Freitag, 28. September 2007

Mäusegeschichte - Opa erzählt


Da wollte ich gestern in der unteren Ablage meiner Hobelbank nach einem lange nicht benötigten Werkzeug greifen – und finde es nicht. Stattdessen stoße ich an verborgener Stelle auf den Rest der Nussschalen aus 2005!!! Damals haben wir nämlich eine Großfamilie Hausmäuse über den Winter gebracht, indem wir (sprich: ich) einen feinmaschigen Drahtkorb voll mit Nüssen im Herbst in der Werkstatt stehen haben lassen. Er war wohl mit einer 4-fach zusammengelegten Decke aus schwerem Kotzen abgedeckt, das hat aber nichts genützt – siehe Bild.

Mittlerweile ist die Werkstatt sauber, aber das gesuchte Trumm habe ich immer noch nicht gefunden.
Vielleicht wird noch ein Teil in der Werkstatt von Grund auf gereinigt.

Sbrinz



Von der Chäs-Marili in Schaffhausen haben wir "Sbrinz" mitgenommen:

Fünf Jahre alter Sbrinz ist ein Extra-Hartkäse aus der Innerschweiz. Er wird vor allem in den Kantonen Luzern, Obwalden und Nidwalden nach traditioneller Methode in Handarbeit in Kupferkesseln hergestellt. Außer Rohmilch, Lab und Salz enthält er keine weiteren Zutaten. Da er sehr trocken ist und einen hohen Salzgehalt hat, ist er sehr gut haltbar.

In Deutschland ist Sbrinz wenig bekannt und nicht überall erhältlich. Der meiste Sbrinz wird in der Schweiz selbst verzehrt. Seit Jahrhunderten wird ein großer Teil der Produktion nach Norditalien exportiert; derzeit (2004) sind es rund 500 Tonnen pro Jahr. Der Pfad vom Vierwaldstättersee über den Brünig- und den Grimselpass war unter dem Namen Sbrinzroute bekannt.

Sbrinz hat einen charakteristischen, sehr würzig-intensiven Käsegeschmack. Seine Konsistenz ist auf Grund der langen Lagerdauer wachsartig-brüchig und etwas kristallin. Er lagert mindestens 18 Monate bevor er in den Verkauf gelangt. Bevor er auf den Tisch kommt, sollte er mindestens zwei Jahre, besser noch drei Jahre alt sein. Noch ausgeprägter, kräftiger und würziger schmeckt fünf Jahre alter Sbrinz.

Sbrinz findet in verschiedenen Darreichungsformen Platz in der Küche: als Hobelrolle, als Möckli (Bröckchen) oder auch als Reibkäse. Sbrinz ist ein ausgezeichneter Reibkäse zu Nudelgerichten, besonders als Alternative zu Parmesan. Auch als Begleiter zu Brot und einem kräftigen, trockenen Weißwein ist er gut geeignet.

Er sollte nie geschnitten, sondern gebrochen werden. Hierzu gibt es den sogenannten Sbrinz-Stecher.

Um das Jahr 2002 herum suchte die Vermarktungsgesellschaft des Sbrinzkäses eine Ortschaft innerhalb des Ursprungsgebietes, die bereit wäre sich in "Sbrinz" umzubenennen. Dieses Vorhaben scheiterte, weil sich keine Ortschaft fand, die sich umbenennen wollte.

Donnerstag, 27. September 2007

Hungaria Classic




Das ist doch ein wichtiger Termin für die ungarische Abteilung, oder? Ein Bildbericht hinterher wäre super!

Frage an Magyarorszag:

Hat dieses Rennen stattgefunden?
Habt Ihr es gesehen ?

Leider funktionierte dieser Link nicht , daher gibt es eine andere Seite!

bitte klicken

Noch nicht müde ? Es regnet ? Es ist kalt ?
Dann laden wir Euch herzlich zu einer virtuellen Wanderung auf den Loser ein - viel Spaß!

Dienstag, 25. September 2007

Herbst ist Reisezeit.


Wir haben schon länger geplant, in diesem Herbst einige längst fällige Besuche im Wilden Westen zu machen.

Außerdem findet zu diesem Zeitpunkt eine Messe in Salzburg statt – und weil wir die „Futura“ immer schon besucht haben – wollten wir auch diese Gelegenheit nützen.



In Westendorf (bei Kitzbühel) haben wir Cousine Trude, die aus Öblarn nach dem Tod ihres Mannes Hiasl in die Nähe ihrer Töchter Elfi und Helga übersiedelt ist.

Dann haben wir in Schaffhausen unseren lieben alten „Knorrli“ Mandi , denn wir schon sehr lange nicht gesehen haben.

