzer und Weinhändler zählt in der Kunst zu den beliebtesten Frauenmotiven. Der Volksmund sagt: „An Magdalena regnet’s gern, weil sie weinte um den Herrn“ und „An Magdalenen – da fehlt’s nicht an Tränen.“ Früher wurden die durch Schattenwurf verursachten dunklen Flecken auf der „Mondscheibe“ als Magdalenas Tränen gedeutet.


Die "Hundstage" (23. Juli bis 24. August)

"Hundstage" ist die Bezeichnung für eine Schönwetterperiode, die nach dem Hundsstern Sirius ("Großer Hund"), der Anfang August mit der Sonne auf- und untergeht, benannt wurde. Während der Hundstage (die in Deutschland oft schon um Mitte August enden) befindet sich Deutschland überwiegend auf der Südseite, auf der so genannten warmen Seite, der Wetter bestimmenden Höhenwestwindströmung und liegt damit indirekt oder direkt unter dem subtropischen Hochdruckgürtel. Die mit südlichen und östlichen Bodenströmungen herangeführten Warmluftmassen bilden über Mitteleuropa wiederholt meist schwache, dafür aber warme und andauernde Hochdruckgebilde aus. Unter diesen Hochs und Hochdruckbrücken gibt es viel Sonne, allgemein keinen Regen und es bleibt auch relativ windschwach.


Bauernregeln

Heisse Hundstage prophezeien einen kalten Winter.
Was die Hundstage giessen, muss die Traube büssen.
Hundstage heiß, Winter lange weiss.
Hundstage hell und klar, zeigen ein gute Jahr.
Wie das Wetter, wenn der Hundsstern aufgeht, so wird`s bleiben, bis er untergeht.
Der Hundsstern aufgeht mit trüben Glanz, bringt allzeit gern Pestilanz.
Zeigt er sich aber hell und klar, so ist zu hoffen ein gesundes Jahr.
Hundstage heiß und schwül, braucht der Bauer Hände viel.
Wie die Hundstage anfangen, so gehen sie aus.
Wie das Wetter, wenn der Hundstern aufgeht, so wird's bleiben, bis er untergeht.

Quelle: http://www.garten-literatur.de/Kalender/juli.htm
So schaut's aus!!

Donnerstag, 17. Juli 2008



Ganz schnell fertig war heute der Zucchinikuchen:


3 Eier
2 Tassen geriebene Zucchini
2 Tassen Zucker (davon 1 Tasse brauner Zucker, wenn man zu Hause hat)
3 Tassen Mehl
3/4 Tasse Öl
1 Tasse grob geriebene Nüsse
3 TL Zimt
1 Prise Salz
Vanillezucker, Backpulver (Natron)


Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, die anderen Zutaten dazugeben, in einer Form backen oder auf ein Blech streichen und nach dem Erkalten z.B. mit einer Schokoglasur Spuren ziehen.



Der Kuchen ist sehr saftig und lange haltbar, jedoch hat er bei uns noch nie lange gehalten!

Mittwoch, 16. Juli 2008

Meine Nierensteine

Forscher der Universität Texas haben herausgefunden, dass die Klimaerwärmung zu vermehrtem Auftreten von Nierensteinen führe.
Wenn Menschen von einer gemäßigten Klimazone in heißere Gegenden reisen, nehme die Gefahr der Bildung von Nierensteinen zu, wird erläutert. Dies sei beispielsweise bei Militäreinsätzen im Nahen Osten nachgewiesen worden. Ähnliches werde künftig geschehen, wenn durch den Klimawandel die Temperaturen steigen.

Ich frage mich, woher ich meine Steinchen habe ??

Montag, 14. Juli 2008



Eine Gartenkontrolle ruft auf zur Verwertung eines Jumbo-Zucchino!
Zucchinisalat, Zucchinikuchen und Zucchini-Cordon-bleu gibt es bei uns oft, deshalb werden wir
Zucchini-Bandnudeln
daraus machen:
Zucchini fein raspeln, in Fett weichdünsten, medit. Gewürze dazu, mit Obers aufgießen und mit Gemüse-Suppenwürze verfeinern.
Uns schmeckt diese Sauce auf Bandnudeln sehr gut!