Und wenn wir in der Schweiz sind, dann können wir bei der Rückfahrt nicht bei Mira und Walter im Montafon vorbeifahren!

Gerade in dieser Zeit machen unsere Freunde Anni und Fritz auf dem Zottensberg in Windischgarsten Wanderurlaub – da könnten wir doch, wenn wir zurückkommen, den Koffer umpacken und über den Pyhrnpass fahren, um gemeinsam mit ihnen einen Abend zu verbringen.

Zusammenfassung:

Zeitraum: 16. – 22. September 2007

Route: Bad Aussee – Salzburg – Westendorf – Schaffhausen – Montafon – Salzburg – Bad Aussee – Zottensberg

Gefahrene Kilometer: 1339

Wir fahren zu Trude nach Westendorf



Trude haben wir zuletzt im November 2003 besucht und seither nur am Telefon gehört. Die Reise nach Westendorf führte uns über Salzburg, wo wir die Futura besuchten. Es blieb bei einem Kurzbesuch, denn wir freuten uns schon auf das Mittagessen im Gasthof Schorn.

Rechtzeitig zum Kaffee kamen wir in Westendorf an, Trude kredenzte Ribiselkuchen (von Elfi) und wir plauderten über alten Zeiten.
Sie hat sich gegenüber unserem letzten Besuch (sie ist jetzt 87!) nicht verändert, nur ihre Augen lassen durch die Makuladegeneration stark nach. Zum Glück hat sie ihre beiden Töchter – Elfi wohnt ganz in der Nähe in Westendorf, Helga in Innsbruck – die sich vorbildlich um sie kümmern.
Am Abend kam Elfi mit ihrem Mann Günter zu einem Plauderstündchen und zum x-ten Male haben wir sie nach Aussee eingeladen - na da sind wir aber neugierig!
Wir übernachteten bei Trude, am nächsten Vormittag besuchten wir gemeinsam Hiasls Urnengrab auf dem Friedhof von Westendorf - 10 Jahre ist das schon her !

Zu Mittag waren wir bei Elfi zu einem sehr guten „Kräuterbraten“ eingeladen, es freute uns, dass Sohn Lukas (er studiert Medizin) auch zu Hause war und das Günter Zeit fand, von der Kanzlei nach Hause zu fahren und wir alle zusammen beim Mittagessen saßen.

Nach einem guten Espresso brachen wir – es begann inzwischen zu regen – Richtung Schaffhausen auf.

Unser lieber, alter „Knorrli“ in Schaffhausen



Die Fahrt war mühsam und dauerte länger als geplant, weil es viele Baustellen und Geschwindigkeitsbeschränkungen gab.
Trotz der Verspätung war die Freude riesengroß, als wir mit unserem lieben Mandi bei einem gemütlichen Abendessen im Hotel Hohberg zusammen saßen. Es gab – wie kann es anders sein – Züricher Geschnetzteltes mit Rösti.

Am nächsten Vormittag besuchten wir Mandi – auch er ist 87 und hat sich hervorragend gehalten – in seiner Wohnung. Liebevoll hatte er eine Obstschale und Aufmerksamkeiten für uns vorbereitet. Dann war eine Fahrt in die Altstadt von Schaffhausen eingeplant – Mandi war immer schon der Mann des Organisierens und hat alles vorbereitet: Tiefgarage – wenige Schritte zum Käseladen – auch das Mittagessen im Altstadt-Lokal war perfekt inklusive Kellnerinnen und Gastwirt.

Seine Freude über unseren Besuch war überwältigend und rührend und auch wir tauschten gerne viele Erinnerungen mit ihm aus.

Besonders belastet hat ihn in der letzten Zeit der Schlaganfall seiner Schwester und ihre Übersiedlung in ein Seniorenheim sowie die damit verbundene Wohnungsauflösung.
Lichtblick ist immer wieder der Besuch seines Sohnes Peter samt Familie aus Australien, der dort ein großer Manager für Nestlé ist.

Nach dem Essen machten wir uns auf die Weiterfahrt ins Ländle zu Mira und Walter.

bei Mandi in Schaffhausen

Besuch auf dem „Sonnenbalkon“



Der Bartholomäberg ist so steil wie ein Kirchendach und die Straße hinauf ist sehr eng. Drunten im Tale siehst Du keine Sonne, die Häuser ducken sich, als ob Sie Angst hätten, jedoch oben auf über 900 Meter, wo unsere Freunde Mira und Walter leben, bist du auf dem Sonnenbalkon des Ländles. Das Wohnzimmerfenster auf der Sonnenseite ist im ersten Stock, vom Küchenfenster auf der Hangseite kannst du in die Wiese greifen.

Herzlich wie immer wurden wir mit einem köstlichen Abendessen empfangen und Sturm hatte Walter auch besorgt! Es war ein gemütlicher Abend.

Der nächste Morgen belohnte uns mit einem wunderbaren Ausblick – das Panorama vor der Terrasse unser Freunde ist traumhaft. Langsam gaben Nebel und Wolken die Berge frei – Mira wollte uns den Ausblick vom Muttersberg zeigen, dies ist der Hausberg der Bludenzer, wo Mira in ihrer Zeit vor Walter gelebt hatte. Kurz entschlossen fuhren wir zur Talstation der Sivretta Nova Bergbahnen und dort auf ca. 1400 Meter zu einem Alpengasthof XXL!

Das Panorama im herbstlichen Sonnenschein war großartig.

In einer der großen Gaststuben saßen wir noch gemütlich bei Kaiserschmarrn und Käsespätzle, dann ließen wir uns wieder hinunterfahren und zurück auf den Berg.
Auf der Rückfahrt über Vandans gab es noch einen Zwischenstopp bei der Wallfahrtskirche „Zu unseren lieben Frau“ in Vens.



Die Venser Kapelle "Zu unserer Lieben Frau", im Volksmund "Venser Bild" genannt, liegt im Pfarrbezirk der Gemeinde Vandans im Tale Montafon im Bundesland Vorarlberg. Im Jahre 1613 wütete die Pest in Vandans und unter dem Eindruck dieser Not gelobte eine Bäuerin namens Maria Pleng eine Kapelle zu Ehren der Mutter Gottes, der heiligen Maria, und des Pest-Patrons, des heiligen Sebastian, errichten zu lassen, wenn der Ortsteil Vens von der Pest verschont bliebe. Tatsächlich blieb Vens von der Seuche verschont und die Kapelle wurde in der Folge erbaut. Sie wurde zur vielbesuchten Gnadenstätte, bereits im Jahre 1697 vergrößert, und anschließend mit zwei Glocken ausgestattet. Im Zuge der Gründung der Sebastian-Bruderschaft im Jahre 1713 wurde die Kapelle durch den Anbau eines Landhauses vergrößert. Seit dem Jahre 1938 ist sie für die Abhaltung heiliger Messen auf den drei stilvollen Barockaltären eingerichtet, die dort in den Sommermonaten einmal pro Woche gefeiert werden.

Dann ging es wieder zurück nach Hause, die Männer hatten Computerstunde, Mira kochte ein Hühner-Curry und wir ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen: Abfahrt


Die Rückreise durch den Arlbergtunnel (weil wir die Mautkarte schon hatten) über die Tiroler Baustellenstrecke, ab nach Deutschland Richtung Salzburg. Dabei wurde es längst über Mittag und – ei zwick – wir fanden kein offenes Gasthaus, bis endlich die Tafel „Ende der Durststrecke“ uns zu einem späten Mittagessen einlud.

Zu Hause angekommen wurde Wäsche gewaschen, Koffer umgepackt und einige mehr oder weniger wichtige Dinge erledigt, sodaß wir für den nächsten Ausritt gerüstet waren


Bludenz Muttersberg


Wallfahrtskapelle Vens

Mit Anni und Fritz auf dem Zottensberg







Wir sind mit den beiden einfach gerne zusammen, deshalb hatten wir kurz entschlossen auf dem Berggasthof ein Zimmer gebucht, um ein wenig Zeit miteinander verbringen zu können.

Es blieben keine Wünsche offen, alles war dort perfekt: Parkplatz vor der Türe, alles auf einer Ebene, geräumiges Zimmer, Wirtsleute freundlich, gute Hausmannskost .

Anni und Fritz kamen mit ihren Hamburger Freunden, mit denen Sie dort einen Wanderurlaub verbrachten, von einer mehrstündigen Wanderung zurück.
Wir verdanken Ihnen somit eine nette neue Bekanntschaft – Edda und Klaus aus Hamburg – es war ein sehr amüsanter Abend mit plattdeutschen Einschlägen und Eugen Roth.

Unsere Freunde kennen die Gegend um Windischgarten von mehreren Urlauben her sehr gut und hatten für den nächsten Tage ein super Programm:

Zuerst fuhren wir nach Hinterstoder über den Schiederweiher zur Polsterlucke, ein ausgedehnter Almboden mit der gemütlichen Polsterhütte und Aussicht auf den Großen Priel, den wir ja auch vom Grundlsee sehen können. Schade, dass wir nach dem ausgedehnten Frühstück keinen Hunger hatten, die Portionen waren dort verlockend und das Essen wurde von den Gästen sehr gelobt.
Und das Platzerl ist ein Traum.