Krumpli fözelék - ein ungarischer Erdäpfeleintopf

Einfach kochen:

Heute zeigte uns Andi eine einfache, schmackhafte und preiswerte Hausmannskost, die sie von ihrer Mutter gelernt hat:

Krumpli fözelék - ein ungarischer Erdäpfeleintopf

Dazu benötigte sie:
Erdäpfel
Öl, Mehl für eine Einbrenn
süßes Paprikapulver, Salz, Lorbeerblatt
Milch und Sauerrahm

Zum Schluß kamen "virsli" (=Frankfurter Würstchen) hinein und der Topf wurde mit Brot zu Tisch gebracht.

Dieser Eintopf wird in Ungarn aus verschiedenen Gemüsen hergestellt, z.B. mit grünen Fisolen und die "Würstcheneinlage" kann man auch variieren. Einfach, gut und ausgiebig!


Freitag, 11. Juli 2008

Die Zeit der Reparaturen?







Wir haben unsere, wie wir immer sagen, "ungarische Familie" hier. Alex ist im Krankenhaus, bereits erfolgreich operiert, und wartet ungeduldig auf seine Entlassung. Gestern am späten Nachmittag wachte er aus der Narkose auf und wir waren schon alle bei ihm. Leider war ihm sehr schlecht. Heute ist er bereits wohlauf und in Kürze wird alles vergessen sein.






Unser lieber Sigibua kam mit Sunny zu uns - er erbarmte sich des Laptops und setzte ihn in einer nächtlichen Aktion neu auf - alles läuft wieder wie am Schnürchen und mit dem mobilen Internet sind wir auch zufrieden, danke. Gestern war herrliches Ausflugswetter und man besuchte die Sprungschanze am Kulm. Ein Sessellift führt bis zum Starthaus und man kann dort nicht nur die Schanze besichtigen sondern hat auch eine atemberaubende Aussicht.







Hier springen die "Adler"!!

Dienstag, 8. Juli 2008



Schon bemerkt? Wir sind hier etwas schweigsamer geworden, denn unsere ungarische Jungfamilie ist hier. Papa geht morgen in das Krankenhaus, um ein Metall aus seinem vor längerer Zeit gebrochenen Wadenbein herausholen zu lassen und wird mit seiner Familie den Krankenstand hier verbringen.
Tami fühlt sich sehr wohl bei uns und wir sind so stolz auf seine Zweisprachigkeit.
Es wird aufregend morgen, wenn wir Alex abgeliefert haben, kommt die Computer-Feuerwehr (Sigi und Sunny können uns nicht leiden sehen und der kranke Laptop wird neu aufgesetzt). Dazwischen wollen wir viel Spaß haben und wünschen uns auch schönes Wetter, damit wir grillen können.



Sonntag, 6. Juli 2008




Der allabendliche Gewitterhimmel richtet sich soeben wieder ein!



Vom misslungenen Schokonußkuchen

Mein Blechkuchen ist zu lange im Rohr geblieben und trocken geworden – was tun?
Die Zuckerbäcker machten doch früher Punschkrapferln aus den Resten – das kann ich auch.
In der Speisekammer stand noch eine Restflasche Rum vom letzten Rumtopf. Den Rum schüttete ich in die Schüssel, in die ich vorher den Kuchen hineingebröselt hatte. Diese Mischung blieb über Nacht stehen.



Heute improvisierte ich: ein heller Rührteig auf dem Blech gebacken fungierte als Boden und Deckel, in die Mitte kam die rumfeuchte Masse, und weil ich nicht weiß, wie man eine Punschglasur macht, musste die Industrie mithelfen.





Einen Schönheitspreis gewinnt er nicht, der Riesenpunschkrapfen, aber als Nachtisch heute Mittag passte er exzellent zum Kaffee.