Und dann ging es noch mit der Standseilbahn auf die Wurzeralm , wieder ein herrliches Panorama, viele Natureindrücke und das alles bei schönstem Kaiserwetter.

Die Freunde haben noch einige Tage auf dem Zottensberg Urlaub, wir verabschiedeten uns und fuhren nach Bad Aussee zurück.


Wurzeralm

Hinterstoder - auf der Polsterlucke

Berggasthof Zottensberg

1000. Leser !!!!




Wir freuen uns sehr, gestern durften wir den Tausendsten Leser begrüssen!

H e r b s t




Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke, 21.9.1902, Paris








Sonntag, 23. September 2007

Gröbming - Herti - Wasserfall



Am Freitag, den 14. September wollten wir in Gröbming den Bauern- und Handwerksmarkt besuchen – der Tag bekam eine Eigendynamik:

Die wenigen Standln waren bald besichtigt, wir trafen Frau
Petermann mit ihren herrlichen Keramik-Arbeiten und einige Hobby-Künstler.Nach zwei guten Steirer-Krapfen beschlossen wir, Herti in St. Martin auf gut Glück zu besuchen. Es stellte ich heraus, dass auch sie in Gröbming war und sich mit Steirer-Krapfen versorgt hatte – wir haben uns nicht gesehen.
Herti als Einheimische machte uns auf eine Sensation aufmerksam: der Salza-Stausee wurde ausgelassen und bildete einen großartigen Wasserfall – ein flaches Wegerl und wenige Stufen – gehen wir gemeinsam hin ?
Wir gingen, und es bot sich uns ein wunderschönes Naturschauspiel.

Hier der entsprechende Bericht aus der „Kleinen Zeitung“

Seit gut einem Jahr laufen die Vorarbeiten für die Revitalisierung der Salzasperre zwischen Bad Mitterndorf und Sankt Martin. Immerhin ist das Kraftwerk knapp 60 Jahre alt. Jetzt sollen der Hochwasserschutz der Staumauer und die technischen Einrichtungen von Grund auf erneuert werden. Totalentleerung. Klar ist, dass für die Arbeiten, die von der Behörde vorgeschrieben wurden, der Stausee total entleert werden muss. Mindestens ebenso klar ist aber, dass dieser Umstand für den Fischbestand im Stausee und im Salzabach unterhalb der Staumauer verheerende Konsequenzen hätte. Für die "Verbund-Austrian Hydro Power", die neben dem Kraftwerk Salza noch 38 weitere Wasserkraftwerke in der Steiermark betreibt, Grund genug, die größte Fisch-Umsiedelungsaktion in der Geschichte des Landes in Marsch zu setzen. Planung muss sein. Ein Unterfangen, das klarerweise generalstabsmäßig geplant sein will. Das Innsbrucker Institut für Fischforschung widmete sich in der Salza und in der Enns bis Admont der biologischen und fischökologischen Beweissicherung, vor zwei Wochen begannen Fachleute mit der Umsiedelung des Fischbestandes. Die Ausmaße der Aktion sind spektakulär: Insgesamt werden bei der Aktion, die am Wochenende abgeschlossen werden soll, rund 3,5 Tonnen Fisch umgesiedelt werden. Rund 2500 Kilogramm wurden bereits aus dem Stausee geborgen, 850 Kilogramm wurden bisher aus der Salza zwischen Wasserfall und Enns abgefischt und in andere Gewässer im Umkreis umgesiedelt. Entleerung. Nach Abschluss der Umsiedelung wird das Staubecken innerhalb von sieben bis zehn Tagen komplett entleert, bis Dezember soll das Staubecken leer bleiben, es wird in dieser Zeit nur von der Salza durchflossen. Nach Ende der Bauarbeiten und der Wiederbefüllung des Stausees werden die Gewässer unter fachmännischer Anleitung wieder mit standortgerechten Fischen besetzt.

Nach diesem Ausflug stärkten wir uns im „Hans Linz“ und wollten Herti nur noch nach Hause bringen – dabei fragten wir nur, wo eigentlich der „Walter L.“ wohnt – Herti, schwungvoll wie immer zeigte uns das Stück Weg diesem Haus, und schon waren wir drinnen und wurden von Walter und Lore L. auf das Herzlichste empfangen. An diesem prachtvollen Aussichtsplatz wurde gleich ein Flascherl "Rot" geöffnet und es gab noch einen gemütlichen Nachmittag. Herzlichen Dank



Hochwasserschauen am Grundlsee - zum Album!