Samstag, 5. Juli 2008

Wir wollen nicht versäumen, euch kurz zu berichten, was denn bei dem Workshop beim Neureiter in Söding gezeigt wurde:

Titel: Alles drechseln außer Holz

Unglaublich, was sich alles drehend bearbeiten läßt (und früher erzeugt wurde).
Aus Rinderknochen machte man z.B. wunderschöne Salben- und Pillendosen - wir haben es auch probiert:



Es läßt sich auch aus ca. 2000 Blatt verklebtem Papier eine Schale drechseln:


Speckstein und Alabaster sind auch Werkstoffe für die Drechselbank. Die Technik wurde gezeigt,




die "Hausaufgabe" war dann der Teelichthalter aus Alabaster, wofür wir einen Rohling mitbekommen haben:





"Echte" Hirschhornknöpfe werden natürlich auch auf der Drechselbank hergestellt.



Freitag, 4. Juli 2008

Ein regierungsnahes Kleinformat hat, unbestätigten Meldungen zufolge, einen Brief von Gusi & Co erhalten, demzufolge wissen die heute schon, dass am 6. Juli der "Tag des Kusses" ist.

Na Schmatz.



Keimschleuder Einkaufswagen?


Dass Einkaufswagen im Supermarkt zum Gesundheitsrisiko werden können, haben wir noch nicht bedacht! Mikrobiologischen Untersuchungen zufolge sind die Handgriffe der Einkaufswagen bakterienverseuchter als eine ungereinigte Toilette. Das Schlimme ist: man sieht es nicht. Und so werden Einkaufswagen nach einer Umfrage auch nur einer Sichtkontrolle unterzogen, das heißt, sichtbarer Schmutz wird entfernt. Und wie oft legen wir unverpacktes Gemüse (ein Krauthappel zum Beispiel!) in das Wagerl. Oder auch verpackte Lebensmittel, die natürlich nicht desinfiziert in den Küchenschrank oder in die Speis gestellt werden.

Stellen wir uns das Zukunftsszenario vor: wir gehen mit OP-Handschuhen zu Billa & Co und kleiden den Einkaufswagen mit mitgebrachter Krankenbettfolie aus ... ?? ..

Hier kann man noch mehr zu diesem Thema lesen.

Was können wir tun, bis es soweit ist, dass selbstreinigende Kunststoffe (das ist in Entwicklung) als Griffe für Einkaufswagen eingesetzt werden: was wir schon den Kindern gelernt haben: "Hände waschen, wenn du nach Hause kommst!" Wir wundern uns auch ohne Mikroskop, welch eine Suppe da herunterrinnt!
Der große Brummer ist identifiziert!

Es handelt sich nach Wiki um eine Bremse, es gibt demnach Rinder- und Pferdebremsen, unsere ist wahrscheinlich, wenn man die Nähe der Opfertiere berücksichtigt, eine Rinderbremse.

Mittwoch, 2. Juli 2008





Vom einfachen Leben auf dem Lande





Ozon und Gewitter - was soll's?


Wir haben Hunger und machen es uns in der Küche gemütlich. Wir essen das einfachste, was die Küche zu bieten hat und zwar auf alt hergebrachte weise:

Schnittlauchbrot!!

Wir streichen ein Butterbrot, klatschen es auf das Brett mit dem kleingeschnittenen Schnittlauch, gutes Salz darauf, Mahlzeit.










Wofür Bier noch gut sein kann ... klick



Die Montanuniversität Leoben hat ein Verfahren entwickelt, mit dem die Malzrückstände aus dem Brauprozeß verbrannt und in Energie umgewandelt werden können.

Es ist verblüffend, was alles möglich gemacht wird, wenn die Energiekosten explodieren.

Überraschend für uns ist die Tatsache, dass diese Rückstände als Tierfutter verkauft wurden - früher haben die Rindviecher im Sommer alles was auf der Alm wächst und im Winter Heu gefressen.

Ozon klick



Die Ozonwerte haben heute die Informationsschwelle überschritten - zumindest in einem Teil Niederösterreichs!
Wien und Umgebung sehen auf der aktuellen Karte auch dunkelorange aus, bei uns ist nur Gewitterschwüle zu verzeichnen, aber die hat es in sich. Hinter dem Zinken türmt sich ein Wolkenturm auf, dieses Unwetter wird uns erfahrungsgemäß nicht treffen, aber auch beim Tressenstein schaut es dunkel her. Warten wir ab, es ist ganz still geworden und unsere Fenster sind geschlossen.