Es war nicht gefährlich, aber der Grundlsee trat aus den Ufern!

Wir spielen mit Sunny und Sigi









Orkan Kyrill (19. Jänner 2007) und die Folgen


Im Salzkammergut wird seit Monaten alles daran gesetzt, die Schäden aufzuarbeiten, welche Orkan Kyrill hinterlassen hat. Allein für den Forstbetrieb Inneres Salzkammergut geht es da um einen gewaltigen Holzberg – 600.000 Festmeter sind fast das Vierfache eines normalen Jahreseinschlages (170.000 Festmeter).

Um die Aufgabe bewältigen zu können, greifen die Bundesforste auf private Unternehmer zurück. Und die beschäftigen ihrerseits oft Arbeitskräfte, die vorwiegend in Rumänien oder Tschechien rekrutiert werden.

Samstag, 15. September 2007

Liebesklee - klick



Jetzt muß ich noch schnell, bevor wir uns auf einige Tage nach Westen begeben, das Thema "Liebesklee" behandeln: die Pflanze ist nicht winterhart, die Zwiebel werden wie bei Tulpen aus der Erde genommen und im Frühling neu gepflanzt!

Dank Eva aus St. Martin wissen wir das jetzt und Elisabeth aus Herzogenburg wird sich über diesen Tipp sicher freuen.

Donnerstag, 13. September 2007

Wo sind wir hier ? - Album klick hier!



Richtig, bei Septemberschnee auf dem Loser mit Sunny und Sigi.

Die beiden trafen am 12. September - wie immer bei Schlechtwetter - bei uns ein. Auf Grund eines Todesfalles in der Familie konnten Sie nur eine Nacht bleiben, deswegen hatten wir ein dicht gedrängtes Programm.

Am Mittwoch nachmittag fuhren wir, nicht nur, um Sigis BMW auszuprobieren, nach Grundlsee "Hochwasser Schauen". Bei dieser Gelegenheit fuhren wir auch Richtung Zimitz-Alm, um das Holzlager nach dem Orkan Kyrill, der im Winter hier gewütet hatte, anzuschauen. Solche Massen Holz hatten wir auf einem Platz noch nie gesehen!!

Der Abend dauerte bis in die Nacht, denn wir hatten ja nur einen Abend, um Rummy-Cub zu spielen ....

Der Donnerstag präsentierte sich bilderbuchmäßig - das Ausseerland in den schönsten Herbstfarben - ein Ausflug auf den Loser war angesagt. Im Septemberschnee konnten wir bei prachtvollem Herbstwetter die Bergwelt genießen und auch die gute Küche von Heli auf der alten Loserhütte.

Es war ein schön, liebe Freunde!

Besuch aus dem Wald - weiter zum Album!



Bis in unseren Kräutergarten kommt diese Rehfamilie!

Sonntag, 9. September 2007

Handwerksmarkt Seeham - klick zu den Fotos




Wetterbericht: Regen mit einzelnen Aufhellungen. Grund genug, positiv zu denken, also – Abfahrt.
Die Aufhellungen waren aber dann doch woanders, es regnet.
Wir sitzen beim „Altwirt“ in Seeham mit einer lustigen Partie RadfahrerInnen (Voest’ler) bei Tisch, freuen uns auf ein Schnitzerl; dabei blieb es auch, weil nach fast einer Stunde nicht einmal die Getränke da waren und unsere Tischnachbarn auch vergeblich auf ihre Nachspeise gewartet haben – wir sind gegangen und haben mit Genuß ein Erdäpfelkas-Brot am Markt gegessen.
Wenig Leute, wesentlich weniger Aussteller als die Jahre davor, trotzdem war die Stimmung rundum richtig stressfrei und entspannt. Oder vielleicht gerade deshalb?
Ein Bilderl am Wolfgangsee bei der Heimfahrt zeigt noch einmal das Wetter des Tages.
Gastbericht von OPA

Samstag, 8. September 2007

Tierischer Besuch


Heute früh, bei Nieselregen, kam wieder einmal die Rehfamilie auf die Wiese, um Gräslein und Lindenblätter zu frühstücken. Der Fotoapparat war - durch die Fensterscheiben abgedrückt - schnell zur Hand.

Letzte Produkte aus der Holzwerkstatt


Rindenschüssel und Vase aus Kirschholz

Freitag, 7. September 2007

Ankündigung

diesen Markt würden wir gerne besuchen - wenn das Wetter mitspielt - wir werden berichten!

Donnerstag, 6. September 2007

Wetterbericht des ORF Steiermark

Ennstal und Ausseerland gefährdet

Im Laufe des Vormittags hat sich der Regenschwerpunkt ins Ausseerland und ins Ennstal verlagert.

Rund um Bad Aussee, Altaussee, Wörschach und Gröbming sind Bäche über die Ufer getreten, Keller stehen unter Wasser, vereinzelt gibt es Verklausungen und Hangrutschungen.

Kühe von Almen abgetrieben

Auf den Bergen fielen in den letzten Stunden bis zu 60 Zentimeter Neuschnee. Im Bezirk Mürzzuschlag mussten Kühe noch in der Nacht von den Almen ins Tal getrieben werden.

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Weöres Sándor

Wetterbericht


kein weiterer Kommentar!!!

Mittwoch, 5. September 2007





Dieser Beitrag hat uns gut gefallen, deshalb laden wir Euch zum Lesen ein:


Bauern in Europa: Der Schweinebaron


Eine Dokumentation von Sabine Brand

Im Zuge der Veränderung der Landwirtschaft knüpfen einige Bauern in Europa an alte Traditionen an. Sie entwickeln neue Ideen einer alternativen Bewirtschaftung ihres Fleckchens Erde.
Heute: Die wolligen Schweine auf der Bezzegpuszta, einem Bauernhof südlich von Budapest, führen ein prächtiges Leben, bis für sie der letzte Tag gekommen ist. Seit 14 Jahren bewirtschaftet Istvan Stadler mit seiner Frau Erika und seinen drei Söhnen den Hof. Ihr Produkt: ungarische Salami. Von der Fleischproduktion allein könnten die Stadlers nicht leben, deshalb geben sie im Sommer Touristen Einblicke in ihren Betrieb. "Bauer sein, das ist mein Leben", sagt Istvan, "Geld ist nicht so wichtig, Hauptsache wir kommen über die Runden.

Einhundert Kilometer südlich von Budapest bewirtschaftet Istvan Stadler mit seiner Frau Erika und seinen drei Söhnen die Bezzegpuszta, einen ehemaligen Genossen-schaftsbetrieb. Mehr als 200 Wollschweine in jeder Alters- und Gewichtsklasse - das ist ganz schön viel Arbeit.
Bis in die 70er Jahre war das so genannte Mangalitza-Schwein nahezu ein Wahr-zeichen Ungarns. Dann kam auch hier die Cholesterindiskussion auf. Niemand wollte mehr so fettes Fleisch essen. Erst in den letzten zehn Jahren ist das zottelige Borstentier wieder in Mode gekommen.

Jedes Jahr verarbeiten die Stadlers 100 Schweine zur begehrten ungarischen Salami. Da trifft es sich gut, dass ihre Zwillingssöhne Laszlo und Istvan gelernte Metzger sind. So bleibt alles in Familienhand: Schweine, Wurst, Arbeit und Gewinn. Für den Ackerbau ist der älteste Sohn Silvester zuständig. 300 Hektar Nutzland - das bedeutet allein 30 Tage pflügen.
Von der Schweinezucht und der Metzgerei alleine können die Stadlers aber nicht leben. Deshalb schleusen sie von März bis Oktober Touristengruppen durch ihr Reich. Ein traditionelles Gulaschessen im Festsaal, ein bisschen Folklore - und nebenbei kann man auch noch Salami verkaufen.

Und auch sonst herrscht reges Treiben: Der Schweinebaron besucht Rudi, seinen Eber, der auf einem anderen Hof die Sauen glücklich macht. Die Zwillingssöhne versuchen, ins große Geschäft einzusteigen. Neben der regelmäßigen Belieferung von Spezialitätenläden in Budapest gibt es schon erste viel versprechende Kontakte zu einem holländischen Fleischimporteur. Noch ist die EU weit weg und die Transportkosten sind zu hoch. Aber wer weiß, wie es in ein paar Jahren aussehen wird.

Schneebericht



Hier ist der versprochene Schneebericht.
Der Zinken ist schneebedeckt, aber leider derzeit zugezogen und nicht fotographierbar!

Klimawandel ?? klick





Das Foto zeigt unser Thermometer am Küchenfenster.

Und der ORF hat dazu gemeldet:

"Heute, Mittwoch

In den Nord- und Zentralalpen bleibt es bis ins Mittelgebirge recht winterlich. Vom Alpenhauptkamm nordwärts bleibt es ziemlich trüb und zeitweise regnet und schneit es. Am Nachmittag werden Regen und Schneefall auch von Osten her zusehends häufiger und intensiver. Weitgehend trocken und zeitweise sonnig ist es dagegen im Süden von
den Lienzer Dolomiten bis zur Koralpe"


Wenn die Wolken weg sind und der Blick auf die Berggipfel frei ist, werden wir schauen, ob wir ein Schneefoto nachreichen können.

Momentan gibt es nur eines: niemand bringt uns hinter dem Ofen hervor!!!!

Montag, 3. September 2007

Der Lewan - klick


Der „Lewan“ in Aussee ist sicher eine Institution.

Sobald die Sonne scheint, nützen die Gäste den Garten an der Hauptstraße vor der Ampel zur Engstelle, im Rücken den Kurpark, vor sich das „Erzherzog Johann“ und die Stadthäuser ohne Blumenschmuck sowie die auf die Ampelschaltung wartenden Autos. Man sieht und wird gesehen.

Die Kastanienbäume spenden angenehmen Schatten für den meistens vollbesetzten Garten.

Die Bedienung serviert freundlich zwei Espresso und eine „Schwarzwälder Kirschtorte“.
Der Kaffee ist gut. Die Torte überrascht mit einem harten Waffelboden, Weichselmarmelade und viel Creme – Geschmacksrichtung Kaffee – wie wir sie von Qimiq Flipup kennen.
Freundlich fragen wir die Bedienung, ob die Torte eine Eigenproduktion des Hauses wäre oder zugekauft, die Antwort überrascht dermaßen, dass uns bis heute keine passende Entgegnung eingefallen ist: essen’s leicht nur die eingefrorenen Torten, dass a echte net kennen?

Nun, wir haben im Internet recherchiert, ob wir wirklich so daneben liegen mit unserer Ansicht über Schwarzwälder Kirschtorte – aber bei den Kritiken – klick oben – steht man wohl alleine da wie so oft hier ……(die von Gaultmillau genannten Mehlspeisen suchten wir vergeblich in der Vitrine und die Zauner-Schnitte, obwohl wir sie nicht gesehen haben, essen wir an einer anderen Adresse!)

Schwarzwälder Kirschtorte


Region:
Nordschwarzwald, Schwarzwald-Baar-Heuberg
Produktgruppe:
Süß- und Backwaren
Produkt-Beschreibung:
Die Schwarzwälder Kirschtorte ist eine sehr beliebte Tortenspezialität, die es zu Weltruhm gebracht hat.
Zutaten und Herstellung:
Mürbeteigboden

125 g Mehl
60 g Butter
45 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Eigelb

Zutaten in einer Rührschüssel oder auf der Arbeitsplatte vermischen und gut durchkneten. Den Teig entsprechend für die Backform (26 cm) auswellen und bei 175° C im vorgeheizten Elektro-backofen ca. 20 Minuten backen.

Biskuitboden

210 g Mehl
120 g Zucker
40 g Schokoladenpulver
1 gestrichener TL Backpulver
8 Eier

Das Eigelb verquirlen und zusammen mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver darunter sieben und zu einem glatten Teig verrühren. Anschließend das geschlagene Eiweiß unter die Masse heben. Den Biskuitteig in eine mit Backpapier ausgelegte Backform (26 cm) geben und bei 150° C ca. 55 Minuten im Elektrobackofen backen. Den abgekühlten Biskuitboden mit einem Bindfaden oder einem Draht in zwei Hälften teilen.

1 Glas Sauerkirschen
3 EL Stärkemehl
4 Becher (ca. 0,8 l) Sahne
4 Päckchen Sahnesteif
14 EL Schwarzwälder Kirschwasser
ca. 50 g Sauerkirschmarmelade (alternativ auch Himbeer- oder Johannisbeermarmelade)
ca. 50 g Raspelschokolade

Sauerkirschen im Sieb abtropfen lassen und 1/4 l des Kirschsaftes aufheben. 16 Kirschen zum Verzieren der Torte beiseite legen. 4 EL Saft mit dem Stärkemehl verrühren, den Rest zum Kochen bringen. Das angerührte Stärkemehl und anschließend auch die Sauerkirschen zugeben und noch einmal kurz aufkochen. Abkühlen lassen. Inzwischen Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen.
Abgekühlten Mürbeteigboden auf eine Platte geben und mit der Sauerkirschmarmelade bestreichen. Einen Biskuitboden darauf legen. Auf dem Biskuitboden werden nun die Sauerkirschen verteilt und mit Kirschwasser beträufelt. Mit einer Schicht Sahne bestreichen. Den zweiten Biskuitboden obenauf legen und wieder mit Kirschwasser beträufeln. Die restliche Sahne auf der Torte und dem Rand verteilen. Noch einmal mit Kirschwasser beträufeln. Mit der Raspelschokolade bestreuen und zum Schluss kleine Sahnehäubchen auf die Torte spritzen und diese mit den übrigen Kirschen oder mit Cocktailkirschen belegen.


Schwarzwälder Kirschtorte

Die Schwarzwälder Kirschtorte ist ein Torten-Klassiker mit viel Sahne und Kirschen.

Zutaten
Für den Teig:
4 Eier
3-4 Eßlöffel warmes Wasser
175g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100g Mehl
100g Speisestärke
3 gestrichene Eßlöffel Kakao (kein Getränkepulver)
4 gestrichene Teelöffel Backpulver

Für die Füllung:
12 Eßlöffel Kirschwasser
1 Liter Sahne
1 Päckchen Vanillinzucker
3 gestrichene Eßlöffel Zucker
2 Päckchen Sahnesteif
1 Glas Sauerkirschen
2 Eßlöffel Speisestärke

Außerdem:
Backpapier
Borkenschokolade oder geraspelte Schokolade
Zubereitung
Eier vorsichtig trennen. Wasser zum Eigelb geben und schaumig schlagen. Beim Schlagen nach und nach zwei Drittel des Zuckers und den Vanillinzucker einrieseln lassen. So lange schlagen bis die Masse weißcremig geworden ist.

Das Eiweiß in einer Schüssel steif schlagen und den restlichen Zucker unterschlagen. Den Eischnee auf die Eigelbmasse gleiten lassen. Mehl mit Speisestärke, Kakao und Backpulver mischen und auf den Eischnee sieben. Alles vorsichtig mit einem Schneebesen unterziehen.

Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, den Teig in die Form geben, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für 30 bis 35 Minuten backen. Den Biskuit herausnehmen und auf einen Rost stürzen. Das Backpapier mit Wasser bestreichen und abziehen.

Den Boden auskühlen lassen und zweimal längs durchschneiden, so daß 3 gleich dicke Platten entstehen. Die Böden können am besten mit einem Zwirn geschnitten werden. Zwirnsfaden in der richtigen Höhe komplett um den Boden legen und den Zwirn stramm durch den Kuchen ziehen. Jeden Boden mit 4 Eßlöffel Kirschwasser beträufeln.

Sahne mit Vanillezucker, 2 Eßlöffel Zucker und Sahnesteif steif schlagen. Ein Drittel der Sahne auf den untersten Boden streichen. Die Sauerkirschen abtropfen lassen, den Saft in einen kleinen Topf geben. Mit einem Eßlöffel Zucker aufkochen und mit in kaltem Wasser angrührter Stärke andicken. Etwa 2 Drittel der Kirschen unterrühren und abkühlen lassen.

Die Hälfte der Kirsch-Masse auf die Sahne des unteren Bodens geben und den zweiten Boden auflegen. Den zweiten Boden ebenfalls mit Sahne und eingedickten Kirschen bedecken und den dritten Boden auflegen.

Den Rand und den Deckel mit Sahne bestreichen und einen Teil der Sahne in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben. Kleine Sahnetupfen am Rand entlang aufspritzen und mit jeweils einer Kirsche krönen. Die Mitte der Torte mit der Borkenschokolade bestreuen

Sonntag, 2. September 2007

Schon wieder ausgeflogen - klick



wann: heute 11 - 16 Uhr
wohin: Traunkirchen am Traunsee
Veranstaltung: Traunkirchner Holzmarkt
Wetter: mäßig
Ambiente: traumhaft
Niveau: schöne Holz-Handwerkskunst

Samstag, 1. September 2007

Tami ist wieder in Györ - klick zum Album


Am Freitag ist unser kleiner Enkel mit seinen Eltern um 9 Uhr abgereist - von den ungarischen Großeltern mit Sehnsucht erwartet.

Bei uns ist es wieder sehr ruhig, keine "große Ente" wird gesucht. Es war wirklich lieb, wie der Kleine zwischen den beiden Sprachen wechselte und wir sind natürlich sehr stolz, was Tami mit seinen 17 Monaten schon alles sprechen kann!

Es gibt noch einige Fotos im Album!

Gästebuch

Liebe Leser,

Einträge in unser Gästebuch sind herzlich willkommen, bitte macht Euch die Mühe und gebt einen Kommentar ab, wenn Ihr uns besucht, aber bitte beachten:

Aus Sicherheitsgründen muss der verlangte Sicherheitscode eingegeben werden, sonst erscheint die Botschaft nicht!
Bitte also nach dem Schreiben die Nummer des Sicherheitscodes eintippen, dann absenden!

Danke für die Mühe und vielen Dank für die zahlreichen Besuche!!!!!